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Konditionalsätze: Bildung und Beispiele

Grammatik
Satzglieder und Satzarten

Video: Konditionalsätze: Bildung und Beispiele

Wir kennen im Deutschen Hauptsätze und Nebensätze. Zuerst geben wir dir noch einmal einen kurzen Überblick über die Hauptsätze und Nebensätze. Dann kannst du besser verstehen, worum es sich bei den Adverbialsätzen und insbesondere bei Konditionalsätzen genau handelt. 

Haupt- und Nebensätze unterscheiden 

Unterscheiden kannst du den Hauptsatz von dem Nebensatz an der Position der Personalform des Verbes. In Hauptsätzen steht die Personalform des Verbes an der zweiten Stelle im Satz. In einem Nebensatz findest du das Verb an dessen Ende. 

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In einem Haupsatz steht das Verb an zweiter Stelle.

In einem Nebensatz steht das Verb an letzter Stelle. 

Die Adverbialsätze 

Nebensätze können auch ganze Satzglieder bilden. Wenn die Nebensätze die Rolle von einer adverbialen Bestimmung übernehmen, nennen wir sie Adverbialsätze. 

Merke

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Adverbialsätze sind Nebensätze, die die Rolle einer adverbialen Bestimmung einnehmen. 

Es gibt verschiedene Typen von Adverbialsätzen. In der folgenden Tabelle haben wir dir die verschiedenen Typen einmal aufgelistet.

Hier findest du eine Tabelle, in der wir die verschiedenen Typen von Adverbialsätzen aufgelistet haben.
Typen von Adverbialsätzen

Die Konditionalsätze

In diesem Text soll es nun vor allem um die Konditionalsätze gehen. Konditionalsätze drücken aus, unter welcher Bedingung ein Geschehen oder eine Handlung stattfindet. Du fragst mit "Unter welcher Bedingung...?". Die Konjunktionen (Bindewörter) wenn, sofern und falls geben dir einen Hinweis darauf, dass es sich um einen Konditionalsatz handeln kann. 

Merke

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Wenn, sofern und falls sind Signalwörter für einen Konditionalsatz.

Hier geben wir dir einige Beispiele für Konditionalsätze: 

Beispiel

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Wenn das Wasser tief ist, sollte man schwimmen können.

Falls die Sonne morgen scheint, fahren wir ins Freibad. 

Max gibt Tim immer seine Hausaufgaben, wenn er sie vergessen hat.

Er hat sein Handy immer dabei, falls es einen Notfall gibt. 

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Konditionalsätze können drei unterschiedliche Bedingungen ausdrücken:

  1. eine reale Bedingung
  2. eine irreale Bedingung der Gegenwart
  3. eine irreale Bedingung der Vergangenheit.

Die Konditionalsätze: Reale und irreale Bedingung  

Reale Bedingung

Wenn wir eine erfüllbare Bedingung ausdrücken wollen, verwenden wir das Präsens.

Beispiel

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Wenn du nicht zu schnell läufst, komme ich mit.

Irreale Bedingung der Gegenwart

Wenn wir eine Bedingung beschreiben wollen, die in der Gegenwart nicht erfüllt ist, verwenden wir den Konjunktiv II im Präteritum. Du kannst auch die würde-Form nutzen: Konjunktiv II

Beispiel

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Wenn du nicht so schnell liefest, käme ich mit.

Wenn du nicht so schnell laufen würdest, würde ich mitkommen.

Irreale Bedingung der Vergangenheit

Möchten wir eine Bedingung beschreiben, die in der Vergangenheit nicht erfüllt wurde, benutzen wir den Konjunktiv II im Plusquamperfekt für die Situationen in der Vergangenheit.

Beispiel

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Wenn du nicht so schnell gelaufen wärst, wäre ich mitgekommen

Du kannst dir außerdem weitere Informationen zum Konjunktiv anschauen. 

Du wirst sehen, mit ein bisschen Kondition werden dir die Konditionalsätze leicht fallen. Schau doch einmal in unsere Aufgaben und teste dein Wissen. Viel Spaß dabei!

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