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DNA als Erbsubstanz

Genetik
DNA - Grundlage der Vererbung / DNA und Regulation der Genexpression

Die Abkürzung DNA steht für Desoxyribonukleinsäure.

Dieser chemische Begriff symbolisiert Vererbung und genetische Information genauso wie die Ausbildung von Merkmalen oder auch Krankheiten.

Merke

DNA steht für Desoxyribonukleinsäure.

Das Erbmaterial oder die Erbsubstanz ist in sogenannte Gene unterteilt.

Der Begriff Gen wurde bereits von Gregor Mendel verwendet. Mendel beschreibt die Vorgänge bei der Vererbung von Merkmalen sehr präzise und fasst seine Ergebnisse in den sogenannten Mendelschen Gesetzen zusammen. Für ihn steht der Begriff Gen für ein bestimmtes Merkmal. Die heutzutage verwendete Definiton des Gens ist wesentlich jüngeren Datums. Ein Gen wird folgendermaßen definiert:

Merke

Als Gen wird ein Abschnitt auf der DNA (Erbgut, Desoxyribonukleinsäure) bezeichnet, welches für ein Genprodukt (funktionelles Protein oder Ribonukleinsäure) codiert.

Friedrich Miescher konnte DNA im Jahr 1879 isolieren. Die Namensgebung Nukleinsäure stammt von ihm, denn er isolierte eine saure Substanz (= Säure) aus dem Zellkern (=Nukleus) der weissen Blutkörperchen.

Lange war die Funktion der DNA unklar. Erst Experimente von Griffith, Avery und Hershey & Chase ermittelten die grundlegende Wichtigkeit der DNA.

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Autor: Dr. Martina Henn-Sax

Dieses Dokument DNA als Erbsubstanz ist Teil eines interaktiven Online-Kurses zum Thema Molekularbiologie.

Dr. Martina Henn-Sax verfügt über langjährige Erfahrung auf diesem Themengebiet.