Organische Chemie

  1. Eigenschaften der Alkanole
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    Organische Verbindungen - Typen, Eigenschaften und Reaktionen > Alkohole > Eigenschaften der Alkanole
    Eigenschaften der Alkanole
    ... 2 C3H7OH + 9 O2 → 6 CO2 + 8 H2O Eine Oxidation kann aber auch nur teilweise erfolgen, man spricht dann von partieller Oxidation. Über diese und andere chemische Reaktionen mehr im nächsten Abschnitt.
  2. Oxidationszahlen
    Organische Verbindungen - Typen, Eigenschaften und Reaktionen > Alkohole > Oxidationszahlen
    Oxidationszahlen
    Eine Oxidation ist allgemein betrachtet eine Elektronenabgabe, diese geht immer mit einer Elektronenaufnahme (Reduktion) eines anderen Reaktionspartners einher, was deswegen auch als Redoxreaktion bezeichnet wird. Redoxreaktionen benötigen einen Elektronenspender (Donor) und gleichzeitig einen Elektronenempfänger (Akzeptor). In der organischen Chemie ist nicht immer ganz leicht zu erkennen, welcher Stoff welche Rolle übernimmt. Ein Hilfsmittel dafür liefern die Oxidationszahlen (OXZ), die ...
  3. Partielle Oxidation von Alkoholen
    Organische Verbindungen - Typen, Eigenschaften und Reaktionen > Alkohole > Partielle Oxidation von Alkoholen
    Partielle Oxidation von Alkoholen
    Die vollständige Oxidation (Verbrennung) von Alkoholen haben wir bereits kennengelernt, widmen wir uns nun der partiellen, also nicht vollständigen Oxidation. Generell gilt: Die Abnahme der OXZ entspricht einer Reduktion, also der Elektronenaufnahme. In der Organik erfolgt dies oft durch das Entfernen von Sauerstoff aus einem Molekül, kann aber z.B. auch durch eine Hydrierung vollzogen werden. Die Aufnahme von Wasserstoff entspricht in der organischen Chemie einer Reduktion. Diese Additionsreaktion ...
  4. Aldehyde
    Organische Verbindungen - Typen, Eigenschaften und Reaktionen > Carbonylverbindungen: Aldehyde und Ketone > Aldehyde
    Aldehyde
    ... an der Carbonylgruppe, man kann sie als erste Oxidationsprodukte der primären Alkohole auffassen (siehe dort). v.l.n.r.: Grundsätzliche Struktur eines Aldehyds, Propanal und Benzaldehyd (Trivialname) Das Kohlenstoffatom der Carbonylgruppe eines Aldehyds ist also primär! Wir werden uns vorwiegend mit den Aldehyden mit Alkylrest beschäftigen. Nach IUPAC werden sie mit dem Suffix –al beschrieben und finden sich auch als homologe Reihe wieder:       Methanal, (Trivialname: Formaldehyd)       ...
  5. Nachweisreaktion der Aldehyde
    Organische Verbindungen - Typen, Eigenschaften und Reaktionen > Carbonylverbindungen: Aldehyde und Ketone > Aldehyde > Nachweisreaktion der Aldehyde
    Nachweisreaktion der Aldehyde
    ... Alkansäure oxidiert.   Oxidation R–CHO + 2 OH-→ R–COOH + 2e-+ H2O Reduktion 2 Cu2++ 2 OH-+ 2 e- → Cu2O↓ + H2O Netto $2 {\color{Blue} Cu^{2+}} + 2OH^- + 2e^- + R-CHO \rightarrow R-COOH + 2e^- + 2H_2O + {\color{Red} Cu_2O} \downarrow$ 2 Cu2++ 4 OH-+2e-+ R–CHO → R–COOH +2e-+ 2 H2O + Cu2O↓   links: vorher/negativ, rechts: positiv   Tollens-Probe: auch bekannt als Silberspiegelprobe: 10 %ige Silbernitratlösung ...
  6. Wichtige Aldehyde
    Organische Verbindungen - Typen, Eigenschaften und Reaktionen > Carbonylverbindungen: Aldehyde und Ketone > Aldehyde > Wichtige Aldehyde
    Wichtige Aldehyde
    ... mit Kupfer als Katalysator oxidiert wird. Oxidation von Methanol zu Methanal Industriell wird oft die gleiche Reaktion, teilweise aber mit effektiveren Katalysatoren, genutzt. Die absichtlich zur Produktion des Kunststoffes POM genutzte Polymerisationsreaktion findet auch schon bei Zimmertemperatur statt und kann durch Eindampfen einer wässrigen Lösung beschleunigt Gleichgewicht zwischen Mono- und Polymerer Form sowie durch Erhitzen auf über 180 °C, sog. trockenes Destillieren, ...
  7. Ketone
    Organische Verbindungen - Typen, Eigenschaften und Reaktionen > Carbonylverbindungen: Aldehyde und Ketone > Ketone
    Ketone
    ... auch Methyl-Propylketon. Man kann Ketone als Oxidationsprodukte der sekundären Alkohole auffassen, dies ist auch ein geläufiger Syntheseweg (siehe dort). Eigenschaften: kurzkettige Ketone: farblos, angenehmer, leicht aromatischer Geruch, gut wasserlöslich sowie fettlöslich à selbst sehr gute Lösungsmittel Bei größerer Kettenlänge nimmt die Wasserlöslichkeit ab, ab C5 ist diese praktisch nicht mehr vorhanden, die Fettlöslichkeit steigt aber nicht weiter. Sie sind schlecht oxidierbar ...
  8. Mehrwertige Carbonsäuren
    Organische Verbindungen - Typen, Eigenschaften und Reaktionen > Carbonsäuren > Mehrwertige Carbonsäuren
    Mehrwertige Carbonsäuren
    ... Sie lassen sich beispielsweise durch die Oxidation zweiwertiger (primärer!) Alkohole herstellen. Aber auch in der Natur kommen viele von ihnen vor, hier eine kleine Sammlung der unteren Glieder der homolgen Reihe der Dicarbonsäuren. Zunächst die einfachste, die Oxalsäure, Oxalsäure welche den systematischen Namen Ethandisäure trägt – sie besteht eigentlich nur aus zwei aneinandergebunden Carboxygruppen. Entsprechend polar ist ihr Lösungsverhalten, so löst sie sich in Wasser ...
  9. Indigo
    Farbstoffe und Farbigkeit > Farbstoffe > Indigo
    Indigo
    ... durch Luftsauerstoff von selbst zum Indigo. Oxidation von Indican zu Indigo durch Sauerstoff Man färbt also die Fasern der Kleidung erst mit wässriger Indican - Lösung und lässt dann durch natürliche Oxidation den eigentlichen, wasserunlöslichen Farbstoff Indigo entstehen! Damit ist diese Verfahren zu dem Küpenfärbungen zu zählen. Mit dem synthetischen Indigo verfährt man ähnlich. Für gewöhnlich wird fertiges Indigo geliefert, das durch starke Reduktionsmittel in eine lösliche ...
  10. Silikone
    Makromoleküle > Kunststoffe > Einige wichtige Kunststoffe > Silikone
    Silikone
    ... ersetzt sind besitzen sie eine noch höhere Oxidations- und Chemikalienbeständigkeit, die man z.B. für Dichtungen in Automotoren nutzt.    
  11. Kohlenstofffasern
    Makromoleküle > Kunststoffe > Einige wichtige Kunststoffe > Kohlenstofffasern
    Kohlenstofffasern
    ... Basismaterialien, die durch Pyrolyse (Oxidation und Carbonisation) oder durch drastische Dehydratisierung in graphitartig angeordneten Kohlenstoff umgewandelt werden. Kohlefaser (dunkel) und menschliches Haar (hell) Als Basis diente anfangs Cellulose, später auch synthetische Fasern, besonders Polyacrylnitril (PAN) Zur Herstellung wird erst PAN aus Acrylnitril polymerisiert (1.) dann das PAN einem Cyclisierungsprozess unterworfen (2.) und anschließend das Polymer mit Sauerstoff ...
  12. Polyethylen
    Makromoleküle > Kunststoffe > Einige wichtige Kunststoffe > Polyethylen
    Polyethylen
    ... oder Basen angegriffen, noch von leichteren Oxidations- und Reduktionsmitteln oder gebräuchlichen Lösungsmitteln. Herstellung: Da Ethen (Ethylen) ein eher stabiles Molekül ist benötigt seine Polymerisation einen Katalysator, sonst kann sie nur radikalisch unter hohen Drücken (Le Chatelier!) ablaufen, ist in beiden Fällen aber eine stark exotherme Reaktion. Als katalytisches Verfahren hat sich die koordinative Polymerisation mit  Ziegler – Natta – Katalysatoren durchgesetzt. Dabei ...
  13. Nachweisreaktionen
    Naturstoffchemie > Nachweisreaktionen
    ... Glucose in der Lösung Oxidation mit Sauerstoff von Glucose durch GOD zu Gluconolacton und Wasser, Gluconolacton wird zu Gluconsäure, H2O2 wird in einer Farbreaktion mit Hilfe einer Peroxidase zu einem Chinonim-Farbkomplex umgesetzt. Dieser kann durch Messung der optischen Dichte mittels des Lambert-Beer-Gesetzes zur Konzentrationsbestimmungenutzt werden.   Glucose Tollens & Fehling - Probe Genaue Beschreibung in Abschnitt  "Nachweisreagenzien ...
  14. Elementaranalyse
    Naturstoffchemie > Elementaranalyse
    ... hohen Temperaturen, oft mit Kupfer(II)oxid als Oxidationsmittel.   2)      Sammeln der gebildeten Verbrennungsgase, dabei Abtrennung von Wasser durch hygroskopische Trocknungsmittel wie Calciumchlorid.   3)      Binden von Kohlendioxid mit einer Starken Base wie Kaliumhydroxid.   4)      Bestimmung des restlichen Gasvolumens für den Stickstoffanteil   Die Liebig – Analyse ist nicht in der Lage, den Anteil von Schwefel, Phosphor oder den Halogenen zu bestimmen, im ...
  15. Reaktionen von Fetten
    Naturstoffchemie > Fette > Reaktionen von Fetten
    Reaktionen von Fetten
    ... gedrängt ($\rightarrow$ Le Chatelier) Autoxidation: Viele Fette und Öle werden ranzig, wofür Licht, Sauerstoff, Feuchtigkeit sowie Mikroorganismen und Enzyme verantwortlich. Neben der Spaltung der Esterbindung ist die Autoxidation über Peroxide, bei der die fette an ihren reaktionsfreudigen Doppelbindungen angegriffen werden,  einer der Prozesse, die dabei ablaufen. Ihre hochkomplexen radikalischen Prozesse lassen sich stark vereinfacht zusammenfassen:   Schema der Autoxidation ...
  16. Fetthärtung
    Naturstoffchemie > Fette > Fetthärtung
    Fetthärtung
    ... besitzen, etwa keine Fähigkeit zur Autoxidation und allgemein bessere Lagerbarkeit, höhere Erhitzbarkeit und höherer Rauchpunkt. Diese Eigenschaften prädestinieren solche Fette für Anwendungen wie Margarine, Frittierfett, Fertiggerichte usw. Doch die Fetthärtung ist nicht ohne Nachteile, neben der Zerstörung von essentiellen Fettsäuren, von denen ein Mindestmaß auf Dauer Überlebensnotwendig ist (früher Sprach man von Vitamin F), können bei sich „trans-Fette“, also Glycerinester ...
  17. Palmöl
    Naturstoffchemie > Fette > Palmöl
    ... für die technische Verwendung durch starke Oxidationsmittel wie Kaliumpermanganat oder Ozon gebleicht, oder für den Nahrungsmittelbereich mit sog. Bleicherden behandelt. Unter Bleicherden versteht man verschiedene Silikate, die hier zur Abtrennung von Farbstoffen, Hydroperoxiden oder Schwermetallen eingesetzt werden. Dazu wird das Fett mit ca. 90°C über die Erde geleitet, die oft zusätzlich mit Aktivkohle versetzt ist, welche ebenfalls Fremdstoffe zu binden vermag. Palmöl ist mit einem ...
  18. Bedeutung von Fetten im Organismus
    Naturstoffchemie > Fette > Bedeutung von Fetten im Organismus
    Bedeutung von Fetten im Organismus
    ... von Fetten im Organismus Fettsäuren: ß-Oxidation für den vollständigen Abbau der Fettsäuren unter Energiegewinnung (ATP) Synthese von Triacylglyceriden Synthese von Immunmodulatoren, Entzündungshemmer Synthese von Bestandteilen der Biomembran Steroidsynthese, z.B. Cholesterin, Geschlechtshormone…   Cholesterin und zwei wichtige Geschlechtshormone: Alle vom Körper aus Fetten synthetisierbar Glycerin: Einschleusung als Substrat in die Glykolyse, Pyruvatgewinnung, Abbau Triacylglyceridsynthese ...
  19. Kohlenhydrate
    Naturstoffchemie > Kohlenhydrate
    Kohlenhydrate
    ... Makromolekülen durch glycosidische Bindung, Oxidation und Reduktion möglich, Derivatisierung durch Modifizierung möglich und häufig in Zellen von Lebewesen, Keto-Enol-Tautomerie.   Glucose ist wohl das wichtigste und häufigste Kohlenhydrat, es besitzt die Fähigkeit zur Ring-Ketten-Tautomerie, kann sich also von der offenen Form (Fischer-Projektion, Mitte) in die beiden anomeren Formen $\alpha$- bzw.- $\beta$-D-Glucose (links & rechts in der Sesselprojektion)  umwandeln. Das ...
  20. Grundlagen der Kohlenstoffchemie
    Grundlagen der Kohlenstoffchemie
    Grundlagen der Kohlenstoffchemie
    ... chemischen Reaktion sind sie zumeist träge und oxidationsbeständig, oder auch allgemein kinetisch stabil, tendenziell weniger jedoch, bei einem hohen Anteil von Mehrfachbindungen in einem Molekül.
  21. Monoalkansäuren
    Organische Verbindungen - Typen, Eigenschaften und Reaktionen > Carbonsäuren > Monoalkansäuren
    Monoalkansäuren
    ... können beispielsweise durch die Oxidation von Aldehyden oder durch die Oxidation von primären Alkoholen in zwei Stufen hergestellt werden. Sie sind Protonendonatoren und damit Säuren im Sinne Brönseds:     Protolysegleichgewicht von Carbonsäuren   In wässriger Lösung läuft die Reaktion   ab.     Die Alkansäuren bilden eine homologe Reihe:   Systematischer  Name Trivialname: -säure Vorkommen Name des Salzes n - Kohlenstoffatome Schmelz-temperatur ...
Organische Chemie
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Anorganische Chemie

  1. Elektrolyse
    Donator-Akzeptor > Redox-Reaktionen-Konzept > Elektrolyse
    Elektrolyse
    ... Äußere Stromquelle wird angelegt, OPA = Oxidation, Pluspol, Anode Prinzip Die Spannungsquelle bewirkt einen Elektronenmangel in der mit dem Pluspol (Anode) verbundenen Elektrode einen Elektronenüberschuss in der anderen, mit dem Minuspol (Kathode) verbundenen Elektrode. Die Lösung zwischen der Kathode und Anode enthält als Elektrolyte positiv und negativ geladene Ionen. Positiv geladene Ionen (Kationen) nehmen an der Kathode Elektronen auf und werden dadurch reduziert. = Reduktion An ...
  2. Energiequellen der Elektrochemie
    Donator-Akzeptor > Redox-Reaktionen-Konzept > Energiequellen der Elektrochemie
    Energiequellen der Elektrochemie
    ... zugeführten Brennstoffes und eines Oxidationsmittels in elektrische Energie transformiert. Beispiel: Wasserstoff-Sauerstoff-Brennstoffzelle Energiewandler, Energie zur Strombildung wird chemisch gebunden mit der Brennstoffzelle geliefert typischer Aufbau mit zwei Elektroden und einer dünnen Membran Prinzip: Brennstoff: Wasserstoff Wasserstoff wird an der Anode katalytisch oxidiert, Elektronenabgabe + Bildung von Protonen Elektronen wandern über Ionen-Austausch-Membran ...
  3. Technische Elektrolysen
    Donator-Akzeptor > Redox-Reaktionen-Konzept > Technische Elektrolysen
    ... in eine angesäuerte Kupfersulfatlösung. Oxidation des Kupfers und aller unedleren Metalle, so dass die Kupferionen (Cu2+) und unedleren Metallionen (wie z. B. Ni2+) in Lösung gehen. Kathode: entweder Bleche aus Reinkupfer oder Edelstahlbleche (Mt. Isa-Verfahren) Reduktion derjenigen Kationen der Lösung reduziert (Cu2+), die das größte Bestreben dazu haben, d.h., die das größte Normalpotential (E0) besitzen. Das reine Kupfer scheidet sich an der Kathode ab. Verunreinigungen aus ...
  4. Vergleich: Protolyse und Elektrolyse (Akzeptor-Donator-Konzept)
    Vergleich: Protolyse und Elektrolyse (Akzeptor-Donator-Konzept)
    ... Base: B + H+ à HB+ Oxidationsmittel Ox + e- à Red Donator Säure: AH à H+ + A- Reduktionsmittel Red à Ox + e- Vorgang der Abgabe Deprotonierung Protonenabgabe Oxidation Elektronenabgabe Vorgang der Aufnahme Protonierung Protonenaufnahme Reduktion Elektronenaufnahme
  5. Redox-Chemie
    Donator-Akzeptor-Prinzip > Redox-Chemie
    ... „Redox-Chemie“ setzt sich aus Reduktion und Oxidation zusammen. Demnach geht mit jedem Elektronentransfer eine Reduktion und Oxidation einher. Die wichtigsten Prozesse in Organismen und Ökosystemen sind mit Redoxreaktionen und Säure-Basereaktionen verbunden, z.B. Photosynthese und Atmung.
  6. Oxidation und Reduktion
    Donator-Akzeptor-Prinzip > Redox-Chemie > Oxidation und Reduktion
    Oxidation und Reduktion
    Oxidation und Reduktion gehen immer mit einem Elektronentransfer einher. Daher erfolgt die Definition dieser Begriffe ebenfalls über das Elementarteilchen Elektron (e-). Unter einer Reduktion versteht man die Aufnahme von Elektronen und eine Erniedrigung der Oxidationszahl. Eine Oxidation ist eine Abgabe von Elektronen und eine Erhöhung der Oxidationszahl. Der Begriff der Oxidationszahl wird unter dem gleichnamigen Kapitel erklärt. Merke: Oxidation = Abgabe von Elektronen (e-) Erhöhung der ...
  7. Oxidationszahlen/ Oxidationsstufen
    Donator-Akzeptor-Prinzip > Redox-Chemie > Oxidationszahlen/ Oxidationsstufen
    Oxidationszahlen/ Oxidationsstufen
    Die Oxidationszahlen sind rein formale Hilfsgrößen und sollten nicht mit echten Ladungen verwechselt werden. Um die Herleitung der Oxidationszahlen zu verstehen, ist die Definition der Elektronegativität (EN) wichtig. Merke: Die Elektronegativität (EN) ist ein relatives Maß, Elektronen in einer Bindung an sich zu ziehen. Die Elektronegativität nach Pauling ist jedem Elementsymbol zugeordnet und i.d.R. im Periodensystem zu finden. Schauen wir uns die Verbindung HCl (Salzsäure) an. Die ...
  8. Aufstellen von Redoxgleichungen
    Donator-Akzeptor-Prinzip > Redox-Chemie > Aufstellen von Redoxgleichungen
    Aufstellen von Redoxgleichungen
    ... aus der Beispielaufgabe 2. Schritt: Oxidationszahlen bestimmen nach den Regeln aus Tabelle 1 oder unter Zuhilfenahme der Elektronegativität (EN). Abbildung 9: Oxidationszahlen der Edukte und Produkte aus der Beispielaufgabe Das Iodidion (I-) erhält die Oxidationszahl –I, da die Oxidationszahl immer der Wertigkeit der Ionen entspricht. Wasserstoffperoxid (H2O2) haben wir schon kennen gelernt. Diese Verbindung stellt eine Ausnahme dar. Der Wasserstoff erhält die Oxidationszahl ...
  9. Dis- und Komproportionierung
    Donator-Akzeptor-Prinzip > Redox-Chemie > Dis- und Komproportionierung
    Dis- und Komproportionierung
    ... kann ein Element/eineVerbindung als Oxidations- und als Reduktionsmittel wirken. Dabei gehen die Atome aus einer mittleren Oxidationsstufe in eine niedrigere und eine höhere Stufe über. Die Atome werden somit teils oxidiert und teils reduziert. Dieser Vorgang wird als Disproportionierung bezeichnet (siehe dazu Abb. 13). Abbildung 13: Beispiel für eine Disproportionierung Aus dem elementaren Chlor (Cl2) mit der Oxidationszahl 0 wird Natriumchlorid (NaCl) und Hypochlorit (NaClO). ...
  10. Redoxreaktionen: Elektrochemie
    Donator-Akzeptor-Prinzip > Redox-Chemie > Redoxreaktionen: Elektrochemie
    Redoxreaktionen: Elektrochemie
    ... kann nur der Eisennagel sein. Somit muss eine Oxidation von Eisenatomen aus dem Nagel zu Eisenionen (Fe2+) stattfinden, die in die Lösung diffundieren (siehe dazu Abb. 18). Einerseits liefert dieser Oxidationsschritt die Elektronen für die Reduktion von Kupferionen und andererseits bewirkt er, dass sich die Lösung durch das Verschwinden der positiv geladenen Kupferionen nicht negativ auflädt. Die noch darin gelösten Sulfationen tragen nämlich zwei negative Ladungen (SO42-), die durch die ...
  11. DANIELL-Element/ galvanische Zelle
    Donator-Akzeptor-Prinzip > Redox-Chemie > Redoxreaktionen: Elektrochemie > DANIELL-Element/ galvanische Zelle
    DANIELL-Element/ galvanische Zelle
    ... in Form von Strom gemessen werden. Dabei sind Oxidation und Reduktion räumlich voneinander getrennt. Jede Teilreaktion stellt eine sogenannte Halbzelle dar. Die Halbzellen werden über einen Elektronenleiter miteinander verbunden, damit der Elektronenfluss gewährleistet ist. Um den Stromkreis zu schließen, werden die beiden Halbzellen ebenfalls über einen Ionenleiter mit einander verbunden. Dies ermöglicht einen Ionenaustausch zwischen den Lösungen der Halbzellen und verhindert gleichzeitig ...
  12. Korrosion
    Donator-Akzeptor-Prinzip > Redox-Chemie > Redoxreaktionen: Elektrochemie > Korrosion
    Korrosion
    ... von Eisen, das nichts anderes ist als die Oxidation dieses Metalls. Solange Eisen trocken bleibt, passiert nichts. Wenn es dagegen nass wird, wird es vom Luftsauerstoff oxidiert. Die Standardpotentiale in Abb. 26 zeigen, dass Eisen (Fe) unedler ist als Sauerstoff (O2). Deshalb wird Eisen oxidiert und Sauerstoff reduziert. Der vollständigkeitshalber wurde der Schritt der Oxidation durch den Faktor 2 erweitert. Abbildung 26: Redoxreaktion von Eisen und Sauerstoff (Start des Rostens von ...
  13. Elektrolyse (allgemein)
    Donator-Akzeptor-Prinzip > Redox-Chemie > Redoxreaktionen: Elektrochemie > Elektrolyse (allgemein)
    Elektrolyse (allgemein)
    ... Redoxreaktion. Dabei sind Reduktion und Oxidation räumlich voneinander getrennt. Merke: Elektrolyse ist eine durch elektrischen Strom erzwungene Redoxreaktion. Man setzt dabei elektrische Energie in chemische Energie um. Wenn man ein galvanisches Element als Batterie betrachtet, dann ist die Elektrolyse das Aufladen der Batterie (Stichwort: Akku). Der allgemeine Aufbau einer Elektrolyse ähnelt dem Aufbau eines galvanischen Elements, jedoch gibt es feine Unterschiede. Merke: Bei ...
  14. Ostwald-Verfahren
    Chemische Reaktionen > Anwendungen des MWG in der chemischen Großindustrie > Ostwald-Verfahren
    Ostwald-Verfahren
    Durch Oxidation von Ammoniak (NH3) wird nach dem Ostwald-Verfahren Salpetersäure (HNO3) produziert. Das Verfahren besteht aus drei Schritten. 1. Schritt: Ammoniak (NH3) wird mit Luft (O2) vermischt, auf 800-900 °C erhitzt und bei Anwesenheit eines Platin-Rhodium-Katalysators zu Stickstoffmonoxid und Wasser oxidiert. Man bezeichnet diesen Schritt auch als heterogene Verbrennung von Ammoniakgas. 2. Schritt:  In einem zweiten Reaktor wird das Stickstoffmonoxid (NO) mit Sauerstoff (O2) zu Stickstoffdioxid ...
  15. Nomenklatur-Regeln
    Komplexe > Nomenklatur-Regeln
    Nomenklatur-Regeln
    ... deutsche Name des Zentralatoms verwendet. Die Oxidationszahl des Zentralatoms wird als römische Zahl in Klammern nach dem Namen des Komplexes angezeigt. Im Falle einer Oxidationszahl Null wird die arabische Null verwendet.Namen von mehrzähnigen Liganden werden durch ihr Kürzel in den Namen genannt. Diese sind in Tabelle 3 zusammengefasst. Tabelle 3: Namen und Abkürzungen mehrzähniger Liganden
  16. Oxidations-Reduktionsmittel und Oxidationszahlen
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    Donator-Akzeptor > Redox-Reaktionen-Konzept > Oxidations-Reduktionsmittel und Oxidationszahlen
    Oxidations-Reduktionsmittel und Oxidationszahlen
    Was sind Oxidationsmittel, was Reduktionsmittel? Ob ein Stoff als Reduktions- oder als Oxidationsmittel wirkt, hängt im Wesentlichen von zwei Dingen ab: welche Oxidationsstufe hat der Stoff und in welcher fühlt er sich besonders wohl? was ist der Reaktionspartner? Es geht also darum zu erkennen, welcher Reaktionspartner in einer Redoxreaktion Elektronen aufnimmt und welcher sie abgibt. OXIDATIONSMITTEL Oxidationsmittel sind Mittel zur Oxidation eines Reaktionspartners. Das bedeutet, ...
  17. Galvanisches Element und Nernstgleichung
    Donator-Akzeptor > Redox-Reaktionen-Konzept > Galvanisches Element und Nernstgleichung
    Galvanisches Element und Nernstgleichung
    ... gilt: An der Anode findet die Oxidation statt. (Hilfe: OMA = Oxidation, Minuspol, Anode) An der Kathode findet die somit die Reduktion statt und sie bildet den Pluspol. Das Video wird geladen ... Auch das Redoxpotenzial von Nichtmetallen wie Chlor, Sauerstoff oder Wasserstoff kann in einer Gaselektrode gegen die bekannten Metalle gemessen werden. Die sogenannte Wasserstoffhalbzelle (auch Standardwasserstoffelektrode) ist von besonderer Bedeutung, da alle tabellierten Werte ...
  18. Redox-Reaktionen-Konzept
    Donator-Akzeptor > Redox-Reaktionen-Konzept
    Redox-Reaktionen-Konzept
    ... Sauerstoff ist ein typisches Beispiel einer Oxidation. Bei Metallen wird dieser Vorgang auch Rosten genannt. $ 2 Fe + 3 O_2 \rightarrow 2 Fe_2O_3$ Eine Oxidation kann bei Anwesenheit von Sauerstoff stattfinden, dies ist jedoch keine Notwendigkeit, auch wenn es der Name Oxidation vermuten ließe. Eine Oxidation steht lediglich für eine Elektronenabgabe, egal ob Sauerstoff an der Reaktion teilnimmt oder nicht. Eine Oxidation ist eine Elektronenabgabe. Verbindungen /Stoffe die Elektronen ...
Anorganische Chemie
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Ökologie

  1. Messwerte zur Bestimmung der Wassergüte
    aquatische Ökosysteme > Fließgewässer > Selbstreinigung > Gewässergüte > Messwerte zur Bestimmung der Wassergüte
    Messwerte zur Bestimmung der Wassergüte
    ... Unter der Annahme, dass nur Sauerstoff die Oxidation dieser Stoffe bewerkstelligen würde (Sauerstoff als alleiniges Oxidationsmittel), kann die Gesamtmenge Sauerstoff bestimmt werden, die in einer Gewässerprobe verbraucht wird. Der CSB ist ebenfalls ein Zehrungswert, er gibt einen Anhaltspunkt über den Verschmutzungsgrad des Gewässers mit organischen Stoffen. Der Saprobienindex macht sich zunutze, dass unter bestimmten Umweltbedingungen nur bestimmte Lebewesen existieren können. Diese ...
  2. Phosphatfalle und Überdüngung
    aquatische Ökosysteme > Fließgewässer > Selbstreinigung > Gewässergüte > Phosphatfalle und Überdüngung
    ... es aus dem Wasser heraus. Eisen kann in zwei Oxidationsstufen vorliegen. Es gibt Fe2+ oder Fe3+, das sogenannte zwei- oder dreiwertige Eisen. Ist in tiefen Wasserschichten ausreichend Sauerstoff vorhanden, so liegt Fe3+ vor. Dreiwertiges Eisen bildet gemeinsam mit Phosphat unlösliches Eisen(III)phosphat (FePO4). Dieses FePO4 wird am Boden des Sees gelagert. Das Phosphat ist "gefangen" und dem Nährstoffkreislauf im See entzogen! Der See wird dadurch nährstoffärmer. Steigt der Nährstoffeintrag, ...
  3. Waldsterben
    terrestrisches Ökosystem > Waldsterben
    ... Abgabe von Abgasen führen zur Fotooxidation und damit zur Anreicherung von Ozon zur direkten Schädigung von Nadeln oder Blättern dadurch Probleme bei der Fotosynthese zu sauren Gasen bzw. saurem Regen dadurch Schädigung der Blätter und Nadeln, sowie Bodenversauerung (Folge: Nährstoffmangel) Waldbau Monokulturen begünstigen Schädlingsbefall begünstigen die einseitige Nutzung von Nährstoffen aus dem Boden (Folge: Nährstoffmangel)
Ökologie
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Stoffwechsel

  1. Kohlenwasserstoffe und funktionelle Gruppen
    Grundlagen des Stoffwechsels > Energieumwandlung > Wege der Energieumwandlung - Basiswissen Chemie > Kohlenwasserstoffe und funktionelle Gruppen
    ... Phosphorsäure bilden Phosphorsäureester. (2) Oxidation von Alkoholen: Die Oxidation eines primären Alkohols führt zur Bildung eines Aldehyds, ein weiterer Oxidationsschritt führt zur Carbonsäure, die Oxidation des sekundären Alkohols zu einem Keton. Hier kann keine weitere Oxidation erfolgen. Amine Aminogruppe (NH2, NH, N) wichtig vor allem bei den Aminosäuren Grundform der Aminosäure. Diese enthält zwei funktionelle Gruppen: die Aminogruppe –NH2 und die Carboxygruppe –COOH, ...
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Evolution

  1. chemische Evolution
    Belege der Evolution > Homologie im Bau von Lebewesen > chemische Evolution
    ... Fotosynthese bzw. die Atmungskette in der Endoxidation möglich machen, auch noch heute H2S enthalten! Wächtershäuser gelang es, mit dieser Form der Katalyse sowohl Aminosäuren als auch Nukleotide aus anorganischen Materialien zu erzeugen. Vor ca. 4,5 Milliarden Jahren: Entstehung der ErdeVor ca. 3,5 Milliarden Jahren: erste Lebewesen (Fotosynthese!)Vor ca. 2,5 Milliarden Jahren: erste atmende Organismen Die Uratmosphäre bestand aus Stickstoff, Kohlendioxid, Wasserdampf, Methan, Schwefelwasserstoff, ...
Evolution
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Zytologie

  1. Nachweis von Glukose, Stärke, Cellulose, Lignin und Protein in Pflanzenprodukten
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    Die Pflanzliche Zelle > Nachweis von Glukose, Stärke, Cellulose, Lignin und Protein in Pflanzenprodukten
    ... TZ, PZ Fehling-Reaktion:Oxidation der Aldehydgruppe von Glukose zu einer Carbonsäure, führt zur Reduktion des Fehling-Reagenz (Kupfertartrat) und zur Ausfällung von Kupfer   Tollens-Reagenz:Silber wird in einer Silbernitratlösung durch Glukose reduziert. Es fällt elementaresSilber aus.   Kupferoxid fällt als rötlicher Niederschlag aus.       Silberspiegel Stärke PZ, (TZ = Glykogennachweis notwendig)     Iod-Kaliumiodid-Lösung ...
Zytologie
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