Organische Chemie

  1. Eigenschaften der Alkanole
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    Organische Verbindungen - Typen, Eigenschaften und Reaktionen > Alkohole > Eigenschaften der Alkanole
    Eigenschaften der Alkanole
    ... Annahme: In der obigen Auflistung nimmt die Temperatur für die Phasenübergänge mit steigender Molekülgröße zu. Aus der Reihe fallen lediglich etwas die „mittleren Alkohole“ – diese sind weder besonders das eine, noch das andere und können daher weder besonders gut Wasserstoffbrücken noch Van-der-Waals-Kräfte ausbilden; es reicht ihnen daher eine vergleichsweise geringe Temperatur (= Wärmeenergie), um den Übergang vom Festen zum Flüssigen, oder vom Flüssigen zum Gasförmigen ...
  2. Andere typische Reaktionen der Alkohole:SN1&SN2
    Organische Verbindungen - Typen, Eigenschaften und Reaktionen > Alkohole > Andere typische Reaktionen der Alkohole:SN1&SN2
    Andere typische Reaktionen der Alkohole:SN1&SN2
    ... stark solvatisierende Lösungsmittel und tiefe Temperaturen fördern die exotherme Ionenbildung und damit die SN1-Reaktion. Die Gewinnung von Alkohol aus Halogenalkanen in einem basischen Milieu erfolgt nach der SN1-Reaktion, Austausch des Halogenids durch ein Hydroxid-Ion. Das Video wird geladen ... SN2-Reaktion: „synchrone Reaktion“ Die SN2-Reaktion besitzt eine gewisse Ähnlichkeit mit der SN1-Reaktion, es bestehen jedoch auch gravierende Unterschiede. Das Nucleophil greift hier ...
  3. Wichtige Aldehyde
    Organische Verbindungen - Typen, Eigenschaften und Reaktionen > Carbonylverbindungen: Aldehyde und Ketone > Aldehyde > Wichtige Aldehyde
    Wichtige Aldehyde
    ... (Ameisensäure) und Aldehyd gebildet. Bei Raumtemperatur ein Gas (Siedepunkt: –19 °C), wird oft als wässrige Lösung verwendet (mit 40 % Formaldehyd, als „Formalin“ bekannt), die als Desinfektionsmittel und zum Präparieren von Organen oder ganzen Organismen zum Einsatz kommt. Der weitaus größte Teil wird aber von der Kunststoffindustrie verbraucht, die es hauptsächlich zur Herstellung von Harnstoff- und Melamin-Harzen und anderen Aminoplasten, Phenoplasten und Polyoxymethylenen (Acetalharze, ...
  4. Mehrwertige Carbonsäuren
    Organische Verbindungen - Typen, Eigenschaften und Reaktionen > Carbonsäuren > Mehrwertige Carbonsäuren
    Mehrwertige Carbonsäuren
    ... Malonsäure besitzt bei Zimmertemperatur das Erscheinungsbild von farblosen, stark ätzenden Kristallen, die bei 135 °C schmelzen und bei etwas höherer Temperatur in Essigsäure und CO2 zerfallen: Malonsäure zerfällt beim Erhitzen (Δ) in Essigsäure und Kohlenstoffdioxid. Malonsäure löst sich sehr leicht in Wasser, gut in Alkohol und Ether, aber nicht in polaren Lösungsmitteln. In wässriger Lösung findet obige Zersetzungsreaktion bereits bei 70 °C statt. Natürlicherweise ...
  5. Benzol: Eigenschaften und aromatische Struktur
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    Aromaten – Aromatische Kohlenwasserstoffe > Benzol: Eigenschaften und aromatische Struktur
    Benzol: Eigenschaften und aromatische Struktur
    ... Benzol lichtbrechend und farblos bei Raumtemperatur flüssiger Aggregatzustand 5,5 °C Schmelztemperatur, 80 °C Siedetemperatur unpolarer Charakter, damit in unpolaren Lösungsmitteln löslich! Verwendung Beimischung zu Motorkraftstoffen (heute seltener) Ausgangsstoff für die Herstellung vieler Benzol-Derivate:   o   Anilin o   Nitrobenzol o   Styrol o   Nylon o   Kunstgummi o   Kunststoffe o   Waschmittel o   Phenol o   Insektizide o   Farbstoffe ...
  6. Erzeugung von Anilingelb
    Farbstoffe und Farbigkeit > Farbstoffe > Azofarbstoffe > Erzeugung von Anilingelb
    Erzeugung von Anilingelb
    ... der Azokupplung teilnehmen, dafür dürfen aber Temperaturen von ca. 5°C nicht überschritten werden, da das Ion sonst unter Stickstoffabgabe zerfällt.   (2) Azokupplung Während der Azokupplung reagiert das Diazonium – Ion als Elektrophil mit einem elektronenreichen Aromaten, im Falle von Anilingelb einem weiteren Molekül Anilin     Die Kupplungsreaktion führt zum Anilingelb    
  7. Thermoplaste
    Makromoleküle > Kunststoffe > Einteilung der Kunststoffe > Thermoplaste
    Thermoplaste
    ... sie daher als „polymere, bei Gebrauchstemperatur weiche oder harte Werkstoffe, die oberhalb der Gebrauchstemperatur einen Fließübergangsbereich besitzen“. Betrachten wir die molekulare Ebene dieses Vorganges etwas genauer: Die weitestgehend linearen Moleküle der T. „verknäulen“ sich zufällig, was zu transparenten (durchsichtigen) Kunststoffen führt, man nennt diesen Zustand auch amorph. Für besondere Anwendungen lassen sich diese Knäule aber auch „recken“, also statt ...
  8. Elastomere
    Makromoleküle > Kunststoffe > Einteilung der Kunststoffe > Elastomere
    Elastomere
    ... daher liegt bei Elastomeren die Glasübergangstemperatur unterhalb der Gebrauchstemperatur. Eine weitmaschigere Vernetzung führt bei ihnen zu weicheren und geschmeidigeren Festigkeitseigenschaften. Andersherum sorgt eine stärkere Vernetzung zu höherer Steifigkeit, weshalb sowohl bei Kautschuk, als auch bei Synthesekautschuken („Kunstgummi“) durch die Vulkanisierung die Festigkeit, aber auch die Sprödigkeit zunimmt. Bei der Vulkanisierung wird nämlich (meist) Schwefel genutzt, um sehr ...
  9. Duroplaste
    Makromoleküle > Kunststoffe > Einteilung der Kunststoffe > Duroplaste
    Duroplaste
    ... erscheinen aus, das sie auch bei relativ hohen Temperaturen behalten. Weiter zeigen sie oft eine recht gute chemische Beständigkeit z.B. gegenüber Lösungsmitteln und Säuren. Aufgrund ihrer Unschmelzbarkeit muss die Form bei Duroplasten entweder vor dem Erhärten festgelegt werden, sie kann sonst nur noch durch mechanische Bearbeitung (z.B. Bohren, Schleifen, Fräsen…) erfolgen. Auch die Duroplaste werden durch die DIN 7724 definiert: „engmaschig bis zur Zersetzungstemperatur vernetzte ...
  10. Elementaranalyse
    Naturstoffchemie > Elementaranalyse
    ... 1)      Verbrennung der Probe bei hohen Temperaturen, oft mit Kupfer(II)oxid als Oxidationsmittel.   2)      Sammeln der gebildeten Verbrennungsgase, dabei Abtrennung von Wasser durch hygroskopische Trocknungsmittel wie Calciumchlorid.   3)      Binden von Kohlendioxid mit einer Starken Base wie Kaliumhydroxid.   4)      Bestimmung des restlichen Gasvolumens für den Stickstoffanteil   Die Liebig – Analyse ist nicht in der Lage, den Anteil von Schwefel, Phosphor ...
  11. Fette
    Naturstoffchemie > Fette
    Fette
    ... oder Neutralfette. Sind sie bei Raumtemperatur flüssig, so nennt man sie auch (fette) Öle. Chemisch unterschieden sie sich nur in den am Glycerin gebundenen Fettsäuren, weshalb wir auf diese genauer eingehen werden. Manche natürlich vorkommenden Fette enthalten auch freie Fettsäuren, solche also, die nicht mit Glycerin verestert sind. Das Video wird geladen ...
  12. Fetthärtung
    Naturstoffchemie > Fette > Fetthärtung
    Fetthärtung
    ... Doppelbindungen können sich bei hohen Temperaturen und genügend Zeit trans - Isomerisieren   da die Hydrierung niemals Vollständig erfolgt. Trans – Fettsäuren gelten als Mitverursacher von Herz-Kreislauferkrankungen.  
  13. Palmöl
    Naturstoffchemie > Fette > Palmöl
    ... in vielen Bereichen der Erde den Umgebungstemperaturen nahe kommt. Aus diesem Grund gibt es Kokosöl in Mitteleuropa auch meist entweder fest im Kühlregal, oder in Gläsern ungekühlt zu kaufen. Durch Härtung steigt er beim Palmfett auf ca. 58°C und beim Kokosfett auf ca. 36-40°C. Zudem existiert auch noch ein Palmkernöl genanntes Produkt, das ebenfalls aus den Früchten der Ölpalme gewonnen wird, jedoch aus dem Kern der Frucht und sich in seiner Zusammensetzung vom Palmöl stark unterscheidet. ...
  14. Labormethoden
    Labormethoden
    Labormethoden
    ... Stoffen in eine andere Phase bei verschiedenen Temperaturen werden genutzt.     Trennung homogener Gemische: Extraktion:Gelöster Stoff kann aus einer flüssigen Phase extrahiert werden, indem man diese mit einer mit dieser selbst nicht mischbaren Flüssigkeit durchschüttelt und die beiden Phasen mit dem Scheidetrichter voneinander trennt, Wiederholungen erhöhen den Erfolg.   Destillation:Unterschiedliche Siedepunkte werden für die Trennung genutzt; dies kann in einem einzigen ...
  15. Einfluss der Molekülstruktur auf das Reaktionsverhalten
    Reaktionstypen in der organischen Chemie > Einfluss der Molekülstruktur auf das Reaktionsverhalten
    Einfluss der Molekülstruktur auf das Reaktionsverhalten
    ... mit über Eigenschaften wie Siede- oder Schmelztemperatur.   Intramolekulare bzw. atomare Polarität       Dipolmomente einiger Stoffe in der Einheit des Dipolmoments: „Debye“   Je mehr elektronegative Atome, wie Chalko- oder Halogene, in einem Molekül „verbaut“ sind und je weiter sie auf einer gemeinsamen Achse von den weniger elektronegativen entfernt sind, desto stärker bildet sich eine Polarität, also ein stärkeres Dipolmoment, im Molekül aus.     Das ...
  16. Bedeutung von Fetten im Organismus
    Naturstoffchemie > Fette > Bedeutung von Fetten im Organismus
    Bedeutung von Fetten im Organismus
    ... Speiseölen ist Vorsicht geboten, zu hohe Temperaturen isomerisieren mit der Zeit die natürlichen cis-Fettsäuren zu den (für die Moleküle) energetisch günstigeren trans-Fettsäuren.  
  17. Tensid – Typen
    Naturstoffchemie > Fette > Tenside > Tensid – Typen
    Tensid – Typen
    ... sowie Waschwirkung, auch bei niedrigen Temperaturen, und werden durch Wasserhärte kaum beeinflusst, sind aber ca. doppelt so teuer wie SDS. Da hier eine schematische Darstellung mit deutlicher Ladungsverteilung und -abgrenzung schwierig sollen folgende Computersimulationen der Ladungsverteilung von FAEO und APG verdeutlichen, dass bereits ein hoher Anteil elektronegativer Elemente (hier: Sauerstoff)  in einem Molekül, oder einem Teil eines Moleküls, diesem einen polaren Charakter ...
  18. Unterteilung der Kohlenhydrate und ihre Projektionen
    Naturstoffchemie > Kohlenhydrate > Unterteilung der Kohlenhydrate und ihre Projektionen
    Unterteilung der Kohlenhydrate und ihre Projektionen
    ... Wellenlänge des verwendeten Lichtes und der Temperatur der Lösung abhängt, ist es nötig anzugeben, für welche Wellenlänge und Temperatur der Drehwert bestimmt wurde. Dies wird folgendermaßen ausgedrückt:     4.      Ring-Ketten-Tautomerie Wie wir bereits in der Einführung erfahren haben, sind Kohlenhydrat-Moleküle in der Lage sich zu einem Ring zu schließen. Diese Eigenschaft bezeichnet man als Ring-Ketten-Tautomerie (intramolekulare Umlagerung). Einige von ihnen, wie ...
Organische Chemie
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Anorganische Chemie

  1. Elektrolyse
    Donator-Akzeptor > Redox-Reaktionen-Konzept > Elektrolyse
    Elektrolyse
    ... der Elektroden, Stromstärke und Temperatur beeinflusst ebenfalls die Überspannung. eine wachsende Stromstärke erhöht leicht die Überspannung eine Temperaturerhöhung senkt dagegen die Überspannung Elektrodengleichgewichte Lösungsvorgang = Lösungstension: Affinität sich zu lösen Abscheidungsvorgang = Abscheidungstension: Affinität, sich an der Elektrode abzuscheiden Je negativer das Redoxpotential, desto größer das Lösungsbestreben, als ...
  2. Ionenprodukt des Wassers
    Donator-Akzeptor-Prinzip > Säure-Base-Chemie > Ionenprodukt des Wassers
    Ionenprodukt des Wassers
    ... Ionenprodukts von Wasser KW Dabei ist die Temperaturabhängigkeit des Wertes zu beachten. Der Wert von 1*10-14 mol2/L2 gilt nur bei 25 °C. Da sich das Ionenprodukt des Wassers aus dem Autoprotolysegleichgewicht von Wasser ergibt, ist dieses genauso wie jedes andere Gleichgewicht u.a. temperaturabhängig. Der Wert 1*10-14 mol2/L2 gilt für alle verdünnten wässrigen Lösungen und damit für alle Lösungen, die wir hier betrachten. Merke: Für alle verdünnten wässrigen Lösungen gilt: ...
  3. Elektrochemische Spannungsreihe
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    Donator-Akzeptor-Prinzip > Redox-Chemie > Redoxreaktionen: Elektrochemie > Elektrochemische Spannungsreihe
    Elektrochemische Spannungsreihe
    ... bei Atmosphärendruck (p= 1.013 hPa) und einer Temperatur von T= 25 °C umspült. Merke: Standardbedingungen: c = 1 mol/L; p = 1.013 hPa; T =  25 °C. Das Platinblech absorbiert Wasserstoff auf seiner porösen Oberfläche, der so für das Redoxpaar (H2/2 H3O+) bereitgestellt wird. Das Standardpotential der Normalelektrode wird gleich Null gesetzt: E0(H2/2 H3O+) = 0 V. Abbildung 23: Standard-Wasserstoff-Elektrode, auch Normalelektrode genannt Um die Standardpotentiale anderer Redoxpaare ...
  4. Nernst-Gleichung
    Donator-Akzeptor-Prinzip > Redox-Chemie > Redoxreaktionen: Elektrochemie > Nernst-Gleichung
    Nernst-Gleichung
    ... Größen aus der NERNST-Gleichung Bei Raumtemperatur (T = 298 K) und nach Umformung des natürlichen Logarithmus (ln) in den Zehner-Logarithmus (lg) erhält man: Abbildung 25: Vereinfachte Nernst-Gleichung Merke: Die Nernst-Gleichung gibt die Konzentrationsabhängigkeit des Elektrodenpotentials quantitativ wieder. Merke: ln x = 2,3026 lg x.
  5. Aggregatzustände
    Stoffe und Stoffeigenschaften > Aggregatzustände
    Aggregatzustände
    ... Feststoffe haben eine charakteristische Siedetemperatur (Siedepunkt= Sdp). Diese erreicht man, indem man dem Festkörper, Energie i.d.R. in Form von Wärme zuführt. Somit erhöht man die Temperatur (T) des Körpers und die festen Bindungen zwischen den Bausteinen werden gelockert. Durch die Temperaturerhöhung erhöht man die Energie der Bausteine, hier die Bewegungsenergie, die als kinetische Energie (Ekin) bezeichnet wird. Die Bausteine bewegen sich umso stärker je höher die Temperatur ...
  6. Chemisches Gleichgewicht und Kinetik
    Chemische Reaktionen > Chemisches Gleichgewicht und Kinetik
    Chemisches Gleichgewicht und Kinetik
    ... eine bestimmte Reaktion bei einer bestimmten Temperatur einen charakteristischen Wert annimmt. Sobald sich C- und D-Teilchen gebildet haben, setzt auch die Rückreaktion ein. Für die Reaktionsrate der Rückreaktion gilt somit: Abbildung 4: Reaktionsrate der Rückreaktion aus Abb. 2 Am Anfang ist die Reaktionsrate der Hinreaktion r→ noch größer als die der Rückreaktion r←. Jedoch gleichen sich die beiden Raten im Laufe der Zeit an. An diesem Punkt gilt: r→= r← (siehe dazu Abb. ...
  7. Beeinflussung des chemischen Gleichgewichts
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    Chemische Reaktionen > Beeinflussung des chemischen Gleichgewichts
    Beeinflussung des chemischen Gleichgewichts
    Das chemische Gleichgewicht ist temperaturabhängig. Für jede bestimmte Gleichgewichtskonstante  K wird auch eine dazugehörige Temperatur angegeben. Somit ist der erste Parameter, den wir verändern können, um das Gleichgewicht zu beeinflussen, die Temperatur T. Dabei stehen uns nur zwei Möglichkeiten zu Verfügung: Entweder wir erhöhen die Temperatur des betrachteten Gleichgewichts oder wir erniedrigen sie. Natürlich sollte man sich vorher überlegen, in welche Richtung man das Gleichgewicht ...
  8. Haber-Bosch-Verfahren
    Chemische Reaktionen > Anwendungen des MWG in der chemischen Großindustrie > Haber-Bosch-Verfahren
    Haber-Bosch-Verfahren
    ... um die Ausbeute an Ammoniak zu optimieren: Temperatur T: 550°C Katalysator Überschuss an Stickstoff Druck p: 150-250 bar Die hohe Temperatur wirkt zwar entgegen der Hinreaktion, da diese exotherm ist, jedoch ist sie notwendig für den Katalysator. Der Ablauf der industriellen Gewinnung ist in Tabelle 1 dargestellt. Tabelle 1: Industrielle Gewinnung von Ammoniak (NH3)
  9. Ostwald-Verfahren
    Chemische Reaktionen > Anwendungen des MWG in der chemischen Großindustrie > Ostwald-Verfahren
    Ostwald-Verfahren
    ... Stickstoffdioxid (NO2) oxidiert. Die wird die Temperatur T auf 50 °C abgesenkt. Das Stickstoffdioxid dimerisiert zu Distickstofftetraoxid (N2O4). 3. Schritt: In einer Oxidations- und Adsorptionskolonne werden die Stickstoffoxide mit Wasser zu Salpetersäure umgesetzt. Als Zwischen entstehen Stickstoffmonoxid (NO) und Salpetrige Säure (HNO2). Die unter Schritt 3 aufgeführte Gleichung stellt die Nettogleichung der Reaktion dar. Das bedeutet, dass die Reaktion über mehrere Zwischenschritte ...
  10. Fällungsreaktionen
    Fällungsreaktionen
    Fällungsreaktionen
    ... Löslichkeitsprodukt KL = [Aa+]m [Bb-]n. KL ist temperaturabhängig!
Anorganische Chemie
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Physikalische Chemie

  1. Reaktionsgeschwindigkeit: beinflussende Faktoren
    Kinetik: rund um die Reaktionsgeschwindigkeit > Reaktionsgeschwindigkeit: beinflussende Faktoren
    ... neben der Konzentration, von Parametern wie: Temperatur Katalysatoren Druck und Zerteilungsgrad abhängig.  Über diese Faktoren kann man wesentlich auf die Reaktionsgeschwindigkeit einwirken, sie also beschleunigen oder verlangsamen.
  2. Biokatalysatoren – Einfluss von Temperatur und pH auf Enzyme
    Kinetik: rund um die Reaktionsgeschwindigkeit > Biokatalysator Enzym - Enzymkinetik > Enzymreaktionen > Biokatalysatoren – Einfluss von Temperatur und pH auf Enzyme
    Biokatalysatoren – Einfluss von Temperatur und pH auf Enzyme
    Wird im Verlauf einer Reaktion die Temperatur erhöht, so steigt auch die Reaktionsgeschwindigkeit. Eine Faustregel sagt: Wird die Temperatur um 10 °C erhöht, dann verdoppelt sich die Reaktionsgeschwindigkeit (RGT-Regel = Reaktions-Geschwindigkeit-Temperatur-Regel). In biologischen Systemen ist dies nur bedingt richtig. Biomoleküle degenerieren ab einer bestimmten Temperatur, die für den jeweiligen Organismus ganz spezifisch ist. Daher hat jedes Enzym ein spezifisches Temperaturoptimum. Hier ...
  3. Experiment: Temperaturabhängigkeit der Amylase
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    Kinetik: rund um die Reaktionsgeschwindigkeit > Biokatalysator Enzym - Enzymkinetik > Enzymreaktionen > Experiment: Temperaturabhängigkeit der Amylase
    ... spaltet. Aufgabe: Im Experiment soll das Temperaturoptimum der Amylase ermittelt werden. Dazu werden Stärke, Iod-Kaliumiodid-Lösung (Lugolsche Lösung) und Speichel einer Versuchsperson benötigt. Weiterhin sind notwendig: Reagenzgläser, Räume verschiedener Temperatur oder ein Thermoblock bzw. eine Heizplatte und ein Kühlschrank. Experimentelle Durchführung: Eine identische Menge Stärke (0,1 g) wird mit einer immer gleichen Menge Speichel (3 ml) zu einer Lösung vermischt. Die vorbereiteten ...
  4. Fundamentale Begriffe der Chemie
    Chemische Thermodynamik > Fundamentale Begriffe der Chemie
    Fundamentale Begriffe der Chemie
    ... als Struktur zu betrachten. Den druck- und temperaturabhängigen physikalische Zustand eines Stoffes bezeichnet man als Aggregatzustand. Man unterscheidet klassischerweise zwischen folgenden Zuständen: fest (s): stabile äußere Form, definiertes Volumen, amorph (ungeordnete dreidimensionale Anordnung der Atome) oder kristallin (geordnete dreidimensionale Anordnung der Atome); Beispiele: Glas (amorph), Kochsalz NaCl, kristallin) flüssig (f): definiertes Volumen, keine stabile ...
  5. Temperatur
    Kinetik: rund um die Reaktionsgeschwindigkeit > Reaktionsgeschwindigkeit: beinflussende Faktoren > Temperatur
    Die Temperatur ist ein weiterer zu berücksichtigender Faktor. Sie ist ein Maß für die thermische Bewegung von Atomen und Molekülen und beschreibt den Wärmezustand. Jedes Atom in jedem Molekül kann sich in verschiedene Richtungen, je nach Konformation (Freiheitsgrad: Translation, Rotation, Vibration), bewegen. Die Temperatur ist die Gesamtheit aller zwischen den Molekülen herrschenden Energie, die für deren Bewegung sorgt und als Wärme wahrnehmbar wird. Mit zunehmender Temperatur wird den ...
  6. Chemische Thermodynamik und Energetik
    Chemische Thermodynamik > Fundamentale Begriffe der Chemie > Chemische Thermodynamik und Energetik
    ... thermodynamischen Systemen und dem Einfluss von Temperatur, Druck, Zusammensetzung usw. auf die Zustände dieser Systeme. Dieses Teilgebiet der Thermodynamik, das sich mit den bei chemischen Prozessen auftretenden Wärmeumsätzen und den Wirkungen von Wärme auf diese befasst, wird auch chemische Thermodynamik oder allgemein Thermochemie genannt. Seltener wird statt des Wärmeumsatzes das Leisten von mechanischer Arbeit in den Fokus gerückt, etwa bei Gasentwicklungen. Im Folgenden werden wir ...
  7. Systemarten & Reaktionsbedingungen
    Chemische Thermodynamik > Grundlagen > Systemarten & Reaktionsbedingungen
    Systemarten & Reaktionsbedingungen
    ... isobar gleichbleibende Temperatur gleichbleibender Druck p=pressure=Druck; V=Volume=Volumen
Physikalische Chemie
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Evolution

  1. Evolutionsfaktor Selektion
    synthetische Evolutionsbiologie: das moderne Konzept der Evolutionsbiologie > Variabilität – Herkunft und Nutzen > Evolutionsfaktor Selektion
    Evolutionsfaktor Selektion
    ... in: abiotische Selektionsfaktoren: Temperatur Luftfeuchtigkeit Gifte (gegen Herbizide resistente Populationen)   biotische Selektionsfaktoren: Nistplätze (ökologische Nische) zwischenartliche Selektion (z.B. Industriemelanismus der Schmetterlingsart Birkenspanner) innerartliche Selektion ( z.B. Konkurrenz um Revier oder Geschlechtspartner) sexuelle Selektion (z.B. Bevorzugung bestimmter Paarungspartner) Ist eine Population gut angepasst, werden nachteilige ...
  2. sympatrische Artbildung
    synthetische Evolutionsbiologie: das moderne Konzept der Evolutionsbiologie > Wie funktioniert Artbildung? > sympatrische Artbildung
    ... Mutante, die besser an bestimmte Temperatur angepasst ist: Bsp. Kleefalter mannigfaltige Nischen durch wenig besiedelte Lebensräume: Bsp. Cichliden/Buntbarsche in ostafrikanischen Seen genetische Isolation (→ Fortpflanzungsschranke durch Mutation): Bsp. polyploide Pflanzen ethologische Isolation (→ Fortpflanzungsschranke durch unterschiedliche Verhaltensweisen) Bsp. Blazverhalten von Singvögeln. Zilpzilp und Filtis entstammen einer Ausgangsart. Unterschiede ...
  3. Präadaptation - Wie entstehen Mutationen?
    synthetische Evolutionsbiologie: das moderne Konzept der Evolutionsbiologie > Was ist Präadaptation? > Präadaptation - Wie entstehen Mutationen?
    ... beta-, gamma-Strahlung), Chemikalien und Temperatur   Solche mutationsauslösenden Faktoren heißen Mutagene. Mutationen sind wichtige Faktoren der Evolution, da sie das Genom von Organismen verändern. Vergleicht man beispielsweise die Aminosäuresequenz der beta-Kette des Hämoglobins bei verschiedenen Tieren, sind Unterschiede festzustellen. Je näher die Verwandtschaft der sich miteinander fortpflanzenden Individuen, desto ähnlicher ist die Sequenz. Bei allen Tieren erfüllt das ...
  4. Kontinentaldrift – Massensterben
    Belege der Evolution > Homologie im Bau von Lebewesen > Geschichte des Lebens > biologische Evolution - vom Einzeller zum Vielzeller > Kontinentaldrift – Massensterben
    ... Statt milden 18–20 ºC im Winter liegen die Temperaturen nun bei –25 ºC! Betrachten Sie die Ökosysteme am Äquator und in nördlichen Regionen, dann sind diese grundverschieden (Jahreszeiten, Niederschlagsmengen etc.). Massensterben Fossilien geben Auskunft über massives Absterben von Lebewesen. Geologen konnten bisher fünf große Massensterben nachweisen. Das bekannteste Massensterben (wenigstens in zahllosen Kinderbüchern und Kinderfilmen) ist das Aussterben der Dinosaurier. Dieses ...
  5. Drei Prinzipien der Stammbaum-Entwicklung
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    Belege der Evolution > Stammbäume erstellen & verstehen > Drei Prinzipien der Stammbaum-Entwicklung
    Drei Prinzipien der Stammbaum-Entwicklung
    ... innerhalb festgelegter Sequenzen (Schmelztemperatur, DNA-Sequenz, Aminosäuresequenz). Stammbäume erstellen: Homologievermutung, Außengruppenvergleich, Prinzip der einfachsten Erklärung Bsp.: Vergleich einer kurzen DNA-Sequenz. Die Tabelle gibt die Merkmalsunterschiede zwischen den einzelnen Proben an.   Unterschiede in den Sequenzen DNA-Sequenz Proben A B C D A - 2 3 1 B 2 - 5 2 C 3 5 - 3 D 1 2 3 -   Im ...
  6. Wirbeltierstammbaum
    Belege der Evolution > Stammbäume erstellen & verstehen > Wirbeltierstammbaum
    Wirbeltierstammbaum
    ... der Lungen, einer Eihülle, konstanter Körpertemperatur und Milchdrüsen. Der Stammbaum wurde aufgrund dieser morphologischen Merkmale erzeugt. Die Frage: "wer zeigt ein Merkmal, wer nicht?" trennt die einzelnen Gruppen voneinander ab. So zeigen z.B. Haie und Rochen eine Kiefer und paarige Extremitäten, aber keine knöchernen Flossenstrahlen wie die Knochenfische oder Amphibien. Stammbaum basierend auf morphologischen Merkmalen: "Wer zeigt ein Merkmal, wer nicht?" Wirbeltierstammba...
Evolution
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Neurobiologie

  1. Regelkreis Beispiel -Thyroxinhaushalt
    Hormone > Homöostase – Prozessregulierung im Körper > Regelkreis Beispiel -Thyroxinhaushalt
    Regelkreis Beispiel -Thyroxinhaushalt
    ... Thyroxinkonzentration im Blut und die Körpertemperatur durch Wärmeproduktion des Stoffwechsels.
  2. Haut: Temperatur- & Tastsinn
    Sinnesphysiologie > Haut: Temperatur- & Tastsinn
    ... Zusätzlich enthält die Haut den Tast- und Temperatursinn. Taktile Reize wahrzunehmen, beruht auf Berührungsrezeptoren, die in die Haut integriert sind; Rezeptoren für den Temperatursinn sind freie Nervenzellendigungen, die mit dem Hypothalamus verbunden sind. Mechanorezeptoren sind das Grundprinzip der taktilen Wahrnehmung. Im Folgenden sollen die wesentlichen Rezeptoren kurz vorgestellt werden: Hautoberfläche: Merkel-Tastscheiben: Diese Mechanosensoren liegen in behaarten und ...
  3. Homöostase – Prozessregulierung im Körper
    Hormone > Homöostase – Prozessregulierung im Körper
    Homöostase – Prozessregulierung im Körper
    ... unterliegt z.B. die Konstanthaltung der Körpertemperatur auch einem Regelkreis. Regelkreis zur Thermoregulation Regelkreis: Themoregulation des Menschen Ein Sollwert von 37 ºC soll bei einem gleichwarmen Lebewesen (z.B. beim Menschen) konstant gehalten werden. Dazu muss dieser Sollwert immer wieder mit dem aktuellen Istwert im Körperkern (Regelstrecke) abgeglichen werden. Dies erfolgt im sogenannten Regler im zentralen Nervensystem (ZNS). Störgrößen sind die Umgebungstemperatur ...
  4. Stress: Was passiert im Körper
    Hormone > Stress: Zusammenspiel von Nerven und Hormonen > Stress: Was passiert im Körper
    ... des Grundumsatzes Erhöhung der Körperkerntemperatur erhöhte Schweißproduktion gegen Überhitzung erweiterte Pupillen verringerte Ausscheidungsfunktionen bzw. schnelle und radikale Darmentleerung  Die Steuerung der Stressreaktion erfolgt über den Sympathikus Stressinformation wird zum Gehirn geleitet, dort ausgewertet und das Hormonsystem (Hypothalamus) löst Signale aus, die ins Nervensystem weitergeleitet werden. Der Sympathikus erfährt eine Aktivierung, die er an sogenannte ...
Neurobiologie
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Ladungen und Felder

  1. Feldkonzept- allgemeiner Überblick
    Feldkonzept- allgemeiner Überblick
    ... stets umgeben; dazu gehören zum Beispiel das Temperaturfeld und das Druckfeld, die man auf meteorologischen Wetterkarten findet. Ein weiteres bekanntes Feld ist das Erdmagnetfeld. Allen diesen Feldern liegt eine mathematische Gemeinsamkeit zugrunde, die man wie folgt beschreiben kann: Ein Feld ist dadurch gekennzeichnet, dass jedem Punkt des Raumes oder eines Bereichs davon eine physikalische Größe zugeordnet ist. Diese physikalische Größe kann entweder durch ein Skalar (Zahlenwert) oder ...
Ladungen und Felder
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Immunologie

  1. Sterilsation und Desinfektion
    Hygiene > Sterilsation und Desinfektion
    ... Materialien, Medien usw. können bei hohen Temperaturen und Druck (121 °C; 2 bar; ca. 30 Minuten) behandelt werden. Heißluftsterilisation Hitzebeständige Materialien werden bei hohen Temperaturen für längere Zeit (160–200 °C, 10–200 Minuten) mit erhitzter, trockener Luft sterilisiert. Behandlung mit Chemikalien wie z.B. Formaldehyd Plastikmaterialien und große Apparaturen können auch mit Chemikalien behandelt und so sterilisiert werden. Ionisierende Strahlung Gamma-Strahlen ...
Immunologie
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Atomphysik und Kernphysik

  1. Kernfusion
    Kernphysik 2 > Anwendung: Nutzung der Kernenergie > Kernfusion
    Kernfusion
    ... Energien lassen sich auch bei extrem hohen Temperaturen erreichen. Bei derartig hohen Temperaturen, die übrigens in der Sonne natürlich vorkommen, liegt folgende Problematik vor: Die Materie liegt in verdampfter Form vor und man hat es mit einem Zustand voller Ionen (Gas aus positiven Ionen und Elektronen) zu tun. Man bezeichnet diesen Extremzustand der Materie als Plasma. Der dabei entstehende Plasmadruck muss in einem Fusionsreaktor kompensiert werden, um eine Expansion zu verhindern ...
Atomphysik und Kernphysik
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