Physikalische Chemie

  1. Temperatur
    Kinetik: rund um die Reaktionsgeschwindigkeit > Reaktionsgeschwindigkeit: beinflussende Faktoren > Temperatur
    Die Temperatur ist ein weiterer zu berücksichtigender Faktor. Sie ist ein Maß für die thermische Bewegung von Atomen und Molekülen und beschreibt den Wärmezustand. Jedes Atom in jedem Molekül kann sich in verschiedene Richtungen, je nach Konformation (Freiheitsgrad: Translation, Rotation, Vibration), bewegen. Die Temperatur ist die Gesamtheit aller zwischen den Molekülen herrschenden Energie, die für deren Bewegung sorgt und als Wärme wahrnehmbar wird. ...
  2. Biokatalysatoren – Einfluss von Temperatur und pH auf Enzyme
    Kinetik: rund um die Reaktionsgeschwindigkeit > Biokatalysator Enzym - Enzymkinetik > Enzymreaktionen > Biokatalysatoren – Einfluss von Temperatur und pH auf Enzyme
    Temperaturoptimum Fotosynthese
    Wird im Verlauf einer Reaktion die Temperatur erhöht, so steigt auch die Reaktionsgeschwindigkeit. Eine Faustregel sagt: Wird die Temperatur um 10 °C erhöht, dann verdoppelt sich die Reaktionsgeschwindigkeit (RGT-Regel = Reaktions-Geschwindigkeit-Temperatur-Regel).In biologischen Systemen ist dies nur bedingt richtig. Biomoleküle degenerieren ab einer bestimmten Temperatur, die für den jeweiligen Organismus ganz spezifisch ist. Daher hat jedes Enzym ein spezifisches Temperaturoptimum. ...
  3. Denaturierung
    Kinetik: rund um die Reaktionsgeschwindigkeit > Biokatalysator Enzym - Enzymkinetik > Enzymreaktionen > Denaturierung
    Proteine im Ei denaturieren durch Hitze, die Broklammern bilden zu dem Vorgang eine Analogie auf Moleklebene
    ... ist sie aber irreversibel (unumkehrbar). Die Temperatur, bei der die Denaturierung der Enzyme beginnt, ist je nach Aufbau und Organismus recht unterschiedlich. So können die Enzyme hyperthermophiler Archaeen Temperaturen weit über 80 °C aushalten. Beim Menschen hingegen können Proteine und Enzyme bereits bei Fieber über 40 °C denaturieren. Möchte man sichergehen, dass eine Hitzedenaturierung vollständig erfolgt, sollte eine Temperatur von deutlich ...
  4. Experiment: Temperaturabhängigkeit der Amylase
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    Kinetik: rund um die Reaktionsgeschwindigkeit > Biokatalysator Enzym - Enzymkinetik > Enzymreaktionen > Experiment: Temperaturabhängigkeit der Amylase
    ... spaltet.Aufgabe: Im Experiment soll das Temperaturoptimum der Amylase ermittelt werden. Dazu werden Stärke, Iod-Kaliumiodid-Lösung (Lugolsche Lösung) und Speichel einer Versuchsperson benötigt. Weiterhin sind notwendig: Reagenzgläser, Räume verschiedener Temperatur oder ein Thermoblock bzw. eine Heizplatte und ein Kühlschrank.Experimentelle Durchführung: Eine identische Menge Stärke (0,1 g) wird mit einer immer gleichen Menge Speichel (3 ml) ...
  5. Chemische Thermodynamik und Energetik
    Chemische Thermodynamik > Fundamentale Begriffe der Chemie > Chemische Thermodynamik und Energetik
    ... thermodynamischen Systemen und dem Einfluss von Temperatur, Druck, Zusammensetzung usw. auf die Zustände dieser Systeme.Dieses Teilgebiet der Thermodynamik, das sich mit den bei chemischen Prozessen auftretenden Wärmeumsätzen und den Wirkungen von Wärme auf diese befasst, wird auch chemische Thermodynamik oder allgemein Thermochemie genannt. Seltener wird statt des Wärmeumsatzes das Leisten von mechanischer Arbeit in den Fokus gerückt, etwa bei Gasentwicklungen.Im ...
  6. Entropie und der zweite Hauptsatz der Thermodynamik
    Chemische Thermodynamik > Zustandsgrößen und ihre Regeln > Entropie und der zweite Hauptsatz der Thermodynamik
    image
    ... nur von einem Körper höherer Temperatur zu einem Körper niedrigerer Temperatur. In abgeschlossenen Systemen strebt die Entropie bei irreversiblen Zustandsänderungen gegen ein Maximum. Entropie ist als Richtungsindikator für spontane Naturvorgänge bedeutend.Das Video wird geladen...(entropie)
  7. Kalorimetrie
    Chemische Thermodynamik > Zustandsgrößen und ihre Regeln > Enthalpie > Kalorimetrie
    Aufbau eines Kalorimeters
    ... $m$ die Wärmemenge Q zu, so steigt die Temperaturerhöhung $\Delta T$ proportional zur zugeführten Wärmemenge. Der Proportionalitätsfaktor $c$ ist dabei eine Stoffkonstante und abhängig vom Stoff.$Q = m \cdot c \cdot \Delta T $Wärmeänderungen sind somit immer als Temperaturänderungen wahrzunehmen, wobei die Temperatur den Zustand des Systems beschreibt und die Wärmeenergieänderung die Änderung des Systemzustandes kennzeichnet. Das jeweilige ...
  8. Bestimmung der Wärmekapazität eines Kalorimeters
    Chemische Thermodynamik > Anwendungsbeispiele zum Verständis der Thermodynamik > Bestimmung der Wärmekapazität eines Kalorimeters
    Versuchsaufbau
    ... Menge (20 mL) wird erhitzt.·Messung der Temperatur des erhitzten Wassers ($T_W$) und des Kalorimetergefäßes ($T_G$)·Erhitztes Wasser wird eingefüllt.·Nach Einfüllen stellt sich die Temperatur $T_K$ ein.·Berechnung der $C_{Kalorimeter}$·Fügt man dem kalten Wasser warmes Wasser hinzu, findet ein Wärmeaustausch statt, bis eine Mischtemperatur erreicht wird.·Kalorimetergefäß wird mit definierter Menge an kaltem Wasser ...
  9. Reaktionsgeschwindigkeit: beinflussende Faktoren
    Kinetik: rund um die Reaktionsgeschwindigkeit > Reaktionsgeschwindigkeit: beinflussende Faktoren
    ... neben der Konzentration, von Parametern wie:TemperaturKatalysatorenDruck und Zerteilungsgradabhängig. Über diese Faktoren kann man wesentlich auf die Reaktionsgeschwindigkeit einwirken, sie also beschleunigen oder verlangsamen.
Physikalische Chemie
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Ökologie

  1. Einfluss der Temperatur auf Lebensvorgänge
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    Was ist Ökologie? Grundlegende Regeln im Haushaltsspiel der Natur > Einfluss abiotischer Faktoren > Einfluss der Temperatur auf Lebensvorgänge
    Welche Kartoffel khlt schneller aus? Bercksichtigen Sie bei Ihrer Abschtzung die oben genannten Informationen!
    ... wichtigsten abiotischen Umweltfaktoren ist die Temperatur. Die Temperatur eines Lebewesens spiegelt seinen Wärme- oder Energiezustand wider. Sie ist entscheidend für die Molekularbewegung und die Geschwindigkeit von chemischen Reaktionen. Das Verhältnis zwischen Reaktionsgeschwindigkeit und Temperatur ist ein zentrales Element der folgenden Ausführungen und fasst sich in der RGT-Regel zusammen:RGT-RegelDie RGT-Regel (Reaktionsgeschwindigkeit-Temperatur-Regel oder Van't-Hoff-Regel) ...
  2. Überlebensstrategien
    Überlebensstrategien
    ... in Bezug auf den abiotischen Faktor Wasser bzw. TemperaturDas gewählte Beispiel der Kängururatte zeigt eine Lebewesen das unter sehr trockenen und heißen Umweltbedingungen lebt. Der abiotische "Problemfaktor" ist die Menge Wasser, die verfügbar ist. Alle Organismen haben Anpassungsstrategien gefunden, die ihnen ein Überleben unter extremen Bedingungen gewähleisten.Informationen zur Kängururattekleines Wüstentierlebt in NordamerikaNahrung: Samen, Blätter, ...
  3. See im Wechsel der Jahreszeiten
    aquatische Ökosysteme > stehendes Gewässer - See > See im Wechsel der Jahreszeiten
    Abbildung 3. See im jahreszeitlichen Wechsel. Sommer und Winter sind die Monate der Stagnation, im Frhjahr und Herbst werden die Wasserschichten komplett umgewlzt (Zirkulation).
    ... beim Ökosystem See der abiotische Faktor Temperatur beobachtet werden. See im jahreszeitlichen Wechsel. Sommer und Winter sind die Monate der Stagnation, im Frühjahr und Herbst werden die Wasserschichten komplett umgewälzt (Zirkulation).Sommer/Winter: Stagnation              Frühjahr/Herbst: ZirkulationSommerstagnation: Die Warmwasserschicht (geringere Dichte) schwimmt oben auf. Hier „lebt“ das ...
  4. Einfluss der Temperatur auf Pflanzen
    Was ist Ökologie? Grundlegende Regeln im Haushaltsspiel der Natur > Einfluss abiotischer Faktoren > Einfluss der Temperatur auf Pflanzen
    ... führen zu dieser langen Zeitspanne, da die Temperaturen sich deutlich unterschieden!Verbreitung Die Verbreitung unterschiedlicher Pflanzen hängt ebenfalls von der Temperatur ab. Ganz deutlich ist dies in Bergregionen zu sehen. Die Waldgrenze liegt in der Regel bei 2200 m. Eine Ausnahme bildet der Brocken im mitteldeutschen Harz. Als erste Erhebung auf dem Festland (von Norden her gesehen) liegt die Waldgrenze hier unter 1000 m. Begründung: Luft kann sich nur erwärmen, ...
  5. Funktionen des Waldes
    terrestrisches Ökosystem > Funktionen des Waldes
    ... und zeigen eine ausgleichende Wirkung auf Temperatur und Luftfeuchtigkeit.Durch die Verdunstung des Wassers über Pflanzen/Bäume wird Wasser wieder in die Atmosphäre abgegeben und in den Wolken gespeichert.Temperatur im Waldheiße Tage: Wald kühl durch Verdunstung der gespeicherten Wassermengenkalte Tage: Wald im Verhältnis wärmer, da Wasser langsamer abgegeben wirdFotosyntheseAnreicherung der Umwelt mit SauerstoffStoffkreisläufe(siehe Spezialkapitel)WasserkreislaufDer ...
  6. Fotosynthese
    Was ist Ökologie? Grundlegende Regeln im Haushaltsspiel der Natur > Einfluss abiotischer Faktoren > Fotosynthese
    Gezeigt ist die Fotosyntheserate in Abhngigkeit der Lichtintensitt in Form einer Sttigungskurve. Licht oder CO2 sind je nach Lichtintensitt die limitierenden Faktoren der Fotosynthese.
    ... unterscheiden sich die Vegetationszonen in Temperatur, Feuchtigkeit, Vegetationszeit, Klima und ihrer Produktion an Fotosyntheseprodukten? Fotosynthese in Abhängigkeit von UmweltfaktorenWährend im Laborexperiment ein Parameter nach dem anderen geändert werden kann, wird die Fotosynthese in der Natur immer von mehreren Umweltfaktoren beeinflusst. Da dies in der Regel grafisch dargestellt wird, folgt nun ein spezielles Kapitel, das sich diesen Graphen widmet.Lichtsättigungskurve ...
  7. Wasser- und Stofftransport in der Pflanze
    Was ist Ökologie? Grundlegende Regeln im Haushaltsspiel der Natur > Einfluss abiotischer Faktoren > Einfluss von Wasser- und Ionenverfügbarkeit auf Pflanzen > Wasser- und Stofftransport in der Pflanze
    Der Weg des Wassers bzw. der Mineralstoffe durch das Wurzelgewebe
    ... verlieren!Durch die unterschiedlichen Temperaturen im Tageslauf werden verschiedene "Wassertransporttechniken" wichtig.In der Nacht sind die Temperaturen niedrig und es kann keine Transpiration stattfinden. Die Mineralionen werden durch die Endodermis gepumpt, wodurch der Wurzeldruck steigt und das Wasser nachströmt.Am Tag kehrt sich dieser Effekt um, sodass Wasser und Mineralstoffe durch den Transpirationssog in die Pflanze hineingezogen werden.
  8. Einfluss abiotischer Faktoren
    Was ist Ökologie? Grundlegende Regeln im Haushaltsspiel der Natur > Einfluss abiotischer Faktoren
    ... Überlegungen stehen dabei vor allem Temperatur sowie Wasser- und Ionenverfürbarkeit. Das Zusammenspiel dieser beiden Faktoren ist essentiell für das Verständnis ökologischer Zusammenhänge und stellt ein komplexes Thema dar. Es ist daher wichtig dass die einzelnen Auswirkungen der Faktoren nicht unahängig voneinander erlernt werden. Am Ende dieser Ausführungen werfen wir zudem einen Blick auf Organismen, die sich trotz sehr ungünstigen abiotischen ...
kologie
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Weiterführende Aufgaben der Analysis (Analysis 2)

  1. Newtonsches Abkühlungsgesetz: x-Wert bestimmen
    Wachstums- und Zerfallsprozesse > beschränktes Wachstum > Abituraufgabe zum Newtonschen Abkühlungsgesetz > Newtonsches Abkühlungsgesetz: x-Wert bestimmen
    ... Teil 1.2Man verbrüht sich nicht, wenn die Temperatur des Kaffees unter 45° C gesunken ist.Ermitteln Sie ohne Rechnung anhand einer geeigneten Skizze die Wartezeit, bis der Kaffeeeine geringere Temperatur als 45° C hat.Lösung in nachfolgendem Video.Das Video wird geladen ...Weiterführend zur Abituraufgabe wird in dem unten gezeigten Video die rechnerische Lösung gezeigt.Das Video wird geladen ...
  2. Newtonsches Abkühlungsgesetz: y-Wert berechnen
    Wachstums- und Zerfallsprozesse > beschränktes Wachstum > Abituraufgabe zum Newtonschen Abkühlungsgesetz > Newtonsches Abkühlungsgesetz: y-Wert berechnen
    ... Abkühlungsgesetz Teil 1.1Die Anfangstemperatur des Kaffees in einer Tasse sei 80° C, die Raumtemperatur 21° Cund der Abkühlungsfaktor 0,13 .Weisen Sie nach, dass die Temperatur des Kaffees nach 10 Minuten 37°,1 °C beträgt, undberechnen Sie die Temperatur des Kaffees nach 2 und nach 5 Minuten.Skizzieren Sie den Graphen der Funktion T in dem Intervall [0; 30].Lösung in nachfolgendem Video.Das Video wird geladen ...Das Video wird geladen ...
  3. Abituraufgabe zum Newtonschen Abkühlungsgesetz
    Wachstums- und Zerfallsprozesse > beschränktes Wachstum > Abituraufgabe zum Newtonschen Abkühlungsgesetz
    ... kühlt sich der Kaffee bis auf die Umgebungstemperatur ab.Die Abkühlung geschieht nach dem Newtonschen Abkühlungsgesetz:$T(t) = (T_0 - T_U) e^{- k \cdot t} + T_U$Dabei bedeutet:T(t): Temperatur des Kaffees (in C) nach t Minuten,t : Zeit (in Minuten),$T_0$ : Temperatur des Kaffees (in C) zum Zeitpunkt t = 0 ,$T_U$ : Umgebungstemperatur (in C),k : Abkühlungsfaktor, von Material und Oberflächenbeschaffenheit des Behälters abhängigeKonstante (in 1/min)Es gibt 4 Teilaufgaben ...
  4. Newtonsches Abkühlungsgesetz: Abkühlungsfaktor berechnen
    Wachstums- und Zerfallsprozesse > beschränktes Wachstum > Abituraufgabe zum Newtonschen Abkühlungsgesetz > Newtonsches Abkühlungsgesetz: Abkühlungsfaktor berechnen
    ... Bedingungen schon nach genau 3Minuten die Temperatur von 45° C unterschritten. Bestimmen Sie den Abkühlungsfaktorfür diesen Becher.Die Lösung zeigt das Video.Das Video wird geladen ...
  5. Newtonsches Abkühlungsgesetz: Ungleichung lösen
    Wachstums- und Zerfallsprozesse > beschränktes Wachstum > Abituraufgabe zum Newtonschen Abkühlungsgesetz > Newtonsches Abkühlungsgesetz: Ungleichung lösen
    ... kühlt der Kaffee etwas langsamer ab. Seine Temperatur T verändert sichnach folgender Gleichung: $T(t) = 59 e{-0,1 t} + 21 . (Diese gilt für die Aufgaben 2.1, 3.1 und 3.2 sowie 4.)Teilaufgabe 2.1 Berechnen Sie, wie lange man jetzt mindestens warten muss, um den Kaffee ohne Verbrühungsgefahr trinken zu können.Lösung in nachfolgendem Video.Das Video wird geladen ...
Weiterfhrende Aufgaben der Analysis (Analysis 2)
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Stoffwechsel

  1. Abhängigkeit der Fotosyntheserate von Außenfaktoren
    Fotosynthese > Fotosynthese und Ökologie > Abhängigkeit der Fotosyntheserate von Außenfaktoren
    Die Fotosyntheserate in Abhngigkeit der Auentemperatur. Man beachte, dass Lebewesen bei Temperaturerhhung nicht unendlich besser arbeiten!
    ... Faktor spielt der abiotische Faktor Temperatur. Die Beschreibung der Wirkung der Temperatur auf ein System haben wir bereits mit der RGT-Regel kennen gelernt:Die RGT-Regel (Reaktionsgeschwindigkeit-Temperatur-Regel, auch van't Hoff'sche Regel genannt) ist eine Faustregel in der Biochemie, Biologie, Physiologie und ChemieSie besagt, dass sich die Reaktionsgeschwindigkeit verdoppelt, wenn die Temperatur um 10 K (10 °C) erhöht wird.Bedenken Sie: Alle biologischen Prozesse ...
  2. Biokatalysatoren: Einfluss von Temperatur, pH, Salzkonzentration
    Prozesse zur ATP-Gewinnung > Enzymatik - Grundlage: Proteinwissen generell > Möglichkeiten der Enzymbeeinflussung > Biokatalysatoren: Einfluss von Temperatur, pH, Salzkonzentration
    Temperaturoptimum Fotosynthese
    Wird im Verlauf einer Reaktion die Temperatur erhöht, so steigt auch die Reaktionsgeschwindigkeit. Eine Faustregel besagt: Wird die Temperatur um 10 °C erhöht, dann verdoppelt sich die Reaktionsgeschwindigkeit (RGT-Regel = Reaktions-Geschwindigkeits-Temperatur-Regel).In biologischen Systemen ist dies nur bedingt richtig. Biomoleküle degenerieren ab einer bestimmten Temperatur, die für den jeweiligen Organismus ganz spezifisch ist. Daher hat jedes Enzym ein spezifisches ...
  3. Katalyse: Enzymreaktion am Beispiel der Dunkelreaktion
    Fotosynthese > Sekundärvorgänge der Fotosynthese > Katalyse: Enzymreaktion am Beispiel der Dunkelreaktion
    ... des gelösten CO2 aus der Luft bei einer Temperatur von 25 °C. Betrachtet man die Geschwindigkeit des RubisCO-Enzyms, so ist seine Wechselzahl sehr niedrig. Pro Sekunde können in einem RubisCO-Molekül 4 Kohlenstoffdioxid-Moleküle an den Akzeptor Ribulose-1,5-bisphosphat gebunden werden, die Wechselzahl von RubisCO beträgt also 4 s-1. Im Vergleich zum Enzym Katalase oder der Carboanhydrase mit einer Wechselzahl von 100.000 s-1 ist dies geradezu vernachlässigbar! ...
  4. Zellatmung: Abhängigkeit von inneren und äußeren Faktoren
    Zellatmung > Zellatmung: Abhängigkeit von inneren und äußeren Faktoren
    ... beeinflussen:Innere FaktorenEnergiegehaltTemperatur Äußere FaktorenTemperaturCO2-GehaltSauerstoffgehalt
Stoffwechsel
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Organische Chemie

  1. Duroplaste
    Makromoleküle > Kunststoffe > Einteilung der Kunststoffe > Duroplaste
    Bakelit_Struktur.emf
    ... erscheinen aus, das sie auch bei relativ hohen Temperaturen behalten. Weiter zeigen sie oft eine recht gute chemische Beständigkeit z.B. gegenüber Lösungsmitteln und Säuren.Aufgrund ihrer Unschmelzbarkeit muss die Form bei Duroplasten entweder vor dem Erhärten festgelegt werden, sie kann sonst nur noch durch mechanische Bearbeitung (z.B. Bohren, Schleifen, Fräsen…) erfolgen.Auch die Duroplaste werden durch die DIN 7724 definiert:„engmaschig bis zur Zersetzungstemperatur ...
  2. Mehrwertige Carbonsäuren
    Organische Verbindungen - Typen, Eigenschaften und Reaktionen > Carbonsäuren > Mehrwertige Carbonsäuren
    untitled.wmf
    ... bei Zimmertemperatur das Erscheinungsbild von farblosen, stark ätzenden Kristallen, die bei 135 °C schmelzen und bei etwas höherer Temperatur in Essigsäure und CO2 zerfallen:Malonsäure zerfällt beim Erhitzen (Δ) in Essigsäure und Kohlenstoffdioxid.Malonsäure löst sich sehr leicht in Wasser, gut in Alkohol und Ether, aber nicht in polaren Lösungsmitteln. In wässriger Lösung findet obige Zersetzungsreaktion ...
  3. Eigenschaften der Alkanole
    Dieser Text ist als Beispielinhalt frei zugänglich!
    Organische Verbindungen - Typen, Eigenschaften und Reaktionen > Alkohole > Eigenschaften der Alkanole
    ethanol dipolcharakter.wmf
    ... Annahme: In der obigen Auflistung nimmt die Temperatur für die Phasenübergänge mit steigender Molekülgröße zu. Aus der Reihe fallen lediglich etwas die „mittleren Alkohole“ – diese sind weder besonders das eine, noch das andere und können daher weder besonders gut Wasserstoffbrücken noch Van-der-Waals-Kräfte ausbilden; es reicht ihnen daher eine vergleichsweise geringe Temperatur (= Wärmeenergie), um den Übergang vom ...
  4. Unterteilung der Kohlenhydrate und ihre Projektionen
    Naturstoffchemie > Kohlenhydrate > Unterteilung der Kohlenhydrate und ihre Projektionen
    image
    ... des verwendeten Lichtes und der Temperatur der Lösung abhängt, ist es nötig anzugeben, für welche Wellenlänge und Temperatur der Drehwert bestimmt wurde. Dies wird folgendermaßen ausgedrückt:  4.      Ring-Ketten-TautomerieWie wir bereits in der Einführung erfahren haben, sind Kohlenhydrat-Moleküle in der Lage sich zu einem Ring zu schließen. Diese Eigenschaft bezeichnet man als Ring-Ketten-Tautomerie ...
Organische Chemie
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Anorganische Chemie

  1. Beeinflussung des chemischen Gleichgewichts
    Dieser Text ist als Beispielinhalt frei zugänglich!
    Chemische Reaktionen > Beeinflussung des chemischen Gleichgewichts
    Das chemische Gleichgewicht ist temperaturabhängig. Für jede bestimmte Gleichgewichtskonstante  K wird auch eine dazugehörige Temperatur angegeben. Somit ist der erste Parameter, den wir verändern können, um das Gleichgewicht zu beeinflussen, die Temperatur T. Dabei stehen uns nur zwei Möglichkeiten zu Verfügung: Entweder wir erhöhen die Temperatur des betrachteten Gleichgewichts oder wir erniedrigen sie. Natürlich sollte man sich vorher überlegen, ...
  2. Aggregatzustände
    Stoffe und Stoffeigenschaften > Aggregatzustände
    Aggregatszustnde
    ... Feststoffe haben eine charakteristische Siedetemperatur (Siedepunkt= Sdp). Diese erreicht man, indem man dem Festkörper, Energie i.d.R. in Form von Wärme zuführt. Somit erhöht man die Temperatur (T) des Körpers und die festen Bindungen zwischen den Bausteinen werden gelockert. Durch die Temperaturerhöhung erhöht man die Energie der Bausteine, hier die Bewegungsenergie, die als kinetische Energie (Ekin) bezeichnet wird. Die Bausteine bewegen sich umso stärker ...
  3. Haber-Bosch-Verfahren
    Chemische Reaktionen > Anwendungen des MWG in der chemischen Großindustrie > Haber-Bosch-Verfahren
    image
    ... um die Ausbeute an Ammoniak zu optimieren:Temperatur T: 550°CKatalysatorÜberschuss an StickstoffDruck p: 150-250 barDie hohe Temperatur wirkt zwar entgegen der Hinreaktion, da diese exotherm ist, jedoch ist sie notwendig für den Katalysator. Der Ablauf der industriellen Gewinnung ist in Tabelle 1 dargestellt.Tabelle 1: Industrielle Gewinnung von Ammoniak (NH3)
Anorganische Chemie
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Neurobiologie

  1. Homöostase – Prozessregulierung im Körper
    Hormone > Homöostase – Prozessregulierung im Körper
    Das Hormonsystem ist hierarchisch aufgebaut. So stellt der Hypothalamus das Oberzentrum des Hormonsystems dar. Darunter ist die Hypophyse lokalisiert, weiter unten in der Hierarchie sind die Hormondrsen, gefolgt von den Zielzellen.
    ... z.B. die Konstanthaltung der Körpertemperatur auch einem Regelkreis.Regelkreis zur ThermoregulationRegelkreis: Themoregulation des MenschenEin Sollwert von 37 ºC soll bei einem gleichwarmen Lebewesen (z.B. beim Menschen) konstant gehalten werden. Dazu muss dieser Sollwert immer wieder mit dem aktuellen Istwert im Körperkern (Regelstrecke) abgeglichen werden. Dies erfolgt im sogenannten Regler im zentralen Nervensystem (ZNS). Störgrößen sind die Umgebungstemperatur ...
Neurobiologie
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Evolution

  1. Evolutionsfaktor Selektion
    synthetische Evolutionsbiologie: das moderne Konzept der Evolutionsbiologie > Variabilität – Herkunft und Nutzen > Evolutionsfaktor Selektion
    Selektion
    ... unterteilt in:abiotische Selektionsfaktoren:TemperaturLuftfeuchtigkeitGifte (gegen Herbizide resistente Populationen) biotische Selektionsfaktoren:Nistplätze (ökologische Nische)zwischenartliche Selektion (z.B. Industriemelanismus der Schmetterlingsart Birkenspanner)innerartliche Selektion ( z.B. Konkurrenz um Revier oder Geschlechtspartner)sexuelle Selektion (z.B. Bevorzugung bestimmter Paarungspartner)Ist eine Population gut angepasst, werden nachteilige Mutationen eines Organismus ...
Evolution
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Immunologie

  1. Sterilsation und Desinfektion
    Hygiene > Sterilsation und Desinfektion
    ... Materialien, Medien usw. können bei hohen Temperaturen und Druck (121 °C; 2 bar; ca. 30 Minuten) behandelt werden.HeißluftsterilisationHitzebeständige Materialien werden bei hohen Temperaturen für längere Zeit (160–200 °C, 10–200 Minuten) mit erhitzter, trockener Luft sterilisiert.Behandlung mit Chemikalien wie z.B. FormaldehydPlastikmaterialien und große Apparaturen können auch mit Chemikalien behandelt und so sterilisiert werden.Ionisierende ...
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Atomphysik und Kernphysik

  1. Kernfusion
    Kernphysik 2 > Anwendung: Nutzung der Kernenergie > Kernfusion
    ... Energien lassen sich auch bei extrem hohen Temperaturen erreichen.Bei derartig hohen Temperaturen, die übrigens in der Sonne natürlich vorkommen, liegt folgende Problematik vor:Die Materie liegt in verdampfter Form vor und man hat es mit einem Zustand voller Ionen (Gas aus positiven Ionen und Elektronen) zu tun. Man bezeichnet diesen Extremzustand der Materie als Plasma. Der dabei entstehende Plasmadruck muss in einem Fusionsreaktor kompensiert werden, um eine Expansion zu verhindern ...
Atomphysik und Kernphysik
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