Evolution

  1. Aufgabenfeld der Evolutionsforschung
    Was ist Evolution? > Biodiversität > Aufgabenfeld der Evolutionsforschung
    ... morphologischen) Merkmale. Auch hier wird eine Population beobachtet. Allerdings erfolgt die Beobachtung der einzelnen Untersuchungsobjekte über lange Zeiträume hinweg.  Von Darwin ausgehend, entwickelt sich die Evolutionsbiologie bis heute immer weiter in Richtung Molekularbiologie, da das vererbbare Material nun gut als „Genmaterial“ (Genpool = gesamtes genetisches Material einer Population) analysiert werden kann. Die genetische Variabilität ist dabei entscheidend. Kann eine Population ...
  2. Lamarck
    Evolutionstheorien – Eine Reise durch die Geschichte der Evolution > Lamarck
    ... dass er einzelne Individuen und nicht etwa Populationen betrachtet. Ausgehend von den beiden oben angeführten Gesetzmäßigkeiten, entwirft er eine Abstammungstheorie. Ihr zufolge hat die Natur im Rahmen der Urzeugung einfach strukturierte Tierarten hervorgebracht. Im weiteren Verlauf wurden durch Ausbreitung und Anpassung an unterschiedlichste Lebensverhältnisse vorhandene Organe entweder gestärkt oder bei ausbleibender Verwendung rückentwickelt. Die Lebewesen des heutigen Zeitalters ...
  3. Darwin: Evolution durch natürliche Selektion
    Evolutionstheorien – Eine Reise durch die Geschichte der Evolution > Darwin: Evolution durch natürliche Selektion
    Darwin: Evolution durch natürliche Selektion
    ... Natürliche Selektion Das Wachstum einer Population ist theoretisch unbegrenzt (vgl. Populationsökologie). In der Natur werden jedoch konstante Populationsgrößen beobachtet, da sie durch knappe Güter wie nichtregenerative Ressourcen bestimmt werden. (Bitte beachten Sie hierzu das Kapitel: Populationswachstum/Populationsökologie.)   Darwins Rückschluss aus seinen Hypothesen: Der ständige Wettbewerb zwischen den Individuen einer Art (innerartliche Konkurrenz) führt zur natürlichen ...
  4. Dobzhansky und Mayr – Synthetische Evolutionstheorie
    Evolutionstheorien – Eine Reise durch die Geschichte der Evolution > Dobzhansky und Mayr – Synthetische Evolutionstheorie
    Dobzhansky und Mayr – Synthetische Evolutionstheorie
    ... um Arten voneinander abzugrenzen. Die Populationsgenetik hingegen begreift Arten als Fortpflanzungsgemeinschaften. Arten sind demnach Gruppen von sich untereinander fortpflanzenden Lebewesen, die reproduktiv von anderen solchen Gruppen isoliert sind. Das Video wird geladen ...
  5. synthetische Evolutionsbiologie: das moderne Konzept der Evolutionsbiologie
    synthetische Evolutionsbiologie: das moderne Konzept der Evolutionsbiologie
    synthetische Evolutionsbiologie: das moderne Konzept der Evolutionsbiologie
    ... die Fortpflanzung zwischen einzelnen Populationen unterbinden oder erschweren, stehen hier die Ursachen für die Entstehung neuer Arten im Fokus. Als solche sind folgende Evolutionsfaktoren zu nennen: Mutation und Rekombination Selektion Isolation Gendrift Das Video wird geladen ... Gegenstand der Evolution ist nie das Individuum, sondern immer die Population! Dies sind alle an einem Ort lebenden Individuen einer Art. Der Prozess der Evolution vollzieht sich nicht im einzelnen ...
  6. Hardy-Weinberg-Gesetz
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    synthetische Evolutionsbiologie: das moderne Konzept der Evolutionsbiologie > Variabilität – Herkunft und Nutzen > Hardy-Weinberg-Gesetz
    ... Das HWG betrachtet dabei eine ideale Population. Folgende Voraussetzungen müssen erfüllt sein: o   kein Auftreten von Mutationen o   Individuen sind für gegebene Umwelt gleich gut geeignet o   Wahrscheinlichkeit zur Paarung beliebiger Partner gleich groß o   Population sehr groß o   Genpool bleibt konstant (Geburtenzahl = Sterbezahl, keine Zu- oder Abwanderung von Individuen) Zugang zum HWG: Die Frequenz bzw. das Auftreten von Allelen und Genotypen im Genpool einer ...
  7. Abituraufgabe
    synthetische Evolutionsbiologie: das moderne Konzept der Evolutionsbiologie > Variabilität – Herkunft und Nutzen > Abituraufgabe
    ... (Aa). Daneben gibt es noch Mitglieder der Population, die kein Sichelzellgen besitzen (AA). Das Sichelzellgen ist eine durch Punktmutation veränderte Variante des beta-Hämoglobingens. Dadurch wird auf Proteinebene eine Aminosäure ausgetauscht. Sichelzellanämie ist ein Sonderfall. Hat eine Erbkrankheit so dramatische Folgen (intensive Pflege, geringe Lebenserwartung), dann wird das Allel mit der Mutation in der Regel „ausverdünnt”; die homozygot Betroffenen haben kaum die Möglichkeit, ...
  8. Evolutionsfaktor Selektion
    synthetische Evolutionsbiologie: das moderne Konzept der Evolutionsbiologie > Variabilität – Herkunft und Nutzen > Evolutionsfaktor Selektion
    Evolutionsfaktor Selektion
    ... bestimmter Individuen einer Population. Durch Beobachtung der Folgegenerationen wird deutlich, welche Umwelteinflüsse für diese bestimmte Auslese gesorgt haben. Die genetische Information der Individuen wird folglich nicht mit der gleichen Wahrscheinlichkeit weitergegeben. Selektion = Wettbewerb um Ressourcen Eine Selektion steht immer für die Verringerung des Fortpflanzungserfolgs bestimmter Individuen einer Population. Konkurrenz manifestiert sich darin, dass mehr ...
  9. stabilisierende Selektion
    synthetische Evolutionsbiologie: das moderne Konzept der Evolutionsbiologie > Variabilität – Herkunft und Nutzen > Evolutionsfaktor Selektion > stabilisierende Selektion
    stabilisierende Selektion
    ... des Mittelwertes. Einige Individuen einer Population weichen dem Selektionsdruck, sodass die Verteilung um den Mittelwert der Merkmalsausprägung erhöht wird. Stabilisierende Selektion = Stärkung des Mittelwerts Stabilisierende Selektion: Der Selektionsdruck führt zu Individuen, die dem Selektionsdruck ausweichen. Der Mittelwert wird gestärkt. Das Video wird geladen ... Transformierende Selektion transformierende oder gerichtete Selektion: Durch bspw. Anpassung an neue Lebensbedingungen ...
  10. Wie funktioniert Artbildung?
    synthetische Evolutionsbiologie: das moderne Konzept der Evolutionsbiologie > Wie funktioniert Artbildung?
    Wie funktioniert Artbildung?
    Artbildung durch Isolation Werden Teilpopulationen voneinander isoliert, entwickeln sie sich unterschiedlich weiter, in manchen Fällen soweit, dass keine gemeinsame Fortpflanzung mehr möglich ist. In diesem Zusammenhang steht der Begriff Genfluss, worunter der Austausch von Allelen zwischen Unterarten zu verstehen ist. Er ist abhängig von der räumlichen Anordnung der Teilpopulation. Genetische Separation bedeutet hingegen die Auftrennung eines ursprünglich gemeinsamen Genpools. Unter Isolation ...
  11. allopatrische Artbildung
    synthetische Evolutionsbiologie: das moderne Konzept der Evolutionsbiologie > Wie funktioniert Artbildung? > allopatrische Artbildung
    allopatrische Artbildung
    ... Bspw. drängen Klimaveränderungen Teilpopulationen in ein neues Gebiet: Die Nebel- und die Rabenkrähe lebten während der letzten Eiszeit getrennt. Nach dem Rückzug des Eises kamen die zwei neuen Arten u.a. im Gebiet der Elbe in Kontakt. Auch am Beispiel der Grasmücke ist geografische Isolation zu verdeutlichen. In weiten Gebieten Sibiriens finden sich zwei Grasmückenarten, die koexistieren. Eine Art lebt im Westen, die andere Art im Osten. In Zentralsibirien überlappen sich die ...
  12. Biologische Isolationsmechanismen
    synthetische Evolutionsbiologie: das moderne Konzept der Evolutionsbiologie > Wie funktioniert Artbildung? > Biologische Isolationsmechanismen
    Biologische Isolationsmechanismen
    ... Genpools und eine Isolation von Teilpopulationen geknüpft ist. Im Gegensatz dazu führt die Anpassung einer Art an sich langsam wandelnde Umweltbedingungen zu einer nichtspaltenden Evolution. Diese verändert Merkmale einer Art über einen langen Zeitraum hinweg. Die Zahl der Arten bleibt hier konstant! Das Video wird geladen ...
  13. Gendrift
    synthetische Evolutionsbiologie: das moderne Konzept der Evolutionsbiologie > Wie funktioniert Artbildung? > Gendrift
    Gendrift
    Eine an Individuen reiche Population ist idealerweise genetisch gut durchmischt, sodass eine ausgeprägte Variabilität genetischen Materials vorherrscht. Einzelne Mutationen fallen kaum ins Gewicht. Die Population passt sich immer noch ausreichend gut an Umweltveränderungen an, selbst wenn diese nicht von allen Individuen überlebt werden. Liegt jedoch eine niedrige Individuenanzahl vor, stechen einzelne (negative) Mutationen sehr hervor. Zufällig auftretende Ereignisse können dazu führen, ...
  14. Verwandtschaftsselektion und Gesamtfitness
    Belege der Evolution > Verwandtschaftsselektion und Gesamtfitness
    ... bzw. Verhaltensweisen bezeichnet, die einer Population bzw. Art zu einer Überlegenheit gegenüber einem Eindringling verhelfen. In der Spieletheorie, die in den 1970er-Jahren entwickelt wurde, kann dies auch mathematisch belegt werden. Brutverhalten Blaukiemenbarsch, „parasitäre“ Männchen Zusammenfassung aller Strategien der Soziobiologie Altruismus, z.B. Warnruf eines Wachtieres schützt gesamte Population vor Räuber Aggressionsverhalten, z.B. Infantizid (Tötung der Nachkommen ...
  15. Koevolution
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    Belege der Evolution > Homologie im Bau von Lebewesen > Geschichte des Lebens > biologische Evolution - vom Einzeller zum Vielzeller > Koevolution
    ... desto mehr Räuber finden Nahrung. Die Räuberpopulation nimmt in ihrer Individuenanzahl verschoben zur Population der Beutetiere zu. Die Vernichtung der Beutetiere führt zu einem Sinken der Anzahl der Räuber aufgrund der fehlenden Nahrung. Dies führt zu einem biologischen Gleichgewicht zwischen Räuber und Beutetier, das die Individuenanzahl (bzw. Populationsdichte) der betreffenden Arten in Grenzen hält. Zudem wird das Verhalten von Räuber und Beute im Sinne einer Koevolution immer stärker ...
  16. Menschwerdung
    Evolution des Menschen > Menschwerdung
    Menschwerdung
    ... eine nahe Verwandtschaft. Einzelne Populationen des Homo sapiens wanderten vor ca. 100.000 Jahren aus Afrika aus. Sie verdrängten Homo ergaster. Sie bilden die Vorfahren des Homo sapiens sapiens. Nachweise konnten aus Isolation und Vergleich von Nukleotidsequenzen der mitochondrialen DNA gewonnen werden. Out of Africa. Die Multiregionentheorie steht dieser Hypothese konträr gegenüber: moderner Mensch an verschiedenen Orten entstanden von Homo erectus abstammend ...
  17. Variabilität
    Was ist Evolution? > Variabilität
    Variabilität
    Betrachten Sie die Individuen einer Population oder die Umwelt mit ihren Bewohnern: Individuen einer Population sind nicht identisch, aber ähnlich. Die Unterschiede zwischen den einzelnen Individuen werden durch die Variabilität des genetischen Materials hervorgerufen und in der Ausprägung unterschiedlicher Eigenschaften (z.B. unterschiedliche Fellfärbung) sichtbar. Beispiel: SchafherdeSehen alle Schafe gleich aus? Nein, hier werden individuelle Unterschiede sichtbar! Die einzelnen Schafe ...
  18. Variabilität – Herkunft und Nutzen
    synthetische Evolutionsbiologie: das moderne Konzept der Evolutionsbiologie > Variabilität – Herkunft und Nutzen
    Variabilität – Herkunft und Nutzen
    Eine optimale Population zeigt eine große genetische Variabilität. Je ausgeprägter die Variabilität des Genpools, desto größer die Anzahl der Auswahlmöglichkeiten und damit auch das Anpassungspotential der einzelnen Individuen dieser Population an ihre Umwelt. Entstehungsgeschichte der genetischen Variabilität Für die Erzeugung genetischer Variabilität (auch: Varianz) sind hauptsächlich die Faktoren Mutation und Rekombination verantwortlich. Die Veränderung des genetischen Materials ...
  19. Biodiversität
    Was ist Evolution? > Biodiversität
    ... Dabei stehen die Untersuchungen im Bereich der Populationsökologie, der Ökosysteme und der ökologischen Artenvielfalt im Vordergrund. Betrachtet man die Ökologie mit der „Evolutionsbrille", so steht die Frage nach der Verbreitung und Häufigkeit von bestimmten Organismen im Mittelpunkt. Unter welchen Umweltbedingungen (abiotische und biotische Umweltfaktoren) können Gruppen von Lebewesen existieren? Was beeinflusst die Population? Der Forschungsbereich Ökologie versucht die hohe Komplexität ...
Evolution
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Ökologie

  1. Ökologie als Thema im Abitur
    Ökologie als Thema im Abitur
    Ökologie als Thema im Abitur
    ... Parameter dieser Untersuchungen sind die Populationsgröße, die unterschiedlichen Überlebensstrategien einzelner Arten unter teils extremen Umweltbedingungen und die Kreisläufe wichtiger Nähstoffe in der Nahrungskette und im Biotop. Ein zentraler Punkt des Kurses wird die detaillierte Auswertung verschiedener Ökosysteme sein, bei der zuvor gelernte Konzepte kontextorientiert angewendet werden können. Die einzelnen Themen werden jeweils von Lernvideos und kleineren Übungen unterstützt, ...
  2. Ökologie als Thema in Deinem Abiturland
    Ökologie als Thema im Abitur > Ökologie als Thema in Deinem Abiturland
    ... und Regelung Verlauf und Regulation der Populationsentwicklung durch dichteunabhängige und dichteabhängige Faktoren Stoff und Energieumwandlung Trophieebenen und ihre Wechselwirkungen, Nahrungsnetz Basiskonzept: Information und Kommunikation intraspezifische und interspezifische Beziehungen Basiskonzept: Variabilität und Angepasstheit Biozönose eines ausgewählten Lebensraumes Angepasstheit der Arten bei Pflanzen und Tieren, z. B. Modifikation, Mimikry, Mimese, Fotoperiodizität Reflexion ...
  3. Mecklenburg-Vorpommern - Vorgaben für den Themenbereich Ökologie
    Ökologie als Thema im Abitur > Mecklenburg-Vorpommern - Vorgaben für den Themenbereich Ökologie
    ... und Regelung Verlauf und Regulation der Populationsentwicklung durch dichteunabhängige und dichteabhängige Faktoren Stoff und Energieumwandlung Trophieebenen und ihre Wechselwirkungen, Nahrungsnetz Basiskonzept: Information und Kommunikation intraspezifische und interspezifische Beziehungen Basiskonzept: Variabilität und Angepasstheit Biozönose eines ausgewählten Lebensraumes Angepasstheit der Arten bei Pflanzen und Tieren, z. B. Modifikation, Mimikry, Mimese, Fotoperiodizität Reflexion ...
  4. Baden-Württemberg: EPA als Vorgabe für Ökologie
    Ökologie als Thema im Abitur > Baden-Württemberg: EPA als Vorgabe für Ökologie
    ... zwischen den Organisationsebenen Population und Ökosystem. Dazu gehört auch das Verhältnis von Mensch und Natur. Zum Themenbereich Ökologie und Nachhaltigkeit gehören: Untersuchung und Analyse eines Ökosystems, z.B. Bestandsuntersuchungen, Messverfahren Ökologische Faktoren, Biotop und Biozönose Artenvielfalt und Populationsentwicklungen Stoffkreisläufe und Energiefluss Menschen und Ökosysteme: Beeinflussung von Ökosystemen und deren Folgen, Konsequenzen für ...
  5. Hessen: Ökologie ein umfangreicher Themenbereich in der Abiturprüfung
    Ökologie als Thema im Abitur > Hessen: Ökologie ein umfangreicher Themenbereich in der Abiturprüfung
    ... Mischwald, Stockwerkbau des Waldes Formen des Populationswachstums Wachstum einer Bakterienpopulation (als Beispiel für exponentielles Wachstum) ausschließlich Leistungskurs: dichteabhängige, dichteunabhängige Faktoren Anreicherung, Wirkung eines Schadstoffes Prinzip der Schadstoffanreicherung Das Qualifikationshalbjahr Q2 ist eng mit der Stoffwechselthematik Fotosynthese und Zellatmung verknüpft. Diese haben wir für Euch separat in dem Modul Stoffwechsel gut lernbar aufgearbeit...
  6. Was ist Ökologie? Grundlegende Regeln im Haushaltsspiel der Natur
    Was ist Ökologie? Grundlegende Regeln im Haushaltsspiel der Natur
    Was ist Ökologie? Grundlegende Regeln im Haushaltsspiel der Natur
    ... die Evolutionsforschung ausschließlich Populationen betrachtet, steht in der Ökologie neben der Population auch das Individuum im Mittelpunkt! Grundprinzip der Ökologie – Produzenten, Destruenten und Konsumenten bilden eine Einheit im Haushalt der Natur. Der Fluss von Energie und Stoffen im Ökosystem wird in Trophiestufen oder Trophieebenen eingeteilt. Troph kommt aus dem Altgriechischen und bedeutet „die Ernährung betreffend“. Entsprechend beschreibt eine Trophieebene ...
  7. Einfluss biotischer Umweltfaktoren
    Was ist Ökologie? Grundlegende Regeln im Haushaltsspiel der Natur > Einfluss biotischer Umweltfaktoren
    ... erfassen in der Regel die Wechselwirkungen von Populationen gegenüber anderen und untereinander. Eine immerwährende Triebkraft ist dabei der Kampf um Lebensraum und Nahrungsressourcen. Lebewesen, die gleiche Ressourcen nutzen, stehen in einem Konkurrenzverhältnis zueinander. Die Konkurrenz kann dabei in interspezifische Konkurrenz Wettbewerb um Ressourcen zwischen Individuen verschiedener Arten oder Populationen intraspezifische Konkurrenz Wettbewerb um Ressourcen innerhalb ...
  8. Konkurrenzausschlußprinzip
    Was ist Ökologie? Grundlegende Regeln im Haushaltsspiel der Natur > Einfluss biotischer Umweltfaktoren > Konkurrenzausschlußprinzip
    Konkurrenzausschlußprinzip
    ... ein allgemeiner Blick auf das Wachstum einer Population. Die interaktionen zwischen oder innerhalb Populationen können also in zwei Kategorien eingeteil werden: 1. Konkurrenz Die für das Leben wichtigen Faktoren (z.B. Nahrung, Nistplätze) stehen nur begrenzt zur Verfügung. Es entsteht ein Wettbewerb um diesen Faktor oder diese Ressource. Das führt zur Konkurrenz. Diese kann innerhalb einer Art oder auch zwischen verschiedenen Arten auftreten. zwischenartliche Konkurrenz: Pantoffeltierchen ...
  9. Überlebensstrategien
    Überlebensstrategien
    ... Verhaltensweisen etabliert, die der gesamten Population zu mehr Nachkommen verhelfen. Hausmaus: Hausmäuse pflegen und ernähren ihre Jungtiere im Verbund. So betreut die Mausmutter nicht nur die Jungtiere aus dem eigenen Wurf, sondern ebenso alle anderen Jungtiere. Aufgrund dieser "gemeinsamen Kinderstube" können die Mäuse die Anzahl der Nachkommen deutlich von 13 auf 24 pro Jahr steigern. Ringeltauben warnen vor Räuber Ringeltauben leben in Gruppen. Eines der Tiere ist Beobachter, ...
  10. Zusammenfassung: Überlebensstrategien
    Überlebensstrategien > Zusammenfassung: Überlebensstrategien
    ... einer Art Leihmutterschaften auf, um stetiges Populationswachstum zu gewährleisten. Organismen können aber auch in einer bestimmten Beziehung leben, wenn sie nicht der selben Art entspringen. Eine Form dieser Lebenspartnerschaft ist der Parasitismus, bei dem der Parasit seinen Wirt ausnutzt ohne ihn zu töten. Dies ist eine Überlebenstrategie des Parasiten auf Kosten des Wirtes, die er im Laufe der Evolution entwickelte. Man unterscheidet zwischen Exoparasiten, die sich von außen am Wirt ...
  11. Populationsökologie- und wachstum
    Populationsökologie- und wachstum
    Populationsökologie- und wachstum
    ... mit dem Individuum beschäftigt, betrachtet die Populationsökologie das Wachstum und die Interaktionen bzw. Wechselbeziehung von Individuen innerhalb einer Population bzw. von Populationen untereinander. Definition einer Population: Gruppe von Individuen einer Art in einem bestimmten Gebiet, die eine Fortpflanzungsgemeinschaft bilden. Populationswachstum Das Wachstum einer Population lässt sich am einfachsten am Beispiel einer Bakterienkultur zeigen. Bakterien reproduzieren sich ungeschlechtlich ...
  12. Regulation des Populationswachstums
    Populationsökologie- und wachstum > Regulation des Populationswachstums
    Regulation des Populationswachstums
    Das Wachstum einer Population wird durch verschiedene Faktoren reguliert. Ein großen Einfluss hat dabei die Populationsdichte, die die Anzahl an Individuen in ein Verhätnis zum vorhandenen Lebensraum setzt. Populationsdichte = Anzahl Individuen pro Fläche Wie unterschiedlich die Populationsdichte auch innerhalb einer Art sein kann zeigt uns der Mensch selber: in Deutschland: 230 Einwohner pro km2 in Australien: 3 Einwohner pro km2 Alter der Individuen innerhalb einer Population Betrachtet ...
  13. Dichteabhängige und dichteunabhängige Regulation des Populationswachstums
    Populationsökologie- und wachstum > Regulation des Populationswachstums > Dichteabhängige und dichteunabhängige Regulation des Populationswachstums
    Dichteabhängige und dichteunabhängige Regulation des Populationswachstums
    ... Poluationsdichte auf das Wachstum einer Population hat und welche anderen Faktoren Einfluss auf das Wachstum nehmen. Dichteabhängige Regulation des Wachstums Dichteabhängig heißt, dass die einzelnen Individuen der Population die entscheidenden Faktoren sind. Ist genügend Nahrung für alle da? Gibt es genug Platz? Hier greifen also die biotischen Faktoren die nun im Folgenden als dichteabhängige Faktoren bezeichnet werden. Die Kapazitätsgrenze des Systems gibt die Anzahl der möglichen ...
  14. Räuber und Beute (Lotka-Volterra)
    Populationsökologie- und wachstum > Räuber und Beute (Lotka-Volterra)
    Räuber und Beute (Lotka-Volterra)
    ... Volterra-Regel (periodische Schwankung der Populationen) Die Individuenzahlen von Beute und Fressfeind schwanken bei ansonsten konstanten Bedingungen periodisch und sind zeitlich gegeneinander verschoben (= phasenverschoben). Zweite Volterra-Regel (Konstanz der Mittelwerte) Die durchschnittliche Größe einer Population bleibt konstant; die beobachtete Dichte der Räuber- und Beutepopulation schwankt um einen Mittelwert. Dritte Volterra-Regel (schnelleres Wachstum der Beutepopulation) Wird ...
  15. Zusammenfassung: Populationsökologie
    Populationsökologie- und wachstum > Zusammenfassung: Populationsökologie
    Die Populationsökologie betrachtet das Wachstum und die Interaktionen bzw. Wechselbeziehung von Individuen innerhalb einer Population bzw. von Populationen untereinander. Exemplarisch lässt sich eine Population anhand einer Bakterienkultur beobachten, die sich durch ungeschlechtliche Zweiteilung exponentiell fortpflanzt. Wichtige Kenngrößen bei dieser Untersuchung sind die Geburtenrate (vorhandene Bakterien/ neue Bakterien), die Sterberate (sterbende Bakterien/vorhandene Bakterien), die Wachstumsrate ...
  16. Ökosysteme
    Ökosysteme
    ... und deren Auswirkungen auf Lebewesen und ganze Populationen erarbeitet haben, betrachten wir nun die Eigenschaften ganzer Biotope. Was ist ein Ökosystem? Unter einem Ökosystem wird ein Lebensraum mit bestimmten Lebensgemeinschaften verstanden, wobei der Lebensraum als Biotop, die Lebensgemeinschaft als Biozönose bezeichnet wird. Ökosystem = Biotop + Biozönose Beispiele für Ökosysteme: aquatische Ökosysteme: Meere, Flüsse, Flussmündungen, Seen, Meeresküsten, Tümpel, Wattenmeer, ...
  17. Schadstoffanreicherung - Umkehrung der Nahrungskette
    Ökosysteme > Energiefluss und Trophieebenen > Schadstoffanreicherung - Umkehrung der Nahrungskette
    Schadstoffanreicherung - Umkehrung der Nahrungskette
    ... Schädigung/hohe Sterblichkeit z.B. bei Robbenpopulationen (z.B. durch Schädelläsionen bei Neugeborenen) Ein ausgewachsener Seehund benötigt täglich ca. 4–8 kg Fisch bzw. Garnelen. Um diesen Nahrungsbedarf zu decken, frisst er Flundern, Schollen, Dorsch, Seeskorpione und Garnelen. Auf Schollen umgerechnet, entspricht der Fischbedarf etwa 25 Schollen. Damit eine Scholle überleben kann, muss diese wiederum 25 kleinere Fische fressen, welche sich wiederum jeweils von ca. 25 Garnelen ...
  18. Nachhaltige Entwicklung
    Nachhaltige Entwicklung
    Nachhaltige Entwicklung
    ... Kurses haben wir den anthropogenen Einfluss auf Populationen, Umweltfaktoren oder auch Ökosysteme besprochen. Der massive Eingriff des Menschen in die Natur ist jedoch nicht nur für den Biologieunterricht von Interesse. Umweltbildung und ökologisches Verhalten haben inzwischen großen Einfluss auf Politik und Wirtschaft. Aus den schimmen folgen des biotischen Umweltfaktors Mensch entwickelte sich das Konzept der nachhaltigen Entwicklung. Nachhaltige Entwicklung ist ein extrem wichtiger Begriff ...
Ökologie
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Verhalten

  1. Evolution und Verhaltensänderungen
    Evolution und Verhaltensänderungen
    ... in ausreichenden Mengen. Bleibt eine Vogelpopulation am Brutort oder wandert sie in ein (warmes) Winterquartier? Die Zugrhythmen sind genetisch programmiert. Es zeigt sich ein circannualer Rhythmus, der von Licht- bzw. Länge der Tageslichtdauer bestimmt wird. Die Wanderungsrichtung ist genetisch festgelegt. Mönchsgrasmücken sind Stand- oder Zugvögel. Kreuzt man Populationen mit einem hohen Standvogelanteil mit Zugvögeln, findet wenig Vogelflug statt, umgekehrt nimmt der Vogelflug ...
  2. Verwandtschaftsselektion und Gesamtfitness
    Evolution und Verhaltensänderungen > Verwandtschaftsselektion und Gesamtfitness
    ... Überleben der meisten Individuen dieser Population, im Zweifelsfall: Opfer des Wächters aggressives Verhalten (-> direkte Fitness) Kindstötung Imponieren/Demutshaltung wider Kindchenschema und Arterhaltung Ziel: Vorrangstellung in der Rangordnung sichern. Fortpflanzungsstrategie: Weitergabe der eigenen Gene wird gesichert. Rangordnung Hackordnung Herausfordern junge Gruppenmitglieder/alte Rangverbesserung durch Paarbindung Alpha-Männchen; Alpha-Tier ...
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Zytologie

  1. Organisationsebenen des Lebens
    Organisationsebenen des Lebens
    ... Vom Einzelorganismus zu Lebensgemeinschaften Population: Gesamtheit der Individuen einer Art in einem bestimmten Lebensraum Biologische Lebensgemeinschaft: Besteht aus Populationen mehrerer Arten Biosphäre: Lebensgemeinschaften, die durch komplexe Kreisläufe miteinander verbunden sind
  2. Vermehrung von Bakterien
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    Die Zelle: Baustein des Lebens > Aufbau und Funktion der Zelle > Organisationsmuster der Zelle > Prokaryontenzelle > Unterteilung der Bakterien > Vermehrung von Bakterien
    Vermehrung von Bakterien
    ... schließlich das Wachstum stoppt, Toleranz der Populationsdichte wurde erreicht. Absterbephase: Die Toleranz wird überschritten. Die Bakterien verhungern oder sterben an den Ausscheideprodukten der anderen Bakterien. Wachstumsphasen: Gezeigt ist die Individuenanzahl (in der Regel gemessen als optische Dichte einer Bakteriensuspension) im Verhältnis zur Zeit. Nach einer sehr langsamen Startphase geht das Wachstum in eine exponentielle Phase über, bevor eine Sättigung (stationäre Phase) ...
Zytologie
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