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Zwei Ereignisse machen das Jahr 1917 zum "Epochenjahr": Zum einen brach in Russland die Februarrevolution aus, zum anderen trat die USA in den Krieg ein.

Kriegseintritt der USA

Großbritannien fing ein Telegramm (Zimmermann-Depesche) des Auswärtigen Amtes an die deutsche Botschaft in Mexiko ab, indem das Deutsche Reich Mexiko im Falle eines Bündnisses in Aussicht stellte, alle seit dem 19. Jahrhundert an die USA verlorenen Gebiete zurück zu erlangen. Daraufhin trat die USA im April 1917 mit rund 2 Mio Soldaten in den Ersten Weltkrieg ein.

Revolutionen in Russland

Währenddessen wurde Russland aufgrund der Februarrevolution zunehmend handlungsunfähiger. In allen wichtigen Städten des russischen Reiches brachen revolutionäre Unruhen aus und schließlich musste Zar Nikolaus II. am 3. März abdanken. Da in der Zeit darauf sowohl Arbeiter- und Soldatenräte gebildet wurden als auch die bürgerliche Parteien versuchten, eine provisorische Regierung aufzubauen, gab es praktisch eine "Doppelherrschaft". Allerdings waren weder die die Sowjets noch die provisorische Regierung dazu bereit, Regierungsverantwortung zu übernehmen. So kam es April und im Juni zu weiteren Unruhen. Die provisorische Regierung schaffte zwar die Reste der alten Feudalgesellschaft ab, setzte aber den Krieg weiter fort. Dies nahmen linksrevolutionäre Gruppen zum Anlass, gewaltsame Protestaktionen durchzuführen, welche im Juli 1917 vom Militär niedergeschlagen wurden. Der bisherige Kriegsminister Kerenskij wurde Ministerpräsident und setzte den Wahltermin für die Konstituierende Nationalversammlung auf den 12. November fest. Am 25. Oktober 1917 stürmten revolutionäre Anhänger Lenins den Winterpalast, wobei sie kaum auf Gegenwehr stießen. Nach der Oktoberrevolution schlug der Volkskommissar des Äußeren, Leo Trotzki, deswegen eine Friedenskonferenz vor.

Video: Das Jahr 1917

Im "Epochenjahr" 1917 trat die USA in den Krieg ein und nach der den Revolutionen in Russland traten das Deutsche Reich und Russland in die Friedensverhandlungen von Brest- Litowsk ein.

Der Friedensvertrag von Brest-Litowsk

Die Entente-Staaten lehnte eine Teilnahme an der von Leo Trotzki vorgeschlagenen Konferenz ab, das Deutsche Reich und Österreich hingegen sagten zu. Am 15. Dezember schlossen das Deutsche Reich und Russland einen Waffenstillstand und eine Woche darauf traten sie in die Friedensverhandlungen von Brest-Litowsk ein. Das Deutsche Reich und Russland unterzeichneten am 3. März 1918 den Friedensvertrag. Er sah vom Deutschen Reich kontrollierte Satellitenstaaten von der Ukraine bis zum Baltikum vor. Russland dagegen sollte zurückgedrängt werden und sollte laut Vertrag fast 1/3 seiner Bevölkerung verlieren. Zur Umsetzung dieses Friedensvertrages kam es allerdings nie. Er wurde durch den Versailler Vertrag gegenstandslos.

Video: Das Jahr 1917

Im "Epochenjahr" 1917 trat die USA in den Krieg ein und nach der den Revolutionen in Russland traten das Deutsche Reich und Russland in die Friedensverhandlungen von Brest- Litowsk ein.
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Die machte Russland zunehmend handlungsunfähiger und Zar II. musste am 3. März abdanken. Danach versuchten sowohl Arbeiter- und Soldatenräte als auch bürgerliche Parteien eine provisorische zu bilden, weshalb es praktisch zu einer " " kam. Die tatsächliche Regierungsverantwortung wollte aber niemand übernehmen. Es kam deshalb im April und im Juni zu weiteren Unruhen. Da die provisorische Regierung den Krieg fortsetzte, kam es zu gewaltsamen Protestaktionen seitens der linksrevolutionären Gruppen. Die Proteste wurden im Juli 1917 vom Militär niedergeschlagen.



Am 15. Dezember schlossen das Deutsche Reich und Russland einen Waffenstillstand und eine Woche darauf traten sie in die Friedensverhandlungen von ein. Am 3. März 1918 wurde der Friedensvertrag unterzeichnet. Er sah vom Deutschen Reich kontrollierte Satellitenstaaten von der bis zum Baltikum vor. Russlands dagegen sollten zurückgedrängt werden und Russland würde laut Vertrag fast seiner verlieren. Dieser Friedensvertrag wurde nie umgesetzt, er wurde durch den gegenstandslos.

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      • Einleitung zu Nationalstaatsgedanke und Nationalismus
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