Lernoberfläche von Abiweb.de für das Abitur 2014 im neuen Design

Vor dem Start der heißen Phase der Abiturvorbereitung für das Abitur 2014 haben wir die Lernoberfläche von abiweb.de nochmals optimiert und neue Features eingebunden. Wir wollen euch an dieser Stelle einen Eindruck geben und einige neue Funktionen vorstellen, die eine Abiturvorbereitung noch abwechslungsreicher und interaktiver machen.

Den Lernfortschritt immer im Blick

Die am Rand liegende Navigationsleiste ermöglicht eine schnelle Navigation im Online-Kurs. Von dort habt ihr mit einem Klick Zugriff auf das Inhaltsverzeichnis, könnt im Kurs vor und zurück blättern und, wenn diese freigeschaltet wurde, auf die Kapitelabschlussprüfung zugreifen.
Lernfortschritt

Außerdem hilft der Bereichswechsel euch dabei, den Lernfortschritt im Blick zu behalten. Auf einen Blick zeigt sich, wieviele Texte schon bearbeitet wurden und was noch zu lernen bleibt. Auch der Überblick über die richtig bzw. falsch gelösten Übungsaufgaben lässt sich so schnell gewinnen. Am Ende eines jeden Kapitels ist eine Kapitelabschlussprüfung zu bewältigen, um das Gelernte nochmals zu festigen. Durch die Anzeige der bisher erreichten Punkte habt ihr das Ziel Kapitelabschlussprüfung immer im Blick.

Zusammenhänge verstehen und den Überblick behalten

Das Inhaltsverzeichnis lässt sich jederzeit parallel zum aktuellen Text aufklappen. Ein aufwendiges vor und zurück blättern, wie in einem klassischen Buch, um zu verstehen wie der aktuelle Text im Gesamtinhalt eingebunden ist, entfällt. Auch lässt sich jederzeit zu einer bestimmten Stelle im Kurs springen um nochmals etwas in einem vorherigen Abschnitt nachzulesen.

Inhaltsverzeichnis

Das Text-Design

Die Texte der Online-Kursen sind auf das Wichtigste beschränkt und so strukturiert, dass ein Lernen in kleinen Häppchen möglich wird. Zur Struktur des Textes tragen unterschiedlich farblich gestaltet Boxen (u.a. Beispielboxen, Merkeboxen, Methodeboxen) bei. Die im Text eingebundenen Grafiken helfen zusätzlich wichtige Inhalte nochmals auf den Punkt zu bringen.

Online-Kurs Text

Ein weiterer wichtiger Bestandteil der Kurse bleiben natürlich die zahlreichen Lernvideos unser erfahrenen Autoren. In einem Beispieltext könnt ihr euch das Ganze auch nochmals ansehen. Der Text zur Aufstellung eine Geradengleichung gibt einen guten Eindruck.

Online-Kurse individuell bearbeiten und interaktiv Lernen

Eine besondere, neue Funktion ist die Kommentarfunktion. Am Ende jedes Textes haben angemeldete Nutzer die Möglichkeit Fragen zu stellen, Anmerkungen zu geben und ihre Gedanken mit anderen zu Teilen. So wird Online lernen noch interaktiver und eine Frage, die beim Lernen auftaucht hat sich vielleicht bereits ein anderer Schüler zuvor gestellt und wurde auch bereits von unseren Autoren beantwortet. Auch im Online-Kurs ist somit ein Kontakt und die Diskussion mit anderen Lernenden und den Autoren jederzeit möglich.

Abi-Kurse

Weitere Funktionen auf der Textoberfläche ermöglichen das individuelle Gestalten des Online-Kurses. Persönliche Merkzettel, farbliche Markierungen und die Worthervorhebefunktion ermöglichen das individuelle Bearbeiten des Lerntextes. Diese Änderungen bleiben erhalten und machen auch das Wiederholen der Texte für jeden persönlichen Lerntyp schneller und einfacher.

Online-Kurs bearbeiten

Sinnvoller Einsatz von Online-Nachhilfe – abiweb.de auf der MNU -Tagung

In der letzten Woche fand die 60. MNU-Tagung (MNU = Mathematisch-Naturwissenschaftlicher Unterricht) in Bremerhaven statt, eine Fachtagung für Lehrerinnen und Lehrer der naturwissenschaftlichen Fächer wie Physik, Chemie und Biologie und natürlich der Mathematik. Auch unsere Autorin Martina Henn-Sax war vor Ort. Gut 1200 Besucher informierten sich in Vorträgen und auf einer Ausstellung über Lehrmittelanbieter, Buchverlage und Softwarehersteller.

MNU-Tagung_abiweb.de

 

Warum präsentiert sich abiweb.de auf einer Lehrertagung?

Unser Online-Lernsystem abiweb.de ist ein Produkt für Schülerinnen und Schüler um ihre Lern-Lücken zu schließen und sich fit für das Abitur zu machen. Um das Thema der Online-Nachhilfe zu diskutieren haben wir einen Workshop als Lehrerfortbildung angeboten. Der Grund war:
Lehrer stehen täglich im direkten Kontakt mit Schülern. Sie kennen ihre Sorgen und Nöte mit am Besten. Genauso gut wissen Sie, dass die 45 oder 90 Minuten, die Ihnen im Rahmen des Schulalltags zur Vermittlung des Lernstoffes zur Verfügung gestellt werden oftmals nicht ausreichen oder für einige Schülerinnen und Schüler nicht ausreichend sind.

Der abiweb.de-Workshop

Trotz zwanzig parallel angebotener Vorträge und Workshops konnten wir viele interessierte Lehrer für das Thema Online-Nachhilfe begeistern. Das Interesse war groß und die Teilnehmer sehr aufgeschlossen gegenüber einer Online-Nachhilfe, wie abiweb.de sie bietet. Die teilnehmenden Lehrerinnen und Lehrer  konnten direkt etwas für Ihren Unterricht mitnehmen.  Unser zweistündiger Workshop umfasste ein ca. 45 minütiges Inputseminar. Hier wurde die Online-Lernplattform, ihre Autoren und der technische Background zur Prüfung der einzelnen Lernstände und Zusammenstellung der Übungsaufgaben vorgestellt. Der zweite Workshopteil diente einem intensiven Erfahrungsaustausch zwischen abiweb.de als außerschulischer Lernunterstützer und den Mat-Nat-Fachlehrern

Erfahrungsaustausch zur Online-Nachhilfe

Im zweiten Teil fand ein intensiver Erfahrungsaustausch zwischen abiweb und den Fachlehrern statt. Die nachfolgende Liste gibt einen kurzen Einblick in diese interessante Diskussion zur Online-Nachhilfe.  Über weitere Ideen und Vorschläge freue ich mich. Sie können uns jederzeit Ihre Gedanken und Ideen zu den unten genannten Themen senden. Einfach per Email an: martina.henn-sax@abiweb.de. Jetzt schon herzlichen Dank dafür!

Online-Nachhilfe

Abiturvorbereitung heute –  Gedankenaustausch zur Online-Nachhilfe

Ausgewählte Fragen (kursiv) und die Gedanken der Lehrerinnen und Lehrer dazu.

Wie schätzen Sie die Eigenmotivation Ihrer Schüler ein?
Gut bis sehr gut! Die Schülerinnen und Schüler der Oberstufe wissen worauf es ankommt. Das Abitur ist Ihr Schlüssel zu Studium und Beruf. Sie haben eine hohe Motivation zu lernen… Gleichwohl bleibt insgesamt wenig Zeit (siehe G8-Frage).

G8: wie hat sich das Leben der Schüler und Lehrer verändert?
Deutlich mehr Stress, wenig Freiraum, wenig Zeit etwas außerhalb von Schule und Lernen wirklich weiterzuführen. V.A. in der Oberstufe.

Abi-Kurse

Wieviel Zeit bleibt einem Schüler zur Prüfungsvorbereitung?
Wenn nicht konsequent von Anfang der 11. Klasse mitgearbeitet wird, dann bleiben einem Schüler ca. 2 Wochen für die eigentliche konzentrierte Abiturvorbereitung!!!!

Wie beurteilen Sie die Vorbereitungsstrategie von Schülern?
Hier kommt ein sehr geteiltes Feedback: es gibt Schüler die sehr gut organisiert sind, ihre Unterlagen gut führen und dann mit wenig Aufwand eine Prüfung vorbereiten können. Leider gibt es auch Schüler, die das nicht tun und dann wenige Monate vor dem Abitur den Überblick verlieren und zu viel Zeit benötigen ihre Unterlagen zu prüfen und zu sortieren…

Was suchen Schülerinnen und Schüler in der Nachhilfe?
Struktur – klare Linien – Methoden – individuelle Unterstützung!

Was muss gute Online-Nachhilfe bieten?
Schüler verstehen, Schüler individuell unterstützen, Schülern Strukturen aufzeigen, Zusammenhänge zeigen, „roter Faden“ bieten, Unterlagen zusammenfassen, Zeit sparen…

Nutzen und Gefahren der Online-Nachilfe!
Auch hier wieder sehr kontroverse Diskussionen! Auf der einen Seite sahen die Fachlehrer das große Potential der Online-Nachhilfe dann zu lernen, wenn ich es benötige – nicht nur wenn Unterricht in der Schule stattfindet. Gleichfalls wurde die Möglichkeit der Wiederholung von Inhalten (v.a. durch Lernvideos) gelobt, das Schülern die Möglichkeit gibt so lange dem Dozenten zuzuhören und Aufgaben zu bearbeiten bis der Lernstoff tatsächlich verstanden wurde. Auch das Medium Computer/iPad/Smartphone etc. scheint das Lernmedium der heutigen Schüler zu sein.
Andererseits wurde die Gefahr gesehen statt auf der abiweb-Lernplattform schnell auf facebook oder anderen Internetseiten abzudriften und Zeit zu „verdaddeln“.

Wie persönlich muss die Online-Nachhilfe sein?
Je persönlicher umso besser. Sicherheit vermitteln wird als Hauptfaktor einer guten Nachhilfe gesehen. Besonders gelobt wurde die abiweb-Möglichkeit Fragen aus den „schwachen Bereichen“ des Schülers besonders häufig zu prüfen.
Wie viel oder wenig Information darf/muss vermittelt werden….
Besser Methoden und Grundlagen, Strukturen und Zusammenhänge….Was ist wichtig? Was gehört wohin?
Nicht zu  viele Details, nicht zu viele Inhalte….

abiweb.de – eine Lernplattform auf einem guten Weg

Zwei Stunden intensives Zusammenarbeiten mit Fachlehrern aus der Oberstufe hat uns viele interessante Eindrücke aus dem Schul- und Schüleralltag vermittelt.
Zusammengefasst ist abiweb.de auf einem guten Weg:

  • Unsere Lerntexte bieten den Schülern Grundlagen, Strukturen und Zusammenhänge
  • Abbildungen und Aufgaben vertiefen die Inhalte
  • Lernvideos machen Inhalte den Schülern über andere Sinneskanäle zugänglich und zeigen Lösungsstrategien
  • Lernvideos zeigen wie Abituraufgaben gelöst werden und geben wichtige Hinweise zur Vorgehensweise mit Operatoren und Materialien
  • Zusammenfassungen am Kapitelende und Übungen festigen das Gelernte

Unser Fazit zur Verbesserung von abiweb.de: Nur wenige Baustellen sind im Laufe des Workshops sichtbar geworden! Zum einen muss noch mehr Fokus auf die Vermittlung von Methoden gelegt werden.  Zweitens ist der individuelle Austausch wichtig! Dies ist bereits im Aufbau. Ab dem kommenden Jahr wird es virtuelle Klassenzimmer geben und Autoren treten mit den Schülern direkt in Kontakt.

Allen teilnehmenden Lehrern sowie allen Standbesuchern ein herzliches Dankeschön! Es waren zwei spannende Tage auf der MNU-Tagung in denen wir viele Eindrücke aus Schulalltag und Wissensvermittlung gewinnen konnten. Danke für das sehr positive Feedback, das uns die Fachlehrer im Laufe der Tagung gegeben haben!
Wer weiss: vielleicht bis zur MNU-Tagung Bremerhaven 2014!!!

Nachhilfe in Deutschland

Nachhilfe in Deutschland gewinnt einen immer stärkeren Stellenwert im Bildungssystem. Einerseits deutet dieses auf bestehende Probleme im Schulsystem hin, anderseits kann es auch als große Chance angesehen werden, sich individuelle Bildungswege zu suchen.

Nachhilfe in Anspruch zu nehmen hatte früher einen schlechten Ruf. Oft wurde es gleichgesetzt mit einem Versagen des Nachhilfeschülers. Es war nur etwas für die schlechten Schüler, für die es ein letzter Ausweg aus den schlechten Noten sein oder vor dem Sitzenbleiben retten sollte.

Dieses Bild hat sich aber zum Glück und berechtigter Weise gewandelt. Heutzutage werden die zahlreichen Nachhilfeangebote auch von Schüler genutzt, die bereits gute Noten in ihren Klausuren schreiben. Nachhilfe wird in Anspruch genommen um sich sicherer im Umgang mit dem Lernstoff zu fühlen. Es wird als sinnvolle Ergänzung zum schulischen Unterricht gesehen. Nachhilfe kann allen Schülern helfen ihr Wissen langfristiger im Gedächtnis zu verankern und mit einem besseren Gefühl in bevorstehende Prüfungen zu gehen.

Nachhilfe immer wichtiger für Schüler in Deutschland

NachhilfeHeutzutage bekommt fast jeder vierte deutsche Schüler Nachhilfe. Dabei spielt auch das Alter keine Rolle, auch Grundschulkinder werden oft schon zur Nachhilfe geschickt. Auch bei den Fächern ist die Bandbreite der in Anspruch genommen Nachhilfe sehr breit. Es wird sowohl Nachhilfe in vermeintlich schwierigen Fächern, wie Mathematik genommen, aber auch in Deutsch, Biologie oder Physik. Einerseits lässt sich dies laut einer Nachhilfe-Studie der Bertelsmann Stiftung auch als kritisch ansehen und als Hinweis dafür, dass unser Bildungssystem einige Probleme aufweist. Allerdings bieten sich den Schülern auch immer neue Herausforderungen und Chancen, die durch entsprechende Förderung unterstützt werden sollten.

Unser Bildungssystem wird sich in Zukunft immer mehr ausdifferenzieren und viele individuelle Bildungswege anbieten. Ob G 8 oder doch das G-9-Modell, staatliche Schule oder private Bildungseinrichtung, den Schülern bieten sich immer neue Wege zum Abitur zu gelangen. Dadurch sollten auch die Nachhilfe-Angebote angepasst werden und es dem Nachhilfeschüler ermöglichen seine Bildungsplanung individuell zu unterstützen. Auch im Bildungsbericht 2012 vom Bundesministerium für Bildung und Forschung wurde festgestellt, dass die erhöhten Wahlmöglichkeiten von Bildungsverläufen, die Ermöglichung kurzer Bildungszeiten oder auch verzögerter Bildungswege den Aufbau von Kompetenzen für individuelle Bildungsplanung durch Förderung, Beratung und Unterstützung erfordern, damit  Unterschiede in der Bildungsplanungskompetenz nicht zu neuen Bildungsungleichheiten führen. (Quelle: Bildung in Deutschland 2012). Neue Nachhilfe-Angebote sollten dabei ganz besonderes auf eine individuelle Förderung ausgerichtet sein und sich den Bedürfnissen der Schüler anpassen.

Abi-Kurse

 

 

Einheitliches Abitur in Deutschland ?!

ZentralabiturGibt es bald ein einheitliches Abitur in ganz Deutschland? Mit dieser Frage beschäftigte sich diese Woche die Kultusministerkonferenz. In Wittenberg fand in dieser Woche eine Konferenz aller Kultusminister der 16 Bundesländer statt (KMK). Ziel war es ein Konzept zu verabschieden, dass die Abiturprüfungen bundesweit angleichen soll. Auf dieser Konferenz wurde beschlossen, dass es in Zukunft einen gemeinsamen Pool mit Abituraufgaben geben wird. Für diesen Aufgabenpool können die Länder Aufgaben vorschlagen, die dann, nach der Überprüfung, bundesweit für die Abiturprüfungen verwendet werden.

Gemeinsamer Aufgabepool

Der Präsident der Kultusministerkonferenz Stephan Dorgerloh sagte dazu: „Aus den Ländern werden Abituraufgaben für den gemeinsamen Pool zugearbeitet. Diese Aufgaben sollen dann nach einheitlichen Kriterien in einer AG aus Ländervertretern und Wissenschaftlern bewertet werden.“

Basieren werden diese Aufgaben zunächst einmal auf den bundesweiten Bildungsstandards für die gymnasiale Oberstufe in den Fächern, Deutsch, Englisch, Französisch und Mathematik. Es könnten aber auch bald die Naturwissenschaften betreffen.

Einheitliche Prüfungskriterien

Thema waren auch die unterschiedlichen Prüfungskriterien, die ebenfalls angeglichen werden. Ein diskutiertes Thema das euch Abiturienten direkt betreffen könnte ist dabei der Taschenrechner in der Mathematikprüfung. In der Diskussion steht dabei, inwieweit Taschenrechner in den Mathematikprüfungen weiterhin eingesetzt werden dürfen. Auch der Einsatz von Literaturlisten oder die Texte für Gedichtinterpretationen stehen in der Diskussion. Bis diese neuen Regelungen und gemeinsamen Abituraufgaben allerdings umgesetzt sind, kann es noch etwas dauern. Der Abiturjahrgang 2016 soll der Erste sein, der die Abiturprüfung unter diesen Kriterien absolviert wird.

Quelle: FAZ v. 21.06.2013

Aktulle Regelungen der Abiturprüfungen

Bereits für den Abiturjahrgang 2014 wurden Angleichungen beschlossen, so werden im nächsten Jahr erstmals sechs Bundesländer gleiche Abituraufgaben zur gleichen Zeit schreiben.

Für den kommenden Abiturtermine 2014 gelten vorraussichtliche folgende Regelungen:

Landesweites Zentralabitur oder zentrale Prüfungen in einzelnen Fächern:

  • Baden-Württemberg
  • Saarland,
  • Hessen,
  • Nordrhein-Westfalen,
  • Thüringen,
  • Berlin
  • Brandenburg,
  • Sachsen-Anhalt

Gemeinsame länderübergreifende Prüfungen in Mathe, Englisch, Deutsch:

  • Bayern
  • Sachsen
  • Mecklenburg-Vorpommern
  • Niedersachsen
  • Hamburg
  • Schleswig-Holstein

Dezentrale Abiturprüfungen

  • Rheinland-Pfalz

 

Proteinbiosynthese von der Schule in die Praxis

Gene – zentrales Dogma – Zwischen Theorie und Praxis

Unsere Autorin Martina Henn-Sax hat einen sehr aktuellen Artikel zum Thema Biologie und Praxis geschrieben:

Die Struktur der DNA ist einfach – im Schulbuch! Die Produktionsstraße „Proteinbiosynthese“ ist einfach, linear und gut verständlich – im Schulbuch! Der Status quo „Molekularbiologie“ ist seit einigen Jahren konstant – im Schulbuch!

Auch wenn es wirklich gute Schulbücher gibt, und diese selbstverständlich auch laufend aktualisiert werden, stellt sich die Frage, wie wir dieses sich ändernde Wissen oder „Unwissen“ in den Abiturprüfungen abgefragen. Wo kann eine vernünftige Grenze zwischen „Expertenwissen dort draußen“  und „Verständnis im geschützten Raum Schule“ gezogen werden?

Dieser Blogartikel ist aufgrund von zwei Impulsen entstanden:

Ich möchte mit Letzterem beginnen:

Der Fall Angelina Jolie

Am 14. Mai 2013 erhielten zwei Gene die Aufmerksamkeit einer breiten Mehrheit. Jeder Mediziner, Molekularbiologe und Humangenetiker freut sich über so eine Presseresonanz zu der vollbrachten wissenschaftlichen Arbeit. Die Gene, die diesen Wirbel verursachten waren BCA1 und BCA2. Warum plötzlich so ein Hype wurden die Gene doch bereits zur Jahrtausendwende beschrieben und als Ursache für Brustkrebs ins Visier genommen.

Ursache für den Presserummel war wohl eher ihre berühmte Trägerin Angelina Jolie und ihre Reaktion auf die Gefahr an Brustkrebs zu erkranken. Es geht jedoch an dieser Stelle nicht um die Entscheidung an sich. Dieser Artikel will sich auf die Gene BCA1 und BCA2 konzentrieren und anhand dieses Beispiels den „Weg vom Gen zum Protein“, den „Weg vom Gen zur Information“ oder in diesem Fall zur „Krankheit“ diskutieren.

Beide Gene gehören zu den sogenannten Tumorsuppressorgenen. Diese Gene verhindern ein massives Wachstum der Zelle(n). Tauchen nun in Tumorsuppressorgenen Mutationen auf, so kann durch diese Genveränderung auch der Einfluss dieser Gene bzw. der Genprodukte beeinflusst werden. Die schützende, verlangsamende Wirkung des Tumorsuppressors wird aufgehoben. (Tumorsupressorgene werden auch im Unterricht behandelt, u.a. in Hessen). Beispielsweise steigt dadurch die Zellteilungsrate, wodurch diese veränderte Form von BCA 1 und BCA 2 das Krebsrisiko erhöhen.

Proteinbiosynthese im Schulunterricht

Betrachten wir die Proteinbiosynthese, so wie sie im Allgemeinen im Schulunterrichtdargestellt wird, dann ist dieses einfache Flussdiagramm korrekt:

DNA –> mRNA –> Protein (respektive Genprodukt)

Ganz so einfach ist die Realität dann doch nicht.

  1. besitzen wir immer zwei Allele eines jeden Gens (väterliche und mütterliche DNA)
  2. wird DNA nur zu ganz bestimmten Zeitpunkten bzw. in ganz bestimmten Zellen exprimiert
  3. ist die Expression von der Umwelt abhängig

Diese dritte Aussage klingt so „lapidar“, dass man Sie fast überlesen mag. Aber hier steckt der Teufel im Detail. Ein sehr guter Artikel wurde dazu schon 2008 in der Zeit  veröffentlicht. Hier beschreibt der Autor Uwe Bahnsen die Problematik der veränderten Genorganisation. Sein Titel „Erbgut in Auflösung“ erfasst in einem Satz den Paradigmenwechsel von oben erläuterten festgelegtem Weg der Genexpression zu dem was tatsächlich in der Zelle vorzugehen scheint. Der Autor schreibt folgendes:

„Das Erbgut eines jeden ist in beständigem Umbau begriffen. Die Folge: Jeder Organismus, jeder Mensch, selbst jede Körperzelle ist ein genetisches Universum für sich.“

So wird immer deutlicher, dass die DNA zwar in den Zellen eine Informationsgrundlage schafft, aber mit massiven Freiheitsgraden ausgestattet ist, diese zu interpretieren. Die DNA scheint nur ein Vorschlag, ein Ideengeber, alles weitere entscheidet das Individuum. Ganz nach dem Motto wie viele ganzheitliche Ansätze von „Körper – Geist – Seele“ das schon immer behaupten.

So zeigen die Sequenzierungsarbeiten immer deutlicher, dass jedes menschliche Individuum tatsächlich ein einzigartiges Geschöpf ist. So kommt es zu Veränderungen der DNA in den einzelnen Zellen. Gene werden mehrfach kopiert, Abschnitte entfernt oder vervielfacht. Dadurch wird auch die Zuordnung von „Gen“ zu „Krankheit“ immer schwieriger. Vor allem bei krankhaften Veränderungen der Zellen wie Krebs, die sowieso vom Zusammenspiel mehrerer genetischer Faktoren abhängig sind. Um es kurz zu machen: die DNA bestimmt nicht was für ein Mensch aus uns wird. Es sind die Faktoren die uns umgeben. Die Liebe der Eltern, die gesunde Ernährung, das ländliche Umfeld, der Stress im Büro. Das alles könnte man in einem Wort „Umweltfaktoren“ zusammenfassen.

Was lernen wir daraus? Was bringen all die Daten aus Gentests usw.

Was sind positive Umwelteinflüsse, was negative? Was ist mit den Faktoren, die wir momentan bei der Anamnese noch nicht erfassen. Beispielsweise stellt ein Arzt selten die Frage nach dem Kaffeekonsum der Patienten. Was mit Faktoren, deren Existenz wir uns momentan ggf. noch gar nicht bewusst sind?

Sie sehen das Dilemma, das sich hier aufzeigt. Wahrscheinlich kann kein Statistiker dieser Welt den tatsächlichen Wert der Brustkrebsgefahr errechnen. Dieser ist für jede Frau an jedem Ort dieser Welt verschieden – ganz unabhängig von BCA1 und BCA2. Dass die veränderten Varianten dieser Gene das Risiko nicht mindern ist so ziemlich das einzige in dieser Rechenformel das sicher scheint.

Daher kann jeder Gentest nur ein weiteres Puzzlestück sein, das dem Patienten und dem Arzt eine Entscheidung leichter oder auch schwerer machen kann. Die Aussagen sind nicht „ja“ oder „nein“. Es sind Wahrscheinlichkeiten. Selbst mit einem Risiko von 99% kann die Patientin ohne Brustkrebs bleiben.

Abiturrelevant oder wissenschaftlich korrekt?

Nach diesem ausführlichen Exkurs in die Molekularbiologie nun zurück zu unserem Ausgangsthema. Der Kommentar von Oachkatzerlschwoaf zu meinem Video „Bio Abitur Genetik: Genetischer Fingerabdruck“:

„ (…) das was hier vorgetragen wird entspricht nicht der Realität. ein Verbrechen, dass das noch gelehrt wird. Vom stabilen Genom muss sich die Pseudowissenschaft verabschieden, dies wurde bereits 2008 publiziert „Die Zeit“ Nr. 25. – Erbgut in Auflösung. Die DNA ist ständig im Wandel die Genetiker können nicht einmal ein Gen definieren und sprechen fast von einem Wunder. Die Vererbung liegt NICHT in der DNA. Alle Täterschafts- und Vaterschaftsnachweise sind ohne Aussagekraft.“

Oachkatzerlschwoaf hat sicherlich recht was seine Aussage angeht!

Wer tatsächlich in der Molekularbiologie drin steckt wird feststellen, dass tagtäglich neue Informationen publiziert werden. Informationen, die Bekanntes unterstützen, die etablierten Annahmen widersprechen, die das Wissen von Gestern komplett durcheinander wirbeln.

Das ist gut so. So ist Wissenschaft. Ohne Informationssuche, ohne Widerspruch bleiben wir ohne neuen Erkenntnisgewinn stehen. Als Biochemikerin, die lange Jahre in der Grundlagenforschung gearbeitet hat, weiß ich nur zu gut, dass sich der Stand der Wissenschaft von „heute auf morgen“ ändern kann.

Doch wie vermitteln wir diese tägliche Flut an neuen, oftmals konträren Informationen im Schulunterricht?

In der Schule ist es wichtig Grundlagen zu legen. Verständnis für Vorgänge zu erzeugen, Zusammenhänge aufzuzeigen. Die Schüler, der später in der Forschung arbeiten werden, wird im Laufe ihrer Ausbildung sehr schnell in die Primärliteratur umsteigen, einzelne experimentelle Ansätze studieren und den Austausch mit anderen Forschungsgruppen suchen um ihre Forschungsfragen zu beantworten. Doch die Schule muss zunächst einmal anderen Dinge leisten.

Auch auf abiweb.de bereiten wir auf die Abiturprüfungen in den 16 Bundesländern vor. Die Prüfungsvorgaben sind dabei eindeutig festgelegt. Die Inhalte ebenso (EPA Biologie). Wir möchten, dass unsere Schülerinnen und Schüler das bei uns Lernen, was in den Prüfungen von Ihnen gefordert wird. Das ist unser Ziel: Schülerinnen und Schüler mit guten Noten sicher durch Ihr Abitur zu bringen. Zusätzliche Infos posten wir gerne auf unserem Blog, denn oftmals beinhaltet die Wissenschaft und das Leben mehr als der Schulunterricht.

 

Abitur 2014 die wichtigsten Neuerungen

Das Abitur 2014 bringt in einigen Bundesländer Neuerungen mit sich, hier findet ihr die aktuellsten Informationen sowie Musteraufgaben für das Nordabitur

1. Das Nordabitur

Das Abitur 2014 bringt für sechs Bundesländer (Hamburg, Niedersachsen, Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern, Bayern und Sachsen) eine große Neuerung. Hier werden bei den Abiturprüfungen 2014 zum ersten Mal einheitliche Aufgaben und Aufgabenteile an die Schülerinnen und Schüler der unterschiedlichen Bundesländer ausgegeben. Im kommenden Abiturjahr wird dieses Verfahren noch nicht auf alle Prüfungsfächer angewandt, sondern nur auf die Hauptfächer Mathematik, Deutsch und Englisch.

Aufgabenvorschläge für gemeinsamen Abituraufgaben 2014:
Musteraufgabe Deutsch Abitur 2014

Musteraufgabe Mathematik Abitur 2014

Musteraufgabe Englisch Abitur 2014

 2. Abitur 2014 in Hamburg, alles wird anders

Das Abitur 2014 bringt speziell in Hamburg viele Neuerungen. Waren die Abiturprüfungen bisher immer sehr früh im Jahr (Januar/Februar), so verschieben sich die Abiturprüfungen 2014 Richtung Ostern (April/Mai). Gleichzeitig geht Hamburg (siehe Punkt 1. Das Nordabitur) mit fünf weiteren Bundesländern ins Nordabitur.

Abiturprüfungen 2014 in Hamburg stehen fest

Am  6. Mai. wird  die Abiturprüfung in Deutsch, am 9. Mai in Englisch und am 13. Mai in Mathematik geschrieben. Das ist insofern bemerkenswert, weil die Länder bisher sehr energisch auf ihre eigene Schultaktung mit unterschiedlichen Ferienzeiten geachtet haben, meint der Hamburger Bildungssenator Herr Rabe Rabe (Quelle:  Interview der Welt vom 6.11.2012) Neben den zentral gestellten Abituraufgaben in Mathematik, Deutsch und Englisch werden in Hamburg mit dem Prüfungsjahr 2014 auch Chemie und Biologie zentral geprüft.

3. NRW Abitur 2014: Vorgaben werden gestrafft

Vorgaben für das Fach Biologie in NRW als Abiturprüfungsfach oder Leistungsfach werden gestrafft. Die Vorgaben zu den unterrichtlichen Voraussetzungen für die schriftlichen Prüfungen im Abitur an der gymnasialen Oberstufe 2014 wurden deutlich konzentriert und besser strukturiert

Biologie in NRW 2014 ein Beispiel

Die Frage nach den Vorgängen der „Meiose“ wird ganz klar in die inhaltlichen Schwerpunkte mit einbezogen, was  so bisher nicht der Fall war und eine Verunsicherung für viele Schülerinnen und Schüler war. Zusätzlich ist NRW übrigens eines der wenigen Prüfungsländer, die nur 4 Fächer (3 schriftlich, 1 mündlich) im Abitur prüfen. In der Regel werden 5 Fächer im Abitur geprüft.

4. Abitur in Bayern auch 2014 mit Besonderheiten

Bayern prüft insgesamt 5 Fächer im Rahmen der Abiturprüfung. Davon werden aber nur drei Fächer in schriftlicher Form geprüft, zwei als Kolloquium.  Jedes Jahr machen rund 37.000 Schülerinnen und Schüler in Bayern ihr Abitur (Im Vergleich: In NRW waren es 2012 rund 80.000 Schülerinnen und Schüler, im Prüfungsjahr 2013 wegen des doppelten Abiturjahrgang sogar rund 102.000).

Schriftliche Prüfungen müssen in jedem Fall in Deutsch und Mathematik geschrieben werden. Zusätzlich wird eine fortgeführte Fremdsprache  oder auch Natur- und Geisteswissenschaften schriftliche geprüft.

Mit zwei Prüfungsfächern die mündlich geprüft werden, ist der Anteil sehr hoch.  In anderen Bundesländern (z.B. Niedersachsen) ist nur eine der insgesamt 5 Prüfungen mündlich. Vorgaben zum mündlichen Abitur in Bayer hier.

Ebenso wichtig und zugleich eine besondere Leistung an bayrischen Gymnasien sind die P- und W-Seminare. Das W-Seminar (=Wissenschaftspropädeutisches Seminar) und das P-Seminar (=Projekt-Seminar) sollen den bayrischen Schülerinnen und Schülern ermöglichen Einblicke in die Welt der Wissenschaft und in die berufliche Praxis zu bekommen. Im W-Seminar  knüpft der Schüler außerschulische Kontakte zur Hochschule und macht sich mit wissenschaftlichen Arbeitsmethoden bekannt. Das P-Seminar zur Studien- und bietet Einblick in die Berufswelt. Beide Seminare müssen mit einer individuellen Seminararbeit abgeschlossen werden.

5. Abitur 2014 immer noch bundeslandspezifisch

Die ersten vier Punkten haben verdeutlicht, dass Abitur nicht gleich Abitur ist. So werden zwar immer mehr Prüfungen vereinheitlicht und alle Bundesländer unterliegen einheitlichen Prüfungsvorgaben, trotzdem sind die Anforderungen und Prüfungsdurchführungen in den einzelnen Bundesländern sehr unterschiedlich. Bei der Abiturvorbereitung bleibt also auch im Prüfungsjahr 2014 eine bundeslandspezifische Vorbereitung wichtig. Unsere Abiturvorbereitungskurse auf abiweb.de bieten daher auch für das Abitur 2014 diese bundeslandspezifische Vorbereitung. Die Vorbereitung auf die Prüfungen beginnt jetzt: abiweb.de. Viel Erfolg im Abitur 2014 wünschen unsere Dozenten.

Abiturvorbereitung Chemie und Praxisbezug

Schüler fragen sich bei der Abiturvorbereitung oft nach dem Sinn der Theorien die sie für die Abiturprüfung lernen sollen. Im Schulalltag wird leider viel zu selten auf den Praxisbezug der Inhalte eingegangen. Hier wollen wir von abiweb.de helfen und versuchen nicht nur in unseren Kursen an vielen Stellen einen Praxisbezug herzustellen. In unserem Blog wollen wir immer wieder zu bestimmten Themen etwas aus der Praxis erzählen und so ein größeres Interesse an den Abiturthemen erreichen. An dieser Stelle erzählt Benjamin Berk unser Dozent für die Chemie Online-Kurse etwas aus der Praxis.

Konservierungsstoffe – Das Wunder der Haltbarmachung

Konservierungsmittel dienen in Lebensmitteln dazu sie vor mikrobiellen Prozessen (Zersetzung, Fäulnis etc.) zu schützen und somit länger haltbar zu machen. Sie werden angewandt, wenn andere Methoden wie Pasteurisieren, Vakkuumierung eine nicht ausreichende Haltbarkeit versprechen.

Konservierungsmittel werden nach dem LFGB (Lebensmittel-, Futtermittel und Bedarfsgegenstände-Gesetzbuch) bzw. der VO (EG) 187/2002 in verschiedene Gruppen je nach Anwendungsgebiet unterteilt. Konservierungsmittel werden nicht nur in Lebensmitteln, sondern auch in Kosmetikartikel angewandt. Durch den direkten Kontakt mit dem Menschen müssen auch bei Kosmetik besondere Auflagen erfüllt werden.

Bei fehlender oder unzureichender Konservierung, besteht die Gefahr, dass Lebensmittel oder Kosmetikartikel nach Artikel 14 (VO EG 187/2002) nicht sicher, oder gar gesundheitsschädlich sind. Dass diese nicht in den Verkauf geraten ist verständlicherweise verboten und muss vom Erzeuger garantiert sein.

Chemie hilft bei Lebensmittelkontrollen

Diese Tatsachen habe ich im Rahmen eines Lebensmittelhygiene-Praktikums bei der Abteilung Verbraucherschutz und Sicherheit der Stadt Mannheim gelernt. Hier werden wissenschaftliche Gutachten von entnommenen Proben in Lebensmittelbetrieben  erstellt. Diese kommen mit einer Aufführung von chemischen Methoden, Grenzwerten und Maßstäben zurück, die man ohne die Chemie niemals verstehen würde. Die Kenntnis von  Theorien der Chemie helfen, dass wir keine gesundheitsschädlichen Lebensmittel im Handel kaufen.

Mit dieser Motivation wünsche ich euch viel Erfolg bei der Abiturvorbereitung in der Chemie, euer Chemie Dozent Benjamin Berk.

Abiturvorbereitung bundeslandspezifisch

Auch für uns Dozenten ist die bundeslandspezifische Abiturvorbereitung kein Klacks, sondern harte Arbeit. Wir befassen uns lange und intensiv mit den geforderten Inhalten. Wir durchforsten die Vorgaben der Kultusministerien der einzelnen Bundesländer bis ins kleinste Detail. Zusammen mit eigener Erfahrung als Dozent, aber auch durch den Austausch mit ehemaligen Abiturienten schaffen wir ein Konzept für die Abiturvorbereitung, dass jedem Schüler in seinem Bundesland gezielt helfen soll.

Abiturvorbereitungskursen gewinnen an Qualität durch unterschiedliche Einflüsse

In der Entwicklungsphase von abiweb.de erlangte ich, Benjamin Berk, durch Beschäftigung mit den unterschiedlichsten Vorgaben der Bundesländer immer mehr Erfahrung. Heute lasse ich für die Vorbereitung im Fach Chemie, ob nun Präsenzskurse oder E-Learning-Kurse, eine Fusion aus eigener Erfahrung, Tipps anderer und den festen Kultusministerien-Vorgaben als Fundament walten.

Mein eigenes Abitur absolvierte ich in Baden-Württemberg. Das Studium führte mich in das Bundesland Sachsen. Der ebenfalls für die Abiturvorbereitung in der Chemie Mitverantwortliche Mert Berk absolvierte sein Abitur im Bundesland Hessen. Diese unterschiedlichen Einflüsse der Bundesländer machten uns von Anfang an sensibel für Unterschiede und halfen uns in der Entwicklungszeit von abiweb.de weiter. Noch heute sind wir dadurch aufmerksamer und beobachten intensiv die aktuellen Entwicklungen in den einzelnen Bundesländern. So arbeiten auch wir Dozenten von abiweb.de jeden Tag an der Bundeslandkompetenz.

Angepasst, dennoch flexibel und vielseitig; diese Tendenz beginnt mit dem Abitur und führt sich ein Leben lang fort. Als erfahrenes Dozententeam bieten wir auf den Seiten  von abiweb.de den aktuellen Anforderungen in den verschiedenen Bundesländern angepasste Abiturvorbereitung. Das ermöglicht euch, egal ob in der Chemie, Biologie oder Mathematik eine auf das Bundesland abgestimmte Abiturvorbereitung.

Bundeslandspezifische Abiturvorbereitung – Das ist unser Motto!

Abiturvorbereitung: Lernhilfe für das Abitur 2013

Abiturthemen strukturieren, Abiturthemen verstehen

Bald stehen die Abiturprüfungen an. Die Osterferien sind die Hauptlernzeit für viele Abiturienten und Abiturientinnen. Als Dozentin und Autorin für die Abiturvorbereitung in Biologie weiß ich um die Not der Biologie-Leistungs- und Grundkursschüler. Jahr für Jahr müssen sie mit der Flut an Informationen kämpfen, da kann es schon mal passieren, dass der Überblick verloren geht. Strukturierung der Lerninhalte ist daher ein wichtiger Punkt bei der optimalen Abiturvorbereitung.

Lernspannung halten bis zur Abiturprüfung

Auf der anderen Seite besteht das Problem, dass ihr den bereits erlernten Stoff auch bis zum Abitur „aktiv halten“  müsst. Was nicht benutzt und angewendet wird, wird wieder vergessen. Aber stupides Wiederholen führt zur Langeweile und das ist auch kein guter Lernmotivator.

Mindmaps als Hilfsmittel bei der Abiturvorbereitung

Mit Hilfe von Mindmaps lassen sich Abiturthemen sehr gut strukturieren. Eine Mindmap bietet zudem die Möglichkeit sich umfangreiche Themengebiete schnell wieder in Erinnerung zu rufen und aufzufrischen.

Lernhilfe: Mindmaps mit Fragestellung

Mindmaps müssen nicht schön sein. Es gibt keine Vorschrift, wie Mindmaps aussehen müssen.  Es ist bereits völlig ausreichend auf einem Stück Schmierpapier nochmals zu sortieren, was gelernt wurde. Mindmaps sind individuelle „Denk- und Lernhilfen“.

Im Folgenden geben wir Tipps und ein Beispiel für eine Mindmap zur gezielten Vorbereitung einer Abiturprüfung:

  1. Themenbereich strukturieren
    Wo gibt es Zusammenhänge? Was ist wichtig? Was sind weniger wichtige Details?
  2. Themen finden, die sich zur Aufgabenstellung eignen
    Aufgaben sind Themenübergreifend! Gibt es Punkte auf der Mindmap, die dies erfüllen?
    Aufgaben sind mit Material gespickt! Wo lassen sich Stichpunkte finden, die sich gut für Materialbeigaben eignen?
    Zu welchen meiner Stickpunkte wurden in der Vergangenheit bereits Abituraufgaben gestellt?

 

Hier findet ihr eine „schnelle“ Version dieser Vorgehensweise:

Mindmap zum Themenbereich Neurobiologie (nach Vorgaben des Kerncurriculums in Niedersachsen). Im ersten Schritt (schwarze Tinte) werden die einzelnen Stichpunkte nach Wichtigkeit sortiert, dann Zusammenhänge aufgezeigt (Pfeile zwischen den Stichpunkten). Im zweiten Schritt habe ich mit roter Tinte markiert, wo es gute Möglichkeiten gibt Aufgaben zu stellen…

Mindmap zum Themenbereich Neurobiologie (nach Vorgaben des Kerncurriculums in Niedersachsen). Im ersten Schritt (schwarze Tinte) werden die einzelnen Stichpunkte nach Wichtigkeit sortiert, dann Zusammenhänge aufgezeigt (Pfeile zwischen den Stichpunkten).
Im zweiten Schritt habe ich mit roter Tinte markiert, wo es gute Möglichkeiten gibt Aufgaben zu stellen…

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Alles Gute und viel Erfolg in der Abiturprüfung wünscht euch Martina Henn-Sax

Abitur wegen Schneesturm abgesagt? In Deutschland vorstellbar?

In all den Abiturjahrgängen, die ich nun mit Vorbereitungskursen oder mit
abiweb.de betreue, kann ich mich kaum an ein so kaltes Frühjahr bzw. an eine
so kalte und  winterliche Abiturvorbereitungszeit erinnern.

In den USA, in Massachusetts , wurden die wichtigen MCAT´s wegen Schneesturm
abgesagt…

Der MCAT® (Medical College Admission Test® ) ist DER Eingangstest um an
einen Studienplatz für Medizin zu kommen. Dieser Test ist legendär. Ihn mit
optimaler Punktzahl zu bestehen entscheidet über die Universität an der Sie
studieren können. Ein absolut entscheidender Test.

Durchaus vergleichbar mit der Abiturprüfung. Auch hier wird mit der Note
vieles möglich, viel festgelegt, viel entschieden, auch an welcher Universität ein Studium möglich wird.

Fast unvorstellbar, diese würden wegen der winterlichen Wetterbedingungen
abgesagt. Wer weiß, vielleicht schreibt auch ihr eure Abiturprüfungen noch
bei Schneefall, vielleicht wird es ja auch endlich Frühling und die Tulpen
blühen, wenn ihr euer Abitur hinter euch bringt.

Ganz egal, ob euer Abitur bei Regen, Sonnenschein oder Schnee stattfindet:
viel Erfolg bei der Vorbereitung wünscht eure Biologie-Dozentin Dr. Martina Henn-Sax.