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Die freie Enthalpie ist ein Maß für die Triebkraft eines Prozesses und wird mit G abgekürzt. Sie wird durch die Reaktionsenthalpie und -entropie bestimmt und nach der Gibbs-Helmholtz-Gleichung berechnet:

Video: Freie Enthalpie

Die Freie Enthalpie wird dauch als Gibbsche Energie bezeichnet. Sie ist das Hauptmittel in der Themodynamik und erlaubt definitive Aussagen über energetische Prozesse bei chemischen Reaktionen.

Merke

Gibbs-Helmholtz-Gleichung:  ΔG = ΔH - ΔS*T

Die Freie Enthalpie wird durch die Enthalpie, die Entropie und die vorherrschende Temperatur in Kelvin bestimmt.

Unterteilung

Mithilfe der freien Enthalpie kann eine definitive Aussagen über die "Freiwilligkeit" des Reaktionsablaufs getroffen werden. Man unterscheidet zwischen der Abgabe und Aufnahme von Energie, der Exergonie und Endergonie. Die Reaktionsform wird durch den Wert von G charakterisiert.

Merke

ΔG < 0 :   Reaktion läuft freiwillig ab, eine exergonische Reaktion

ΔG > 0 :   Reaktion läuft nicht freiwillig ab, eine endergonische Reaktion

Es gibt folgende Möglichkeiten der Kombination von ΔH und ΔS:

H < 0

S > 0

ΔG < 0, immer freiwillig

T ist für die Intensität bestimmend

H < 0

S < 0

temperaturabhängig freiwillig

Dissoziation eines molekularen Gases

H > 0

S > 0

freiwillig möglich

Ammoniaksynthese

H > 0

S < 0

thermisch nicht möglich!

Photosynthese

Lückentext
Vervollständigen Sie die Vorgaben der beiden Unterarten der freien Enthalpie:

ΔG < 0 :   Reaktion läuft freiwillig ab, eine  Reaktion

ΔG > 0 :   Reaktion läuft nicht freiwillig ab, eine  Reaktion

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Hinweis:

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