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Polyaddition

Organik
Kunststoffe: Synthetische Makromoleküle / Synthese von Kunststoffen

Die Monomere können ähnlich wie bei der Polykondensation an beiden Enden reagieren, und so entstehen zunächst kurze Molekülketten aus wenigen Monomeren (Oligomere). Diese reagieren miteinander. Der wesentliche Unterschied ist dabei KEINE Bildung von Nebenprodukten, sondern eine Reaktion der Atome und Elektronenpaare durch Verschiebungen.

Typische Beispiele sind:

  • Nylon 6,6:  Adipinsäure + Hexadiamin
  • Perlon: 6-Aminohexansäure = Caprolactam

Video: Polyaddition

Polyurethane

Dialkohole  + Diisocynate       →         Polyurethan

HO- R‘-OH   + OCN-R‘‘-NCO    -->     [-O-R’-O-(CO)-(NH)-R’’-(NH)-(CO)-]


Polyharnstoff

Diamine  + Diisocynate       →         Polyharnstoffe

H2N- R‘-NH2   + OCN-R‘‘-NCO  -->     [-(NH)-R’-(NH)-(CO)-(NH)-R’’-(NH)-(CO)-]

Beispiele für Kunststoffe

image

         Monomer          

  Polymer    

 Ethen

Polyethen

(PE)

 Propen

 Polypropylen

(PP)

Vinylchlorid

Polyvinylchlorid

(PVC)

Lückentext
Vervollständigen Sie die Bildung der beiden Ergebnistypen der Polyaddition:

Polyurethane

Dialkohole  +        →         Poly

HO- R‘-OH   + OCN-R‘‘-NCO    -->     [-O-R’-O-(CO)-(NH)-R’’-(NH)-(CO)-]


Polyharnstoff

Di   + isocynate       →         Poly

H2N- R‘-NH2   + OCN-R‘‘-NCO  -->     [-(NH)-R’-(NH)-(CO)-(NH)-R’’-(NH)-(CO)-]

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