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Die perfekte Abiturvorbereitung

Das lyrische Ich

Methodisches Vorwissen
Besonderheiten und Merkmale verschiedener Textsorten / Lyrik

Unter dem „lyrischen Ich" versteht man jenes Ich, das als erlebende, fühlende und sprechende „Person" in Gedichten auftritt. 

Merke

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Das lyrische Ich ist der Sprecher eines Gedichts. 

Dieser Sprecher teilt uns aus seiner Sicht Erlebnisse mit, die mit Gefühlen oder seiner momentanen Befindlichkeit verbunden sind und diese ausdrücken.

Das lyrische Ich steht in einer bestimmten Beziehung zum Verfasser. Mit dem lyrischen Ich kann dieser eigene Erlebnisse und Empfindungen ausdrücken und diese dem Gedicht zugrunde legen. Hier verschwimmen die Grenzen zwischen lyrischem Ich und Verfasser und man neigt dazu, sie als eine Person zu sehen. 

In anderen Fällen deckt sich die Wirklichkeitserfahrung von lyrischem ich und Autor aber nicht. Dann wird das lyrische Ich zum Aussagesubjekt, das eine gewisse Eigenständigkeit erhält.

Merke

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Setze das lyrische Ich nicht mit dem Autor gleich, auch wenn die Grenzen verschwimmen können. 

Es kann vorkommen, dass das lyrische Ich nicht direkt erkennbar ist, weil es nicht spricht oder kein Personalpronomen darauf hinweist, dass ein lyrisches Ich spricht. Aber auch beim Fehlen direkter Hinweise liegt ein lyrisches Ich vor, das einen Sachverhalt oder ein Erlebnis subjektiv beschreiben kann, ohne dass das Wort „Ich" oder ein anderes Personalpronomen explizit genannt wird. 

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