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Die perfekte Abiturvorbereitung

Kommunikation - Was ist das eigentlich?

Was ist Kommunikation? Vielleicht denkst du dir, was das denn bitte für eine Frage ist. Wir kommunizieren doch täglich auf die ein oder andere Weise. Aber wir möchten uns in den folgenden Texten näher mit der Kommunikation, ihren Bedingungen und Kommunikationsmodellen beschäftigen, denn im Laufe der Abiturzeit bzw. des Abiturs wirst du hier und da auf dieses Themenfeld treffen. 

Fakt ist, Kommunikation bildet DIE Basis für das menschliche Zusammenleben. In jeder Beziehung in der wir stehen läuft unbewusste oder bewusste Kommunikation ab, sodass kein Mensch sich davon freisprechen kann. Das wirst du aus deiner eigenen Erfahrung kennen. Ein Leben, ohne in Kontakt mit Menschen zu stehen, ist für jeden von uns vermutlich nicht denkbar. 

Du kennst dich mit Kommunikation daher sicher insofern aus, als dass du die Fähigkeit besitzt, sie durchzuführen. Aber wir wollen klären, was Kommunikation eigentlich ist und was sie auszeichnet. 

Definition von Kommunikation

Der Begriff Kommunikation kommt aus dem Lateinischen und leitet sich von communicatio ab, was mit Mitteilung oder Unterredung übersetzt werden kann. 

Sprechen wir von Kommunikation, so meinen wir Verständigung und Austausch, die zwischen Menschen in Form von Sprache und Zeichen abläuft. Der Sender (einer Nachricht) steht innerhalb der Kommunikation immer mindestens einem Empfänger gegenüber. 

Verbale vs. nonverbale Kommunikation

Du wirst die Erfahrung gemacht haben, dass man nicht nur mittels Sprache kommunizieren kann. Wenn jemand mit einer ganz bestimmten Körperhaltung und Gestik auftritt, dann kommuniziert er auch so nach außen, was er fühlt. 

Merke

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Verbale Kommunikation basiert auf der Sprache. Nonverbale Kommunikation ist die Verständigung ohne Sprache und kann beispielsweise mittels Gestik, Mimik, Körperhaltung usw. ablaufen. 

Gerade die nonverbale Kommunikation läuft vielfach unterbewusst ab. Wir sprechen zwar nicht, senden aber unsere Gefühlslage oft durch einen bestimmten Gesichtsausdruck nach außen, besonders wenn wir nicht darüber nachdenken. 

Hinweis

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„Man kann nicht nicht kommunizieren" lautet ein berühmtes Axiom von Paul Watzlawik. Er stellt die These auf, dass, sobald sich mindestens zwei Menschen begegnen, Kommunikation abläuft. Diese kann sich bewusst oder auch unterbewusst abspielen. 

Achte doch darauf mal in deiner Umgebung. Du wirst sicher viele Situationen entdecken können, in denen sich genau das abspielt. 

Wie läuft Kommunikation ab?

Du kannst zwar Selbstgespräche führen und dabei auf die Sprache zurückgreifen. Aber das ist keine Kommunikation im engeren Sinne. Um in einen Kommunikationsprozess treten zu können, braucht es mindestens zwei Menschen, die beteiligt sind. 

Merke

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Die Kommunikation findet zwischen einem Sender und einem Empfänger von Nachrichten statt, wobei natürlich die Rollen innherhalb des Prozesses wechseln. 

Dabei gibt es verschiedene Arten, wie die Kommunikation ablaufen kann. Diese bezeichnet man als sogenannte Kommunikationskanäle:

Merke

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  • akustisch
  • optisch
  • taktil

Akustisch bezieht sich auf die Laute, also das, was man hören kann. Optisch meint das, was man sehen kann und taktil das, was man anfassen kann. 

Schriftliche Kommunikation ist natürlich ebenso möglich.

Kommunikationsmodelle 

Wie Kommunikation genau abläuft und welche Faktoren diese maßgeblich beeinflussen ist vielfach erforscht und in Kommunikationsmodellen festgehalten worden. Sie nehmen jeweils verschiedene Aspekte in den Fokus. Drei sehr geläufige Modelle erklären wir dir in unseren folgenden Texten: 

  • das Organon-Modell
  • das Vier-Ohren-Modell
  • die fünf Axiome von Paul Watzlawik

Viel Spaß beim Lernen! 

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