Neurobiologie

Das Kapitel Hormone in unserem Online-Kurs Neurobiologie besteht aus folgenden Inhalten:

  1. Hormone
    Hormone
    ... Körper kennen wir viele bedeutsame Hormone wie z.B. Insulin, Adrenalin oder auch Sexualhormone. Die folgenden Kapitel beleuchten den Bau und die Wirkungsweise von Hormonen.Der Begriff „Hormon“ leitet sich aus dem Griechischen ab und bedeutet „antreiben“ bzw. „erregen“. Somit sind sie eine Art Nachrichtenüberbringer für den Körper. Sie ermöglichen die Kommunikation zwischen Zellverbänden. Zudem obliegt ihnen in ihrer Eigenschaft ...
  2. Chemie der Hormone
    Hormone > Chemie der Hormone
    ... und lipophil unterschieden. Hydrophile Hormone wie z.B. Peptidhormone binden an Rezeptoren, die in Zellmembranen lokalisiert sind. Während hydrophile Hormone wie z.B. Insulin im Blut gut löslich sind, ist dies für die lipophilen Vertreter nur schwer möglich. Letztere können aber die Zellmembran leicht durchdringen und binden daher an solche Rezeptoren, die sich im Inneren der Zelle befinden. Hydrophile Hormone führen das „Tagesgeschäft“. ...
  3. Weitergabe der Hormoninformation
    Hormone > Weitergabe der Hormoninformation
    G-Protein-gekoppelter Hormonrezeptor.
    ... Hormonrezeptor.Eine hormonelle Rezeptoranbindung aktiviert ein G-Protein, das seinerseits ein Enzym zur Ausschüttung eines Second Messengers anregt.Ligand(Hormon)-Bindung am Rezeptor löst eine Signalkaskade aus: Das G-Protein am Rezeptor wird aktiviert und stimuliert ein Effektorenzym. Die Information wird indirekt weitergegebenEin Beispiel für einen intrazellulär erreichbaren Rezeptor ist derjenige für Adrenalin. Er besitzt sieben transmembrane ...
  4. Homöostase – Prozessregulierung im Körper
    Hormone > Homöostase – Prozessregulierung im Körper
    Regelkreis: Themoregulation des Menschen
    ... besprochen, entfaltet sich die Wirkung von Hormonen durch Rezeptorbindung. Second Messenger geben die erhaltene Information innerhalb der Zelle weiter!Die Ausschüttung von Hormonen unterliegt einer komplexen Regulation und ist hierarchisch organisiert.Im menschlichen Körper bildet der im Zwischenhirn lokalisierte Hypothalamus die oberste Schaltzentrale. Über die Releasing-Hormone wird die Aktivität der Hypophyse angeregt. Die Hypophyse wiederum steuert die Funktion der ...
  5. Beispiel-Regelkreis - Blutzuckerspiegel
    Hormone > Homöostase – Prozessregulierung im Körper > Beispiel-Regelkreis - Blutzuckerspiegel
    Die Blutzuckerkonzentration ist von den Gegenspieler-Hormone Insulin und Glukagon abhngig.
    ... sind Insulin und Glucagon. Beide Hormone sind Produkte der Bauchspeicheldrüse (Pankreas). Insulin wird als Reaktion auf einen Blutzuckerspiegelanstieg (Hyperglykämie) von den Beta-Zellen der Langerhans-Inseln (Zellansammlungen in der Bauchspeicheldrüse) ausgeschüttet. Glucagon wirkt antagonistisch und wird auf einen Blutzuckerabfall (Hypoglykämie) hin von Alpha-Zellen ausgeschüttet.InsulinwirkungInsulin leitet die Aufnahme von Glukose aus dem Blut zur ...
  6. Regelkreis Beispiel -Thyroxinhaushalt
    Hormone > Homöostase – Prozessregulierung im Körper > Regelkreis Beispiel -Thyroxinhaushalt
    Der Hypothalamus als oberste Instanz erhlt ja alle Information der sensorischen Fasern, also auch die der Temperatursinnesorgane. Auerdem gibt es Hinweise, da die Hypophyse dem Hypothalmus je nach Thyroxinspiegel im Blut ebenfalls Meldung macht. Die Enterorezeptoren zur Messung der Thyroxinkonzentration sitzen in der Hypophyse.  Klte oder zu niedrige Thyroxinkonzentration fhrt zur Ausschttung von TRH, dem Thyreotropin-Releasing Hormon. Dieses regt die Hypophyse zur Produktion von TSH,dem Thyreoidea-stimulierenden Hormon an.  Die Schilddrse produziert darauf die beiden Hormone T4 und T3, die in den Krperzellen den Energiestoffwechsel anregen. Dadurch wird einerseits die Thyroxinkonzentration im Blut erhht, was ber Rckkopplung der Hypophyse gemeldet wird, andererseits wird die Krpertemperatur durch Wrmeproduktion angehoben. Das Ganze lt sich wie in Abb. 27 zu sehen ist als Regelkreis formulieren.
    ... reagiert mit der Produktion der beiden Hormone T4 und T3, die den Stoffwechsel anregen. Als Folge steigen die Thyroxinkonzentration im Blut und die Körpertemperatur durch Wärmeproduktion des Stoffwechsels.
  7. Stress: Zusammenspiel von Nerven und Hormonen
    Hormone > Stress: Zusammenspiel von Nerven und Hormonen
    Schock-, Widerstands- und Erschöpfungsphasen sind verschiedene Merkmale von Stress. Hier agieren Nerven- und Hormonsystem eng miteinander.Schockphaseakute Wirkung des StressfaktorsBeispiel: Lehrer droht mit mündlichen Prüfungen zu Beginn der UnterrichtsstundeSchock! Es könnte heute Sie treffen!WiderstandsphaseAdrenalinausschüttungHerzschlag beschleunigterhöhte Versorgung mit Glukose -> Freisetzen von FettsäurenFreisetzen von Cortisol zur Stabilisierung dieses ...
  8. Stress: Was passiert im Körper
    Hormone > Stress: Zusammenspiel von Nerven und Hormonen > Stress: Was passiert im Körper
    Durch die Ausschüttung von Stresshormonen kommt es zu einer Leistungssteigerung der Muskeln und einer deutlich besseren Sauerstoffversorgung. Auch die Nährstoffversorgung wird optimiert. Der Blutdruck steigt, wodurch sich die Durchblutung der Muskulatur verstärkt. Die Frequenz des Herzschlags erhöht sich, die Atmung wird schneller und tiefer. Jeder Atemzug bringt mehr Sauerstoff in den Körper. Der Stoffwechsel schaltet auf Energieabbau. Fettsäuren werden ...
Neurobiologie
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