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Durch die Nachrichten geistern ständig verschiedenste Statistiken:

Arbeits- und Geschäftsklimaindex beschreiben Zufriedenheit der Arbeitnehmer und Optimismus der Arbeitgeber. Sie haben eine große Signalwirkung in vielen Geschäftsbereichen.

Säuglingssterblichkeitsraten und Medianalter lassen auf die medizinische Versorgung und die Lebensbedingungen in anderen Ländern schließen.

Die Liste lässt sich beliebig fortsetzen. Doch wie entstehen solche Statistiken?

Das einfachste Beispiel einer Statistik ist sicherlich die Strichliste zur Erfassung von Autofarben: Man schreibt die üblichen Autofarben untereinander auf und setzt sich an eine Straße. Jedesmal, wenn ein Auto vorbeikommt, macht man einen Strich bei der entsprechenden Farbe.

Solche beschreibenden Statistiken können auch völlig automatisiert erstellt werden. So speichert jeder Server, der Webseiten bereitstellt, Nutzungsdaten ab. Teile davon werden herangezogen, wenn ermittelt werden soll, welcher Browser welchen Marktanteil hat.

Im Unterschied zum vorherigen Beispiel (zugelassene Autos >> Autos die beobachtet wurden) ist hier der Anteil der erfassten Grundgesamtheit sehr groß. Unter Nutzung der Methoden, die aus der Wahrscheinlichkeitstheorie bekannt sind, kann man auch Aussagen über nicht erfasste Merkmalsträger machen. Dabei kann man die Unsicherheit der Daten manchmal verringern, muss jedoch immer die Kosten einer erweiterten Stichprobe im Auge behalten.

Vermutungen über nicht beobachtete Merkmalsträger nennen wir Hypothesen. Für sie wird ein anderer Zweig der Statistik wichtig: Die induktive Statistik.

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