Molekularbiologie / Genetik

Das Kapitel DNA als Erbsubstanz in unserem Online-Kurs Molekularbiologie / Genetik besteht aus folgenden Inhalten:

  1. DNA als Erbsubstanz
    DNA als Erbsubstanz
    Zentrales Dogma der Molekularbiologie. Die Erbinformation wird in Form der DNA in den Zellen gespeichert. Um Proteine oder Genprodukte herzustellen muss die Information transkribiert und bersetzt werden.
    Basiskonzepte:ReproduktionStruktur & FunktionDas „zentrale Dogma” der Molekularbiologie beinhaltet das Schema der Informationsübertragung vom Gen zum Protein. Beschrieben ist hier die Einbahnstraße von der Erbinformation in Form der DNA hin zum Genprodukt (in der Regel ein Protein). Aus diesen Proteinen werden wiederum Enzyme aufgebaut, die bestimmte Reaktionen katalysieren.Die Erbinformation DNA bildet immer die Grundlage aller nachfolgenden Schritte. Sie ist die Vorlage ...
  2. Molekularbiologie als Thema im Abitur
    DNA als Erbsubstanz > Molekularbiologie als Thema im Abitur
    Genetik
    GenetikDie Molekularbiologie bildet die Grundlage für verschiedene andere Themenbereiche der Biologie und ist daher ein sehr beliebtes Prüfungsthema. Die Wahrscheinlichkeit, dass die Molekularbiologie in Ihrer Abiturprüfung in rigendeiner Form auftauchen wird, ist daher relativ hoch.Doch machen Sie sich keine Sorgen: Mit unserem Kurs werden Sie optimal vorbereitet sein. Wir werden in den nachfolgenden Abschnitten gemeinsam alle wichtigen Themenfelder durchgehen.Bevor wir mit den ersten ...
  3. Aufbau der DNA
    DNA als Erbsubstanz > Aufbau der DNA
    Nukleotid: Grundbaustein der DNA
    Die DNA setzt sich aus einem Nukleosid und einem Nukleotid zusammen. Ein Nukleotid setzt sich aus einer organischen Base (Guanin, Adenin, Cytosin und Thymin), der Desoxyribose und drei Phosphatresten zusammen.Das Nukleotid oder dNTP wird aus folgenden Bestandteilen gebildet: Zucker, drei Phosphorsäurereste, eine organische BaseGrundlegend ist der Fünferzucker, im Fall der DNA die Desoxyribose.In der Abbildung sind die Kohlenstoffatome C1 bis C5 gekennzeichnet. Am C1-Kohlenstoff ist eine ...
  4. Einzelstränge der DNA
    DNA als Erbsubstanz > Aufbau der DNA > Einzelstränge der DNA
    Orientierung der DNA-Strnge
    Das Erbmaterial besteht aus zwei langen, fadenförmigen Molekülen, die umeinander verdrillt sind. Bildlich kommt diese Form einer Strickleiter nahe, die aus zwei Holmen und den verbindenden Sprossen besteht und zu einer Helix gedreht ist. Beide Stränge weisen Querverbindungen über die organischen Basen auf.Diese auf Wasserstoffbrücken beruhende Interaktion wird als Basenpaarung bezeichnet. Die Holme (oder das Rückgrat) bestehen aus sich miteinander abwechselnden Zucker- ...
  5. Experiment von Griffith (1928)
    DNA als Erbsubstanz > Experiment von Griffith (1928)
    Grundlegend fr das Verstndnis der spteren Molekularbiologie sind die Experimente von Griffith und Avery. Hier erforschen die Forscher erstmalig den Zusammenhang zwischen DNA und Vererbung. Experiment von Griffith (1928) ? Versuchsobjekt: Streptococcus pneumoniae Die von Frederick Griffith ausgewhlten Streptokokken kommen natrlicherweise in zwei Formen vor. Smooth (S) ? lst Krankheit aus ? Bakterien sind durch spezielle Schleimkapsel geschtzt und daher fr das Immunsystem nicht erkennbar Rough (R) ? nicht krankheitserregend Griffith behandelte Muse mit beiden Streptokokken-Stmmen. Dabei fhrte er vor dem eigentlichen Experiment folgende Kontrollen durch: Die Versuchstiere werden injiziert mit: ? S-Stamm => Maus stirbt ? R-Stamm => Maus berlebt ? hitzebehandelter (abgetteter) S-Stamm => Maus berlebt. Im Experiment mischte Griffith den hitzebehandelten und damit abgetteten S-Stamm mit den unbehandelten (lebenden) R-Bakterien. Ergebnis: Maus stirbt!
    Grundlegend für das Verständnis der späteren Molekularbiologie sind die Experimente von Griffith und Avery. Hier erforschen die Forscher erstmalig den Zusammenhang zwischen DNA und Vererbung.Versuchsobjekt: Streptococcus pneumoniaeDie von Frederick Griffith ausgewählten Streptokokken kommen natürlicherweise in zwei Formen vor.Smooth (S)löst Krankheit ausBakterien sind durch spezielle Schleimkapsel geschützt und daher für das Immunsystem des infizierten Tiers ...
  6. Mutationen
    DNA als Erbsubstanz > Mutationen
    Der Begriff Mutation leitet sich von dem lateinischen Verb „mutare“ (= verändern) ab. Eine Mutation ist eine dauerhafte Veränderung des Erbguts. Das heißt, es kommt auf Ebene der DNA zur Veränderung, Umlagerung oder zum Verlust von Nukleotiden. Dies wirkt sich auf die jeweiligen Genprodukte aus.MutagenMutagene sind Substanzen, die Mutationen in Lebewesen auslösen. Mutagene werden in chemische und physikalische Mutagene unterteilt.Alles, was schädlich ...
  7. DNA- Replikation
    Dieser Text ist als Beispielinhalt frei zugänglich!
    DNA als Erbsubstanz > DNA- Replikation
    DNA-Replikation
    Der semikonservative Mechanismus der DNA-Replikation war bereits von den Forschern James Watson und Francis Crick vorgeschlagen worden, aber erst Matthew Meselson und Franklin Stahl haben diese Hypothese auch experimentell bestätigt.Ablauf der DNA-ReplikationIn der Abbildung zeigt ein Schema die DNA-Replikation. Generell läuft der Replikationsprozess in folgender Weise ab:Um das Ablesen der innenliegenden Basen überhaupt zu ermöglichen, muss der DNA-Strang zuerst geöffnet ...
  8. historisches Experiment: Meselson und Strahl
    DNA als Erbsubstanz > DNA- Replikation > historisches Experiment: Meselson und Strahl
    Der semikonservative Mechanismus der DNA-Replikation war bereits von James Watson und Francis Crick vorgeschlagen worden, Matthew Meselson und Franklin Stahl besttigten diese Hypothese mit einem Experiment. Beide DNA-Strnge dienen als Vorlage fr die Neubildung! Der neu gebildete Strang ist eine Mischung aus Mutter- und Tochterstrang oder ?altem? und ?neuem? Strang. ? konservativ: lateinisch conservativus ? erhaltend, bewahrend semi-konservativ: zur Hlfte erhaltend Hier: In der Replikation dienen beide ?alten? Strnge als Vorlage fr die beiden neugebildeten DNA-Strnge.
    Der semikonservative Mechanismus der DNA-Replikation war bereits von James Watson und Francis Crick vorgeschlagen worden, Matthew Meselson und Franklin Stahl bestätigten diese Hypothese mit einem Experiment.Beide DNA-Stränge dienen als Vorlage für die Neubildung.Der neu gebildete Strang ist eine Mischung aus Mutter- und Tochterstrang oder „altem” und „neuem” Strang.konservativ: lateinisch conservativus – erhaltend, bewahrend semi-konservativ: zur Hälfte ...
  9. Organisation der DNA
    DNA als Erbsubstanz > Organisation der DNA
    Die Abbildung zeigt die dichte Packung der DNA in Chromosomen. Grundlage sind dabei die Histonproteine, die wie Lockenwickler um das Haar um die DNA gespannt werden. Dabei kommt es zu einer starken Kondensation der DNA.
    Lebewesen besitzen in der Regel DNA als Erbmaterial. Diese DNA kann aber in unterschiedlichster Weise strukturiert sein. So ist der Aufbau des Doppelstranges in seiner chemischen Struktur zwar identisch, doch gibt es Anordnungen des Erbgut in linearer Form (z. B. unsere Chromosomen) oder als ringförmige Chromosomen (Bakterien). Beide Strategien haben ihre Vorzüge (siehe auch Kapitel „Gene“) und Nachteile.ringförmige oder lineare "Verteilung" der DNA-Information möglichJe ...
Molekularbiologie / Genetik
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