Ökologie

Das Kapitel Ökosysteme in unserem Online-Kurs Ökologie besteht aus folgenden Inhalten:

  1. Ökosysteme
    Ökosysteme
    Nachdem wir uns nun intensiv mit den Determinanten von Ökosystemen beschäftigt haben und deren Auswirkungen auf Lebewesen und ganze Populationen erarbeitet haben, betrachten wir nun die Eigenschaften ganzer Biotope.Was ist ein Ökosystem?Unter einem Ökosystem wird ein Lebensraum mit bestimmten Lebensgemeinschaften verstanden, wobei der Lebensraum als Biotop, die Lebensgemeinschaft als Biozönose bezeichnet wird.Ökosystem = Biotop + BiozönoseBeispiele für Ökosysteme:aquatische ...
  2. Spieler im Ökosystem
    Ökosysteme > Spieler im Ökosystem
    Grundprinzip des kosystems ist das Zusammenspiel von Produzenten, Konsumenten und Destruenten.
    ProduzentAls Produzent wird ein Organismus bezeichnet, der die Fähigkeit besitzt, aus anorganischem Material Biomasse aufzubauen.In der Regel wird die Biomasse über Prozesse wie Fotosynthese oder Chemosynthese aufgebaut. Die grünen Pflanzen und die Cyanobakterien produzieren jedes Jahr ca. 5 x 1010 Tonnen Biomasse. (Der Prozess der Fotosynthese hat sich vor ca. 3,5 Milliarden Jahren entwickelt.)Die Produzenten und die von ihnen erzeugte Biomasse bilden die Grundlage allen LebensKonsumentKonsumenten ...
  3. Räumliche und zeitliche Struktur des Ökosystems
    Ökosysteme > Räumliche und zeitliche Struktur des Ökosystems
    Beispiel einer Sukzession. Der Lebensraum bleibt konstant, aber nach einem Waldbrand verndert sich das kosystem. Es kommt zur Neubesiedelung. Das kosystem
    Ein Ökosystem ist kein starres Gebilde. Wie die Natur ist auch das Ökosystem immer im Fluss. Leben, Sterben, Ab- oder Zuwanderung: Die Natur ist in Bewegung!Ökosysteme: Das Einzige, das konstant bleibt, ist der Wandel.Räumliche Dimension des ÖkosystemsÖkosysteme sind verschieden: Terrestrische oder aquatische Systeme nehmen unterschiedliche Räume ein.So können verschiedenste Größenordnungen für Räume definiert und mit folgenden Stichworten ...
  4. Mosaik-Zyklus-Theorie
    Ökosysteme > Mosaik-Zyklus-Theorie
    Die Mosaik-Zyklus-Theorie oder das Mosaik-Zyklus-Konzept entstammt der Forstwirtschaft. Wälder in Deutschland sind in der Regel Wirtschaftswälder, das heißt, die Flächen, die Sie ggf. beim Sonntagsspaziergang durchwandern, werden zur Erzeugung von Holz eingesetzt.Das Mosaik-Zyklus-Konzept beruht auf verschiedenen Phasen, wobeiVerjüngungsphase,Optimalphase undZerfallsphasedie wichtigsten darstellen.Ein Mosaik ist ein aus sehr kleinen Einzelteilen zusammengesetztes großes ...
  5. Sukzession
    Ökosysteme > Sukzession
    Abbildung 11. Beispiel einer Sukzession. Der Lebensraum bleibt solange konstant, bis sich das kosystem durch einen externen Faktor wie einem Waldbrand verndert. Es kommt zur Neubesiedelung. Das kosystem ?reift? neu heran. Diese Abbildung zeigt die Abfolge einer Neubesiedlung eines gerodeten Waldgebietes. Die Primrsukzession beginnt relativ zgig nach Eintritt der Strung (Zerstrung). Hierbei wird das unbelebte Gebiet neu besiedelt. Starter (= Pioniere) sind dabei meist Prokaryoten, gefolgt von Moosen und Flechten, welche dann von Krutern und Grsern abgelst werden. Dies passiert in einem Zeitraum von bis zu 20 Jahren. Ist Bodenmaterial gebildet, knnen auch anspruchsvollere Organismen wie Bsche und Bume nachfolgen (Sekundrsukzession). Der Zeitraum ist mit 20?100 Jahren relativ lang!
    Betrachtet man eine Fläche, die z.B. durch Waldbrand komplett verändert wurde, so stellt man fest, dass nach wenigen Jahren eine Gras- und Krautschicht diese „Brandwüste“ überzieht. Der Boden ist durch die im Waldbrand zurückgelassene Biomasse und Asche recht fruchtbar!Die Abfolge der Besiedelung, wie sie im „Waldbrand-Beispiel“ beschrieben wurde, wird auch Sukzession genannt. Verschiedene Lebensformen „folgen“ einander beim Neuaufbau eines ...
  6. Energiefluss und Trophieebenen
    Ökosysteme > Energiefluss und Trophieebenen
    Nahrungsnetz im kosystem Wald. Die Produzenten sind in grn gezeigt, die verschiedenen Konsumenten in unterschiedlichen Farben. Es gibt Arten, die sowohl Pflanzen als auch Tiere als Nahrungsgrundlage haben. Diese verknpfen das Nahrungsnetz noch komplexer.
    Aufgenommene Nahrung führt im Körper zum Aufbau von organischen Substanzen. Dabei geht aber Energie verloren, da die Nahrung nicht zu 100 % verarbeitet werden kann (Bsp.: Salat ist für Menschen nicht zu verdauen). Zudem wird Energie zum Aufbau der organischen Substanzen benötigt, Energie wird in Form von Wärme frei usw.•    Aufgenommene Nahrung im Körper führt zum Aufbau von organischer Substanz.•    Nahrung kann nicht zu ...
  7. Schadstoffanreicherung - Umkehrung der Nahrungskette
    Ökosysteme > Energiefluss und Trophieebenen > Schadstoffanreicherung - Umkehrung der Nahrungskette
    Abbildung 1. Links: Nahrungskette von Phytoplankton bis zum Seehund an ihrer Spitze. Pro Tag bentigt der Seehund umgerechnet ca. 1,5 Milliarden Planktontiere, um zu berleben. Rechts: Schadstoffe reichern sich ber die Nahrungskette an. Pro Kilogramm Phytoplankton findet man 2 ppm Schadstoffe, pro Kilogramm Seehund bereits 600 ppm!
    Nahrungsnetz: Konsumenten ernähren sich – in der Regel – von mehr als einer Produzentenquelle. In der Natur besteht ein komplexes Netz an Produzenten-Konsumenten-Beziehungen.Was sind Schadstoffe?Als Schadstoffe werden Stoffe oder Stoffgemische bezeichnet, die dem menschlichen Körper oder auch anderen Lebewesen (Pflanzen, Tieren bzw. einem ganzen Ökosystem) gefährlich werden können. Wie schädlich die Wirkung eines jeden Schadstoffes ist, ist meist erst auf ...
  8. Stoffkreisläufe
    Dieser Text ist als Beispielinhalt frei zugänglich!
    Ökosysteme > Stoffkreisläufe
    Kohlenstoffkreislaufs. Stellen Sie Produzenten und Konsumenten des Kohlenstoffs dar. Wo wird Kohlenstoff gespeichert? Was bringt den Kreislauf ins wanken? Im Wald findet sich ein sehr ?kleiner? Nhrstoffkreislauf, indem das auf dem Waldboden gelagerte Laub durch Destruenten abgebaut und mineralisiert wird. Im kommenden Frhjahr stehen diese Mineralstoffe bereits wieder zur ?Dngung? der Bume zur Verfgung.
    Im Ökosystem werden Stoffe ausgetauscht und umgewandelt. Das Ökosystem ist ein für Stoffe geschlossenes System.Der Austausch findet Aufgrund des Zusammenspiels von Produzenten, Konsumenten und Destruenten statt.Kohlenstoff, als Grundstoff des Lebens und Stickstoff, als wichtiger Wachstumsfaktor für Produzenten sind zwei der Stoffe, deren Umwandlung und Austausch in Ökosystemen näher beleuchtet werden sollen. Dabei stehen beim Kohlenstoff Aspekte des menschlichen Eingriffs ...
  9. Einfluss abiotischer und biotischer Faktroren auf den Stickstoffkreislauf
    Ökosysteme > Stoffkreisläufe > Einfluss abiotischer und biotischer Faktroren auf den Stickstoffkreislauf
    Stickstoff ist für den Nährstoffgehalt von Pflanzen von besonderer Bedeutung! Vor Erfindung des künstlichen Düngers war Stickstoff ein limitierender Faktor in der Landwirtschaft.Atomarer Stickstoff kann nicht direkt von Pflanzen verwendet werden. Bakterien müssen hier  mit ihrer Fähigkeit aus Stickstoff wasserlösliche Stickstoffsalze zu machen aushelfen.Hier zeigen Verlauf und Abhängigkeit der Stickstoffversorgung von Lebewesen in Lernvideos:Das Video ...
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