Verhalten

Das Kapitel Verhaltensbiologie - Begriffe und Handlungen in unserem Online-Kurs Verhalten besteht aus folgenden Inhalten:

  1. Handlungen und Begriffe aus der Verhaltensbiologie
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    Was ist Verhalten? Verhalten = jede von außen beobachtbare Bewegung bzw. Reaktion einer Person oder eines Tieres Was ist eine Handlung? Handlung = zielgerichtetes, absichtsvolles, subjektiv sinnvolles, bewusst entschiedenes Tun „Grüßen“: Ein „leichtes Herunterbewegen des Kopfes bei gleichzeitigem kurzem Schließen der Augen“ (= Verhaltensweise) wird als „Gruß" (= Handlung) verstanden. Wichtig: Handeln und Verhalten sind nicht etwa parallele Kategorien von menschlichen Aktivitäten, ...
  2. Einteilung von Verhalten
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    Einteilung von Verhalten
    Einteilung von Verhalten Das Video wird geladen ... Spontanes und reaktives Verhalten Verhalten kann spontan oder reaktiv erfolgen. Eine spontane Verhaltensweise zeichnet sich dadurch aus, dass kein äußerer Reiz zugrunde liegt. Reaktives Verhalten hingegen ist direkt auf einen von außen stammenden Stimulus zurückzuführen. spontan ohne äußeren Reiz Bsp.: Aufwachen ohne äußeren Weckreiz reaktiv als Reaktion auf äußeren Reiz Bsp.: Berühren heißer Herdplatte → Zurückziehen ...
  3. Methoden zur Ermittlung der Verhaltenseinteilung
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    Methoden zur Ermittlung der Verhaltenseinteilung
    Um Herauszufinden ob ein Verhalten genetisch bedingt oder erlernt ist, kann man mit unterschiedlichen Versuchsansätzen arbeiten. Attrappenversuche (Täuschung) Küken zeigen auf Gefahr z.B. ausgelöst durch das Auftreten eines Raubvogels mit Duck- und Schutzreaktionen. Diese verlaufen in relativ starrer Form und „von Geburt an“. Durch Testreihen in denen die Bedrohung simuliert wurde, bzw. tatsächlich ein Raubvogel über das Gehege der Hühner flog erkannte man, dass die Schutzreaktion zwar ...
  4. Reflexe und Reflexbögen
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    Reflexe und Reflexbögen
    Schutzreflexe verhindern Verletzungen z.B. durch Wegziehen der Hand von der heißen Herdplatte. Gleichgewichtsreflexe sichern die Koordination des Gleichgewichts und verhindern dadurch ebenfalls Verletzungen. Reflex: keine Kontrolle durch das Gehirn! automatisch stereotyp schnell Das Video wird geladen ... Reflexbogen Als Reflexbogen wird der Weg, den ein Reiz vom Auslöser zum reagierenden Organ nimmt bezeichnet. monosynaptischer Reflexbogen (oder Eigenreflex) Beim monosynaptischen ...
  5. Grundelemente des Verhaltens
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    Grundelemente des Verhaltens
    Erbkoordinationen sind relativ starr und in ihrer Form vorgegebene konstante Abfolgen von Bewegungen Einrollen von Eiern in Nest (Vögel) Das Saugen der Neugeborenen an der Brust der Mutter. Reflexe Das Video wird geladen ... Beispiel einer "Instinkthandlung" Das Video wird geladen ... Mechanismen der Verhaltenssteuerung Appetenzverhalten geht der Erbkoordination (Endhandlung!) voraus (meist) relativ ungerichtetes Suchverhalten Beutesuche oder Suche nach Paarungspartner Appetenzverhalten ...
  6. Verhaltenssteuerung
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    Verhaltenssteuerung
    Handlungsbereitschaft (Motivation) Die Motivation beschreibt die inneren Bedingungen bzw. die innere Bereitschaft auf äußeren Reiz zu reagieren. Bsp.: Die Bereitschaft zur Beutejagd sinkt, wenn die drohende Gefahr hoch ist. Übersprungsverhalten oder Übersprungshandlung Die Übersprungshandlung kennen Sie sicherlich persönlich. Wenn Sie anstatt auf ihre Abiturprüfung zu lernen plötzlich anfangen Ihr Zimmer zu putzen. Bei mir sind es jedes Jahr auf ein Neues die Steuerunterlagen. ...
  7. Verhaltensänderung
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    Verhaltensänderung
    Die Verhaltensontologie befasst sich mit der Entwicklung und Veränderung von Verhaltensweisen eines Individuums während des gesamten Lebens. Eine zentrale Rolle spielt dabei der neuronale Vorgang des Lernens. Lernen kann allgemein beschrieben werden als eine Veränderung im Verhalten infolge individueller Erfahrung. Lernen = Verhaltensänderung infolge individueller Erfahrung. Lernen ist ein komplexer Vorgang. Ein Leben lang gewinnen wir Erfahrungen, passen unser Verhalten immer wieder auf neue ...
  8. nicht assoziatives und assoziatives Lernen
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    nicht assoziatives und assoziatives Lernen
    Nicht assoziatives Lernen Die Reaktion auf einen willkürlichen Außenreiz nimmt ab. So wird z.B. eine Katze durch lautes Trommeln beim Fressen unterbrochen. Anfänglich unterbricht sie die Futteraufnahme, wenn das Baby trommelt. Dieses Verhalten wird aber nicht weitergeführt da das ungewöhnliche Geräusch (Trommellärm) nichts mit ihrer Aktion des Fressens zu tun hat. Es taucht auch auf, wenn sich die Katze putzt oder wenn sie schläft (oder dies versucht). Es tritt ein Gewöhnungsprozess (Habituation) ...
  9. Wie erfolgt Lernen?
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    Lernen durch Ausschluss Kinder lernen neue Begriffe bzw. die Bedeutung eines Wortes durch Ausschluss. 20 Gegenstände sind bekannt, so muss #21 dem neuen Begriff entsprechen. Lernen durch Nachahmen fast auschließlich bei höheren Primaten und Menschen (vgl. nachäffen) Lernen durch Einsicht – kognitives Lernen planen „in Gedanken" einer neuen Situation ohne Ausprobieren lernen Voraussetzung „inneres Modell" der Wirklichkeit Nachweis: kein anderes Tier hat ...
  10. Molekulare Grundlagen des Lernens - NMDA-Rezeptor
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    Molekulare Grundlagen des Lernens - NMDA-Rezeptor
    MDA steht für N-Methyl-D-Aspartat und ist ein Analogon für Glutamat, eines der Liganden, die an den NMDA-Rezeptor binden. Der NMDA-Rezeptor ist ein sehr komplexer Ionenkanal und gehört zu der Gruppe der Glutamat-Rezeptoren. Dieser Rezeptortyp scheint für die langfristige Veränderung von Nervenverbindungen verantwortlich zu sein. Der NMDA-Rezeptor ist ein Glutamat-Rezeptor Neben der NMDA- oder Glutamat-Rezeptorstelle, ist ebenso eine Redoxstelle, eine Protonenbindestelle, eine Magnesiumbindestelle ...
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