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Die perfekte Abiturvorbereitung
in Biologie

Im Kurspaket Biologie erwarten Dich:
  • 123 Lernvideos
  • 515 Lerntexte
  • 1880 interaktive Übungen
  • original Abituraufgaben

nachhaltige Bodennutzung

Nachhaltige Entwicklung

Auch ohne Einsatz von industriellem Dünger können in der ökologischen Landwirtschaft gute Erträge erzielt werden, wenn die Nährstoffe aus dem Boden sinnvoll entnommen werden.

Optimale Bodendüngung und -nutzung ohne Industriedünger

Kräuter und Gemüse können sehr gut ohne Zugabe von industriellen Düngern in reichem Ertrag erzeugt werden. Dazu sind auch hier ausgefeilte Fruchtfolgen notwendig.

Jede Pflanze hat ganz bestimmte Ansprüche an ihre Umwelt. So gibt es sehr nährstoffzehrende Arten wie Kartoffeln und Rote Rüben, weniger anspruchsvolles Gemüse wie Tomaten und Gurken und sehr genügsame Vertreter wie Zwiebeln, Kopfsalat oder Erbsen. Dieser spezielle Nährstoffbedarf muss bei der Pflanzung berücksichtigt werden. Keine Fläche darf zwei Jahre in Folge mit den gleichen Gemüsesorten bepflanzt werden. So kann z.B. eine Fruchtfolge von Tomate - Möhre - Bohne - Zwiebel - Gurke - Tomate durchgeführt werden. Werden diese Pflanzen im jährlichen Wechsel auf einer Fläche angepflanzt können hohe Erträge erzeugt werden.

Hier kommt ebenso das Prinzip der "3-Felder-Wirtschaft" zum Einsatz: Ein Drittel der Anbauflächen ist mit mehrjährigem Kleegras bestellt. Der hohe Stickstoffbedarf von verschiedenen Gemüsesorten kann nicht immer durch klugen Anbau bzw. Gründüngung gedeckt werden. Ackerbohnenschrot bringt Abhilfe. 

Boderverdichtung vermeiden: Pferde statt Traktoren

Wälder, wie wir sie hier in Mitteleuropa kennen sind in der Regel Wirtschaftswälder die genau wie in der Landwirtschaft ausgefeilten Anpflanz- und Ernteplänen unterliegen.

Das Wirtschaftsprodukt Holz wird in der Regel mit schwerem Gerät aus dem Wald entnommen. Traktoren oder Raupenfahrzeuge schädigen aber die feine Struktur des Waldbodens und verdichten diesen. Die Horizonte (A, B, C) mit der Humusschicht sind aber für ein gutes Wachstum und die Wasserspeicherfähigkeit der Pflanzen unersetzlich.

Alternative: Pferde statt Traktoren einsetzen! Im Schwarzwald wird dies mit Erfolg praktiziert.

Dieser Inhalt ist Bestandteil des Online-Kurses

Ökologie

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Diese Themen werden im Kurs behandelt:

[Bitte auf Kapitelüberschriften klicken, um Unterthemen anzuzeigen]

  • Was ist Ökologie? Grundlegende Regeln im Haushaltsspiel der Natur
    • Einleitung zu Was ist Ökologie? Grundlegende Regeln im Haushaltsspiel der Natur
    • Ökologie als Thema im Abitur
    • Umweltfaktoren
    • Physiologische und ökologische Potenz
    • Zeigerorganismen
    • Einfluss abiotischer Faktoren
      • Einleitung zu Einfluss abiotischer Faktoren
      • Einfluss der Temperatur auf Lebensvorgänge
        • Einleitung zu Einfluss der Temperatur auf Lebensvorgänge
        • Regelkreise (generell)
        • Regelkreis zur Thermoregulation
      • Einfluss der Temperatur auf Pflanzen
      • Einfluss von Wasser- und Ionenverfügbarkeit auf Pflanzen
        • Einleitung zu Einfluss von Wasser- und Ionenverfügbarkeit auf Pflanzen
        • Wasser- und Stofftransport in der Pflanze
        • Osmoregulation: Meerestiere-Süßwassertiere-Landtiere
      • Extrembereiche des Lebens
      • Fotosynthese
    • Einfluss biotischer Umweltfaktoren
      • Einleitung zu Einfluss biotischer Umweltfaktoren
      • Konkurrenzausschlußprinzip
    • Zusammenfassung: Was ist Ökologie?
  • Überlebensstrategien
    • Einleitung zu Überlebensstrategien
    • Parasitismus
      • Einleitung zu Parasitismus
      • Malaria - ein Beispiel für Parasitismus
    • Symbiose
    • Zusammenfassung: Überlebensstrategien
  • Populationsökologie- und wachstum
    • Einleitung zu Populationsökologie- und wachstum
    • Regulation des Populationswachstums
      • Einleitung zu Regulation des Populationswachstums
      • Dichteabhängige und dichteunabhängige Regulation des Populationswachstums
    • Räuber und Beute (Lotka-Volterra)
    • Zusammenfassung: Populationsökologie
  • Ökosysteme
    • Einleitung zu Ökosysteme
    • Spieler im Ökosystem
    • Räumliche und zeitliche Struktur des Ökosystems
    • Mosaik-Zyklus-Theorie
    • Sukzession
    • Energiefluss und Trophieebenen
      • Einleitung zu Energiefluss und Trophieebenen
      • Schadstoffanreicherung - Umkehrung der Nahrungskette
    • Stoffkreisläufe
      • Einleitung zu Stoffkreisläufe
      • Einfluss abiotischer und biotischer Faktroren auf den Stickstoffkreislauf
  • aquatische Ökosysteme
    • Einleitung zu aquatische Ökosysteme
    • stehendes Gewässer - See
      • Einleitung zu stehendes Gewässer - See
      • See im Wechsel der Jahreszeiten
      • Stoffkreislauf im See
    • Fließgewässer
      • Einleitung zu Fließgewässer
      • Selbstreinigung
        • Einleitung zu Selbstreinigung
        • Gewässergüte
          • Einleitung zu Gewässergüte
          • Messwerte zur Bestimmung der Wassergüte
          • Saprobienindex
          • Phosphatfalle und Überdüngung
        • Gewässergüteklassen
      • Beispiele zur Renaturierung von Fließgewässern
  • terrestrisches Ökosystem
    • Einleitung zu terrestrisches Ökosystem
    • Aufbau des Waldes
    • Aufbau des Waldbodens
    • Vegetationsaufnahmen
      • Einleitung zu Vegetationsaufnahmen
      • Standortbeurteilungen (Zeigerwerte)
    • Funktionen des Waldes
    • Waldsterben
  • Zusammenfassung: Ökosysteme
    • Einleitung zu Zusammenfassung: Ökosysteme
  • Nachhaltige Entwicklung
    • Einleitung zu Nachhaltige Entwicklung
    • ökologische Schädlingsbekämpfung
    • nachhaltige Bodennutzung
    • Fallbeispiel: Naturfreibad Grone
    • Klimawandel
    • Zusammenfassung: Nachhaltige Entwicklung
  • Literatur Ökologie
    • Einleitung zu Literatur Ökologie
  • Ende des Kurses Ökologie
    • Einleitung zu Ende des Kurses Ökologie
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