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Erste freie Wahlen und Auflösung der DDR

Am 18. März 1990 fanden die ersten freien Wahlen in der DDR statt. Neben der SPD und PDS traten zwei Bündnisse aus verschiedenen Parteien an. Der Bund Freier Demokraten bestand aus den liberalen Parteien FDP, LDP und DFP. Die Allianz für Deutschland bestand aus CDU/CSU, DA und DSU. Mit einer deutlichen Mehrheit von 48,1 % gewann die Allianz für Deutschland die Wahl, gefolgt von der SPD mit 21,8 %, der PDS mit 16,3 % und 5,3 % für die PDS. Die restlichen 8,8 % verteilten sich auf kleinere Parteien wie Bündnis 90, Grüne oder die Bauernpartei. In einer ersten Abstimmung entschied die Volkskammer mehrheitlich, dass es keinen eigenen Staat mehr geben sollte.

Der CDU-Politiker Lothar de Maizière wurde neuer Ministerpräsident der DDR und erklärte, dass er den Auftrag der Wähler habe schnell die Wiedervereinigung herbeizuführen. Er schlug vor, dass die DDR durch den Artikel 23 des Grundgesetzes der BRD beitreten sollte. Die Bürgerrechtsbewegungen wollten die Erarbeitung einer neuen gesamtdeutschen Verfassung.

Die folgenden Verhandlungen zwischen DDR und BRD brachten als Ergebnis einen Staatsvertrag, der eine Währungs-, Wirtschafts- und Sozialunion vorsah. Dieser Vertrag trat zum 1.6.1990 in Kraft, damit übernahm die DDR die Deutsche Mark und mit dem Einigungsvertrag vom 31.8.1990 übernahm die DDR das Bundesrecht. Es folgten Verhandlungen der Alliierten, welche im Zwei-Plus-Vier-Vertrag festgehalten wurden. Am 2.10.1990 trat die Volkskammer ein letztes Mal zusammen und löste die NVA und sich selbst auf. Damit hatte die DDR aufgehört zu existieren. Die neugegründeten ostdeutschen Bundesländer traten am 3.10.1990 der BRD bei. Der Bundestag wurde um ostdeutsche Vertreter erweitert und es folgten weitere bi- und multilaterale Verträge um die Wiedervereinigung zu sichern, wie beispielsweise der Abzug der sowjetischen Armee und die Beziehungen zu Polen.

Lückentext
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Aus den ersten Wahlen gingen die einer schnellen Wiedervereinigung hervor. In einer ersten Abstimmung entschied die mehrheitlich, dass es keinen eigenen Staat mehr geben sollte. Der Ministerpräsident setzte sich für einen Beitritt der DDR zur durch die Zustimmung zum 21 Artikel des ein, während sich die für die Erarbeitung einer neuen gesamtdeutschen Verfassung stark machten. Als Ergebnis der Verhandlungen wurde ein zwischen BRD und DDR geschlossen, welcher die Schaffung einer Währungs-, Wirtschafts- und vorsah. Im übernahm die DDR das Bundesrecht. Am 2.10.1990 löste die Volkskammer die NVA und sich selbst auf, sodass am 3.10.1990 mit dem Beitritt der ostdeutschen die DDR auf hörte zu existieren.

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Weltpolitische Wende und die Wiedervereinigung Deutschlands

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  • Aufbruch in der Sowjetunion
    • Einleitung zu Aufbruch in der Sowjetunion
    • Von Breschnew zu Gorbatschow
    • Die Reformen
      • Einleitung zu Die Reformen
      • Glasnost
      • Perestroika
    • Osteuropa im Aufbruch
      • Einleitung zu Osteuropa im Aufbruch
      • Polen
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    • Auflösung der UdSSR
  • Die Wiedervereinigung Deutschlands
    • Einleitung zu Die Wiedervereinigung Deutschlands
    • Massenproteste und Montagsdemos
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    • Erste freie Wahlen und Auflösung der DDR
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